Robert Rauschenberg
(amerikanisch, 1925 – 2008)
Biografie
Robert Rauschenberg war ein bedeutender Vertreter der amerikanischen Nachkriegsavantgarde und bekannt für seine Combines genannte Mischform aus Skulptur und Gemälde. Damit durchbrach Rauschenberg die Zweidimensionalität der Leinwand in einer Ära, die vom abstrakten Expressionismus dominiert wurde. Seine bahnbrechende Konzeptarbeit Erased de Kooning (1953) bestand aus dem ritualistischen Ausradieren einer Originalzeichnung von Willem de Kooning, des berühmten Meisters des abstrakten Expressionismus. Das offenbarte sowohl einen respektlosen Humor als auch den anhaltenden Einfluss von Marcel Duchamp auf Rauschenberg. Wie die Werke seines Freundes und Kollegen Jasper Johns galten die Arbeiten von Rauschenberg als Neo-Dada und als Vorläufer der Pop Art, weil er sowohl kommerzielle als auch typisch amerikanische Objekte sowie Bildsprache benutzte. Geboren unter dem Namen Milton Ernest Rauschenberg am 22. Oktober 1925 in der texanischen Hafenstadt Port Arthur, studierte er am berühmten Black Mountain College, wo er auf spätere Mitstreiter wie John Cage und Merce Cunningham traf. Später studierte Rauschenberg an der Art Students League of New York, wo er sich mit Cy Twombly anfreundete. Während seiner gesamten Laufbahn experimentierte er mit gefundenen Materialien in seinen Gemälden und Drucken. Rauschenberg starb am 12. Mai 2008 im Alter von 82 Jahren auf der Insel Captiva im Bundestaat Florida.
Teuerstes versteigertes Kunstwerk
Robert Rauschenberg Kunstwerke
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