GALERIEN
28. – 30. April 2006 Berliner Galeriewochenende startet ins zweite Jahr
29. April 2006 New Yorker Galerist Joe Amrhein eröffnet Dependance in Leipzig
Bis 27. Mai 2006 „Freundschaftsspiel“ bei Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg
AUSSTELLUNGEN
22. April – 20. Mai 2006 Collagen von Joëlle de La Casinière bei croy nielsen
30. April – 3. Juni 2006 Erste umfassende Werkübersicht von Jonathan Meese in Hamburg
29. April – 26. August 2006 Neue Arbeiten von Marc Quinn im Groninger Museum
4. April - 30. Juni 2006 Los Angeles County Museum of Art zeigt zurückgegebene Klimt-Bilder
18. April 2006 Im Berliner Museum für Islamische Kunst dürfen Besucher das „Aleppozimmer“ wieder betreten
AUKTION
22. April 2006 Vorbericht: Eröffnungsauktion bei Stahl in Hamburg
27. April 2006 Vorbericht: Spezialauktion Moderne Kunst bei Nagel in Stuttgart
MESSE
27. – 29. April 2006 „dc duesseldorf contemporary“ im Frühjahr 2007
SYMPOSIUM
22. April 2006 Symposium der Darmstädter Tage der Fotografie 2006 referiert das Selbstporträt
SAMMLUNGEN
April 2006 Katalog der Bundeskunstsammlung ab 2007 im Internet
PERSONALIEN
25. April 2006 100 Tage Intendanz: Bernd M. Scherer vom Berliner Haus der Kulturen der Welt stellt sich der Öffentlichkeit
NACHRUF
16. April 2006 Kurt Mühlenhaupt mit 85 Jahren verstorben
STELLENANGEBOT
Bewerbung ab sofort Sekretariatstätigkeit in Ausstellungsbüro Heiner Bastian, Berlin
Bewerbung bis 2. Mai 2006 Die Stiftung Villa Stuck sucht eine/n Geschäftsführer/in
Bis 30. April 2006 CEO für Sydney Biennale 2006 gesucht
GALERIEN
28. – 30. April 2006
Berliner Galeriewochende startet ins zweite Jahr
Schnittmenge aller Kunstorte ist Berlin, sagen die Initiatoren von „Save The Weekend“: Es ist dieses Potenzial der Stadt, das Berliner Galerien im Mai 2005 dazu bewogen hat, ihre Kräfte zu bündeln, um durch ein Galerienwochenende neue Energien freizusetzen. Was vor einem Jahr begonnen hat, soll in diesem Jahr mit „28.-30.April2006Berlin“ fortgesetzt werden. Das Galerienwochenende ist eine Einladung an alle Kuratoren, Sammler, Kunstkritiker, Kunstschaffende und Kunstinteressierte nach Berlin zu kommen, auf den Ausstellungseröffnungen in 24 Galerien Künstler wieder zu sehen oder neu kennen zu lernen und ihre Arbeiten zu entdecken. Am Freitag, den 28. April, werden ab 18 Uhr zeitgleich in allen Galerien neue Ausstellungen eröffnet. Wer an diesem Abend zu spät kommt oder zu früh ins Berliner Nachtleben eintaucht, hat am Samstag, den 29. April, und Sonntag, den 30. April, von 11 bis 18 Uhr Gelegenheit, die Ausstellungen in Ruhe anzuschauen. Als zentraler Bestandteil der Initiative verstehen sich die zahlreichen „Special Projects“, die Künstler und Galerien an verschiedenen Orten Berlins realisieren werden. Die teilnehmenden Galerien sind: Arndt & Partner, Galerie Guido W. Baudach, Galerie Berinson, Carlier | Gebauer, Galerie Crone, Galerie Eigen + Art, c/o - Atle Gerhardsen, Galerie Max Hetzler, Johnen Galerie, Galerie Kamm, Kicken Berlin, Klosterfelde, Galerie Neu, neugerriemschneider, Galerie Nordenhake, Galerie Giti Nourbakhsch, Peres Projects, Esther Schipper, Galerie Thomas Schulte, Galerie Barbara Thumm, Galerie Barbara Weiss, Galerie Barbara Wien und Jan Winkelmann / Berlin.
www.28.-30.april2006berlin.de
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29. April 2006
New Yorker Galerist Joe Amrhein eröffnet Dependance in Leipzig
Am 29. April eröffnet der Galerist Joe Amrhein eine Dependance seiner New Yorker Galerie Pierogi, Brooklyn, Stadtteil Williamsburg, auf dem Gelände der Baumwollspinnerei in Leipzig. Die neue Galerie heißt: „Pierogi, Leipzig“.
Galerie Pierogi, Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig.
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Bis 27. Mai 2006
„Freundschaftsspiel“ bei Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg
In Zusammenarbeit mit Norman Rosenthal, Direktor der London Royal Academy of Arts, hat die Galerie Thaddaeus Ropac vier deutsche und vier britische Positionen zeitgenössischer Skulptur zusammengestellt: Stephan Balkenhol, Georg Baselitz, Tony Cragg, Richard Deacon, Anish Kapoor, Imi Knoebel, Wolfgang Laib und Richard Long. Ein Katalog mit einem Essay von Norman Rosenthal wird die Ausstellung begleiten.
Galerie Thaddaeus Ropac, Mirabellplatz 2, 5020 Salzburg.
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AUSSTELLUNGEN
22. April – 20. Mai 2006
Collagen von Joëlle de La Casinière bei croy nielsen
Im Jahre 1971 verkauft die französische Künstlerin Joëlle de La Casinière ihre bis dato entstandenen Gemälde sowie ihr Motorrad und bricht mit leichtem Gepäck gen Südamerika auf. Es ist der Beginn einer Reise um die Welt und durch viele Welten, die bis heute nicht zu einem Ende gekommen ist. Das nomadisierende Leben bestimmt La Casinières ungewöhnliches Werk, das untrennbar mit den Eindrücken und Beschränkungen des Reisens verwoben ist: Ihre Collagen, von denen bei croy nielsen die sechzig Tablotins präsentiert werden, Manuskripte und Videoarbeiten, die sich Autobiographischem, Historischem, aber auch den Übeln des Mediums Fernsehen widmen, sind entlang eines ganz privaten Ordnungs- und Verweissystems angelegt. Die Ausstellung wurde von Astrid Mania kuratiert.
Eröffnung 21. April, 19–21 Uhr, Oderbergerstr. 61 (2.OG), 10435 Berlin.
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30. April – 3. Juni 2006
Erste umfassende Werkübersicht von Jonathan Meese in Hamburg
Mit 150 Gemälden, Skulpturen, fotografischen und installativen Arbeiten ist die Schau in den Hamburger Deichtorhallen die erste umfassende Werkübersicht von Jonathan Meese in Deutschland. Dafür werden in der Ausstellungsfläche, europaweit die größte zusammenhängende Fläche von 2.500 Quadratmetern, die Stellwände der 18 Meter hohen Halle beiseite geräumt, um einen Dialog zwischen Meeses Werk und der Architektur in Gang zu setzen. Das Zentrum der Ausstellung bildet die 8 Meter hohe, 20 Meter breite und 40 Meter lange Black Box, in der Meese das für Frank Castorfs Kokain-Inszenierung an der Berliner Volksbühne entworfene Bühnenbild samt Drehbühne sowie eine Tribüne installiert. Rund um die zentrale Theaterspielstätte entsteht ein Gemälde. Am 27. und 28. April führen Frank Castorf und das Ensemble der Volksbühne die Inszenierung des Skandalromans der Zwanziger Jahre Kokain in Hamburg auf. Am 24. Mai ist Meese mit seiner Performance DER GEOMETRISCHE GOTT (die hermetische, ZEUSHAFTE NEUTRALITÄT der Tyrannis) zu sehen.
Deichtorhallen Hamburg GmbH, Deichtorstraße 1 – 2, 20095 Hamburg.
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29. April – 26. August 2006
Neue Arbeiten von Marc Quinn im Groninger Museum
Das Groninger Museum zeigt neue Arbeiten des britischen Künstlers Marc Quinn. Es ist die erste große museale Präsentation des Künstlers in den Niederlanden. Quinn war einer der Künstler aus der Gruppe der Young British Artists, die zu Beginn der 90er Jahre in London auf sich aufmerksam machte. Der Künstler wurde 1991 mit seiner Skulptur Self international bekannt, einem Selbstporträt, das er aus fünf Litern Eigenblut herstellte. Permanent gefroren wird es in einer Vitrine ausgestellt. Die Ausstellung findet im Rahmen der Soloausstellungen zu jungen Künstlern im Groninger Museum statt. 2002 wurden Arbeiten der britischen Brüder Chapman, des Niederländers Erik van Lieshout, 2004 des australischen Designers Marc Newson sowie des britisch-zyprischen Modedesigners Hussein Chalayan gezeigt.
Groninger Museum, Museumeiland 1, 9711 ME Groningen, Niederlande.
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4. April – 30. Juni 2006
Los Angeles County Museum of Art zeigt zurückgegebene Klimt-Bilder
Die jüngst durch die österreichische Regierung an die Familie Maria Altmann in Los Angeles zurückgegebenen fünf Gemälde Gustav Klimts werden nun im Los Angeles County Museum of Art ausgestellt. Nach einem sechs Jahre lang dauernden Verfahren wurde Anfang des Jahres 2006 von einem Schiedsgericht entschieden, die fünf der Österreichischen Galerie Belvedere verbliebenen Klimt-Bilder aus dem Besitz der Familie Bloch-Bauer an die in den USA und Kanada lebenden Erben Adele Bloch-Bauers, allen voran ihrer Nichte Maria Altmann, zurückzuerstatten. Es ist das erste Mal, das die Bilder zusammenhängend in den USA gezeigt werden. Ob die Bilder danach in eine Sammlung übergehen, ist noch unklar. Eines der Bilder ist das bekannte Porträt Adele Bloch-Bauers von 1907, das die Industriellengattin in einem von gold- und silberfarbigen Ornamenten durchwirkten Kleid zeigt. Adele Bloch-Bauer I ist ein Hauptwerk Klimts aus dessen „Goldenen Periode“.
Los Angeles County Museum of Art, 5905 Wilshire Boulevard, Los Angeles, CA 90036.
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18. April 2006
Im Berliner Museum für Islamische Kunst dürfen Besucher das „Aleppozimmer“ wieder betreten
Im wieder erwachenden Boom um die Berliner Museumsinsel wird das weltweit bekannte altarabische „Aleppozimmer“ aus dem 17. Jahrhundert nach seiner Restauration wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eingerichtet ist die originale Aufstellung eines typischen, ringsum bemalten Raumes mit drei Nischen, hergerichtet für den Empfang von Gästen durch einen reichen arabischen Kaufmann aus der syrischen Basarstadt Aleppo im Pergamonmuseum, Museum für Islamische Kunst. Der Raum ist 400 Jahre alt und damit der älteste weltweit erhaltene dieser Art.
Pergamonmuseum, Museum für Islamische Kunst, Am Kupfergraben, 10117 Berlin.
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AUKTION
22. April 2006
Vorbericht: Eröffnungsauktion bei Stahl in Hamburg
Das Auktionshaus Stahl in Hamburg begeht am 22. April seine Eröffnungsauktion im neuen Domizil am Graumannsweg 54. Höhepunkt des im vergangenen Jahr von der Tochter des Gründers Hans Stahl, Christiana Stahl-Kerle, übernommenen Hauses bildet das im 17. Jahrhundert vom Delfter Genremaler Anthonie Palamedesz verewigte Treffen einer Gesellschaft von Damen und Herren für geschätzte 20.000,- Euro. Daneben finden sich zahlreiche Arbeiten lokaler Malergrößen. Gretchen Wohlwill, geboren und gestorben in Hamburg und Mitbegründerin der „Hamburgischen Secession“ ist zweimal vertreten, ihr Vanitas-Stilleben von 1930 wird auf bieterfreundliche 1.700,- Euro geschätzt. Bestimmend ist zudem die Offerte im Bereich Marinemalerei, unter der die stimmungsvolle Darstellung einer Meeresbucht aus der französischen Schule, entstanden im frühen 19. Jahrhundert und angeboten zu einem Schätzpreis von 2.500,- Euro, hervorsticht. (hs)
Auktionshaus Stahl, Graumannsweg 54, 22087 Hamburg.
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27. April 2006
Vorbericht: Spezialauktion Moderne Kunst bei Nagel in Stuttgart
Ihr Gesicht sehe aus wie „eine ausgepresste Zitrone“, so sehr er sich auch bemühe, schreibt Fritz Klimsch im Oktober des Jahres 1937 über seine Auftragsarbeit Olympia für das Magdeburger Militärlazarett. Eine Skulptur, welche die „Gesundheit“ darstelle, sollte er für die Auftraggeber schaffen – heraus kam eine Arbeit, deren dritten Guss das Auktionshaus Nagel in Stuttgart am 27. April in seiner Spezialauktion Moderne Kunst zu einem Schätzpreis von 35.000,- Euro anbietet. Auch Klimsch profitierte von der Aufwertung der skulpturalen Kunst im Nationalsozialismus und wurde bis 1944 im Haus der Deutschen Kunst in München ausgestellt. Doch insbesondere vor seiner Wertschätzung durch die Nationalsozialisten war der 1870 geborene Bildhauer zu Ruhm und Ehre gekommen. Mit Max Liebermann und Walter Leistikow gründet der Bildhauer 1898 die Berliner Sezession, Reisen nach Italien und Griechenland prägten seinen Stil. Vorbild seines Schaffens war nicht zuletzt Auguste Rodin. Gleich sechsmal hat Nagel den Künstler in der Frühlingsofferte, die sich daneben durch weitere einzelne Topangebote auszeichnet. Oskar Schlemmer wird man den Vorwurf der Sympathisierung mit dem Naziregime wohl kaum machen können. Der Künstler musste 1933 unter dem Druck der neuen Herrscher seine Professur an den Vereinigten Staatsschulen für Kunst in Berlin aufgeben. Zwei Jahre vor seinem Tod entstand 1941 die Halbfigur diagonal, die Nagel nach einigem Hin und Her mit dem Nachlass des Künstlers nun zu einem Schätzpreis von 200.000,- Euro anbieten kann. (hs)
Nagel Auktionen, Neckarstraße 189-191, 70190 Stuttgart.
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MESSE
27. – 29. April 2006
„dc duesseldorf contemporary“ im Frühjahr 2007
Da gab es vor Wochen heftige Überlegungen und profunde Wortmeldungen Kölner Galeristen, die Art Cologne auf einen Termin im Frühjahr zu verschieben. Zu groß sei im Herbst die Konkurrenz durch die Londoner Frieze und das Berliner Art Forum. Die Koelnmesse beharrte jedoch auf dem Termin der letzten Jahrzehnte. Entschieden sei noch gar nichts, sagt nun der Leiter des Geschäftsbereichs Kunst & Kultur der Koelnmesse und Direktor der Art Cologne Gérard A. Goodrow, der Frühjahrstermin sei noch nicht vom Tisch. Da trifft die Meldung ein, dass im Frühjahr 2007 im 20 Kilometer entfernten Düsseldorf, vom 27. bis 29. April, eine weitere, neue Messe stattfinden soll: die „dc duesseldorf contemporary“. Dieser Teil von Düsseldorfs enormer Charmeoffensive in Sachen Kunst wird von Andreas E. Lohaus und Walter M. Gehlen vorbereitet, den Machern der Kölner „art fair“, einer kleinen Parallelmesse zur Art Cologne. Ist der Frühjahrstermin der Art Cologne damit nun endgültig vom Tisch? Gérard A. Goodrow bleibt gelassen angesichts der Ankündigung der neuen Messemacher, 100 hochkarätige, international agierende Galerien auf dem Düsseldorfer Messegelände zu versammeln und damit „eine Frühjahrsmesse im Rheinland mit Weltniveau“ zu installieren. Er sieht darin weder eine Konkurrenz für seine Art Cologne, sollte sie denn ins Frühjahr umziehen, noch für seine Cologne Fine Art, während die Macher der neuen Messe „dc duesseldorf contemporary“ für Kunst nach 1980 den „Beginn einer neuen Ära in der Inszenierung von Kunstmessen“ markiert sehen. Bei soviel Euphorie für die eigene Sache wurde bisher leider vergessen, mit den wichtigen jungen Galerien in Düsseldorf wie Van Horn oder Sies+Höke zu reden, ob sie denn die neue Messe in der eigenen Stadt durch ihre Teilnahme unterstützen werden. (ff)
dc duesseldorf contemporary - fair for contemporary art, 27. – 29. April 2007, Messe Düsseldorf, Halle 8, Düsseldorf.
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SYMPOSIUM
22. April 2006
Symposium der Darmstädter Tage der Fotografie 2006 referiert das Selbstporträt
Im Rahmen der zweiten „ Darmstädter Tage der Fotografie“, die in diesem Jahr unter dem Titel „Selbstsicht – Der Schritt ins Bild“ laufen, gibt es ein Symposium: Eingeladen, zum Thema des Selbstporträts zu referieren, sind Jens Sundheim und Bernhard Reuss: „Der Reisende“, Enno Kaufhold: „Das Werk von Annegret Soltau“, Richard Billingham: „Ray's A laugh“, Bernd Neugebauer: „Der Fotograf und Schriftsteller Hervé Guibert“, Celina Lunsfor: „Through the looking glass“, Gernot Böhme: „Der Mensch und sein Bild und André Rival: „Portraits“. Initiiert wurden die Darmstädter Fototage 2005 durch den gleichnamigen Verein, verantwortlich zeichnen die Fotografen und „visuell Interessierten“ Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker. Bei der Auswahl der Künstler für die Ausstellung wird der Verein durch einen Beirat unterstützt, dem Professor und Becher-Schüler Kris Scholz, FH Darmstadt, und Ute Noll, Kuratorin und Bildredakteurin der Frankfurter Rundschau, angehören.
Darmstädter Tage der Fotografie e. V., c/o Kittlerstr. 34, 64289 Darmstadt.
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SAMMLUNGEN
April 2006
Katalog der Bundeskunstsammlung ab 2007 im Internet
Der Katalog der Bundeskunstsammlung soll ab 2007 über das Internet zugänglich sein. Die Sammlung präsentiert ein breites Spektrum deutscher Kunst der letzten fünfzig Jahre. Vertreten sind alle Gattungen der bildenden Kunst von der Grafik bis zur Rauminstallation, von der Fotografie bis zur Videoarbeit. Die Bundeskunstsammlung ist in ihrer Struktur keine Museumssammlung: Losgelöst vom Anspruch, Kunstwerke für einen musealen Kontext zu erwerben, wurden bevorzugt Papierarbeiten angekauft, um auf die künstlerische Potenz jüngerer Künstler hinzuweisen. Der gleichzeitige Wechsel der Kommissionsmitglieder, die divergierende Meinungen vertraten, unterbrach die stringente Weiterentwicklung der Sammlung. Konsequent mussten „Lücken“ in Kauf genommen werden: Von einer ganzen Reihe anerkannter Künstler wie Georg Baselitz, Markus Lüpertz oder A.R. Penck enthält die Sammlung ausschließlich Papierarbeiten. Andere wie z.B. Gerhard Richter sind nur mit einzelnen Werken vertreten, Werke von Anselm Kiefer fehlen ganz. Diese Fehlstellen lassen sich heute durch die Preisentwicklung auf dem Kunstmarkt nicht oder kaum mehr schließen. Um dem Charakter der Sammlung gerecht zu werden, wurden in den letzten Jahren Werke der für die siebziger Jahre wichtigen Gruppe „SPUR“ angekauft oder mit dem 8. Preis eine zentrale Arbeit von Martin Kippenberger erworben.
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Dorotheenstraße 84, 10117 Berlin.
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PERSONALIEN
25. April 2006
100 Tage Intendanz: Bernd M. Scherer vom Berliner Haus der Kulturen der Welt stellt sich der Öffentlichkeit
Seit dem 1. Januar 2006 ist Bernd M. Scherer Intendant am Haus der Kulturen der Welt. Am 10. April liegen die ersten 100 Tage seiner Amtszeit hinter ihm; die Beendung dieser „Schonfrist“ nimmt er zum Anlass, erste Bilanzen zu ziehen. Im Rahmen einer Pressekonferenz am 25. April 2006 um 11 Uhr wird Bernd M. Scherer zu seinen ersten 100 Tagen Stellung nehmen und seine Sicht auf die Perspektiven des Hauses erläutern.
Pressekonferenz am 25. April 2006 um 11 Uhr, Haus der Kulturen der Welt, Berlin.
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NACHRUF
16. April 2006
Kurt Mühlenhaupt mit 85 Jahren verstorben
Der Berliner Maler Kurt Mühlenhaupt ist tot. Er starb im Alter von 85 Jahren. Mühlenhaupt gehörte zu der 1972 gegründeten Gruppe der „Berliner Malerpoeten“. Dort versammelten sich Künstler, die sowohl als Schriftsteller, als auch als Maler tätig sind, darunter der heutige Nobelpreisträger Günter Grass. Mitte der 90er Jahre verabschiedete sich Mühlenhaupt in die ländliche Idylle Brandenburgs. Seine Bilder sind derzeit im Berliner Dom zu sehen.
Museum Bergsdorf, Bergsdorfer Dorfstraße 1, 16792 Zehdenick.
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STELLENANGEBOT
Bewerbung ab sofort
Sekretariatstätigkeit in Ausstellungsbüro Heiner Bastian, Berlin
Das Berliner Editionsbüro von Kunstbüchern und Ausstellungsbüro Heiner Bastian sucht eine Studentin der Kunstgeschichte als Sekretärin für allgemeine Sekretariatsarbeit und für die Mitarbeit an der Organisation von Museumsausstellungen und Buchpublikationen. Man ist ausschließlich an einer längeren Zusammenarbeit interessiert. Die wöchentliche Arbeitszeit soll etwa 24 Stunden betragen. Sekretariats- und Büroerfahrung ist unerlässlich, ebenso ausgezeichnetes Englisch in Wort und Schrift sowie fundierte Computerkenntnisse (Photoshop / Filemaker). Selbständiges, umsichtiges Arbeiten, exzellente Umgangsformen und nachweisliche Kenntnisse der zeitgenössischen Kunst werden vorausgesetzt.
Bewerbungen mit Lichtbild bitte an das Sekretariat Heiner Bastian, Max-Eyth-Straße 27, 14195 Berlin–Dahlem.
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Bewerbung bis 2. Mai 2006
Die Stiftung Villa Stuck sucht eine/n Geschäftsführer/in
Die Landeshauptstadt München sucht zum 1. Januar 2007 eine/n Geschäftsführer/in für die Stiftung Villa Stuck, die/der zugleich als Direktorin/Direktor für das Museum Villa Stuck fungiert. Zu den Aufgabengebieten gehört der in der Satzung der Stiftung festgelegte Stiftungszweck: die denkmalgerechte Erhaltung und Pflege der Villa; die Pflege, Erhaltung und der Ausbau der bestehenden Sammlung; die Förderung und Durchführung von wissenschaftlichen Arbeiten und Veranstaltungen, die sich auf Franz von Stuck und seine Epoche sowie die Sammlung der Stiftung beziehen; die Einrichtung und Betrieb eines Jugendstilmuseums in der Villa Stuck; die Durchführung von Ausstellungen, Vorträgen, Führungen und anderen kulturellen Veranstaltungen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Durchführung von internationalen sowie interdisziplinären Ausstellungsprojekten sein.
Museum Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60, 81675 München.
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Bis 30. April 2006
CEO für Sydney Biennale 2006 gesucht
Die derzeitige Geschäftsführerin der Sydney Biennale, Paula Latos-Valier, die die letzten 20 Jahre mit der Sydney Biennale zusammen gearbeitet hat, wird demnächst in den Ruhestand gehen. Die Biennale sucht daher nach einer/m Nachfolger/in. Ziel ist es, einen sanften Übergang zu ermöglichen. Der oder die Nachfolger/in soll daher bereits bei der diesjährigen Biennale zusammen mit der Direktorin arbeiten.
Sydney Biennale, PO Box 367, Collins Street West, VIC 8007.
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