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News - Kalenderwoche 15 2006

News



12. April 2006 

GALERIEN


9. April – 11. Juni 2006 Hermann Nitsch und Yang Shaobin bei Alexander Ochs Beijing


14 – 15. April 2006 Hanazac at Miss Hecker, Berlin


Bis Ende April 2006 Jeanne Faust bei Galerie Karin Guenther Nina Borgmann


Bis 10. Mai 2006 Keine Puppenposen: Arno Fischer und Sibylle Bergemann bei Morat in Hamburg


AUSSTELLUNGEN



13. April – 17. September 2006 Werke der Klassischen Moderne aus der Sammlung Daimler Chrysler


16. April – 25. Juni 2006 Bill Violas Videos in der Kunsthalle Bremen


30. April – 1. Oktober 2006 Eröffnung der Sammlung Pinault im Palazzo Grassi Venedig


13. Mai – 24. September 2006 Tacita Dean und Francis Alÿs im Schaulager Basel


9. April – 9. Juli 2006 Sonderausstellung „ZERO“ eröffnet im museum kunst palast in Düsseldorf


8. April – 26. Mai 2006 „Stipendium“ im Hamburger Kunstverein


MESSE


21. – 24. April 2006 Die Art Brussels eröffnet am nächsten Wochenende mit Kunst und Design


19. April – 23. April 2006 Im Vorfeld zur Brüssler Messe läuft die Galerienshow „Extra City“ in Antwerpen


AUKTION


29. April 2006 Vorbericht: Hannoversche Sachlichkeit bei Kastern


3. – 4. Mai 2006 Vorbericht: Impressionist and Modern Art Sale bei Sotheby’s New York


6. – 8. April 2006 Nachbericht: Rekord für Gemälde von J.P. Hackert bei Van Ham


10. April 2006 Nachbericht: Altmeister-Auktion im Dorotheum übertrifft alle Erwartungen


VORTRAG


12. April 2006 It’s more possible that you can possibly imagine: Hans-Ulrich Obrist spricht mit Yona Friedman


SYMPOSIUM


12. – 16. Juli 2006 Frankfurt plant einen Kulturkongress


PUBLIKATION


März 2006 Die „Kreative Klasse“: Publikation von Adrienne Goehler soeben erschienen


April 2006 Your Engagement has Consequences: Olafur Eliasson gibt Bildband heraus


PERSONALIEN


11. April 2006 Gagosian Gallery öffnet neue Dependance in Rom


10. April 2006 Jean-Hubert Martin verlässt Düsseldorf


7. April 2006 Hauser & Wirth nun mit zwei Galerien in London


3. April 2006 Christina Weiss im Vorstand des Vereins der Freunde der Nationalgalerie


5. April 2006 „Wir müssen uns verwirren lassen“: Allan Kaprow ist gestorben


5. April 2006 Karl Ruhrberg 9. November 1924 – 5. April 2006




GALERIEN


9. April – 11. Juni 2006
Hermann Nitsch und Yang Shaobin bei Alexander Ochs Beijing
Der österreichische Künstler Hermann Nitsch, Begründer des Wiener Aktionismus, wird bei Alexander Ochs, artnet Mitgliedgalerie, erstmals in China ausgestellt. Mit Malerei, Videos, Fotografien und Relikten wird ein Überblick über sein Oeuvre vermittelt. Im Zentrum steht Nitschs Arbeit Orgien Mysterien Theater. Parallel dazu werden sieben groß- und mittelformatige Gemälde und eine Skulptur von Yang Shaobin gezeigt, die in Teilen direkt Bezug auf Hermann Nitschs Arbeit nehmen.

Alexander Ochs Galleries, White Space Beijing, 2 Jiuxianqiao Road, Chaoyang District, 100015 Beijing, China.
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14 – 15. April 2006
Hanazac at Miss Hecker, Berlin
„Hanazac“ ist eine künstlerische Kollaboration im Raum geschaffen aus zeitbasierten Medien von Hanayo Nakajima und Isaac Bigsby Trogdon. Für die zweitägige Ausstellung in der Galerie Miss Hecker wird der Altbauraum zum „Tonausströmendenberggipfel in Fantasieform“ (O-Ton Trogdon). Die Performance findet am 15. April um 20 Uhr statt.

Eröffnung 14. April, 19 Uhr, Miss Hecker, Alte Schönhauserstr. 39, Berlin.
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Bis Ende April 2006
Jeanne Faust bei Galerie Karin Guenther Nina Borgmann, Hamburg
Die Hamburger Galerie Karin Guenther Nina Borgmann zeigt bis Ende April Fotoarbeiten von Jeanne Faust (1968). Fausts neueste Arbeit ist eine Weiterentwicklung ihrer fotografischen, auf Scherenschnitten basierenden Werke des vergangenen Jahres. Wie in allen bisherigen Filmen, Videos und Fotografien geht es um das Thema Film und die Macht von Bildern und Emotionen. Wie formuliert sich Identität in und über Filme? Wie greifen Dokumentation und Inszenierung ineinander? Häufig sind es Bilder oder auch Meldungen von Krisen, Verbrechen etc. aus Zeitungen oder Fernsehen, die Faust zu den „Scherenschnitten“ angeregt haben. Mit der Technik des Ausschneidens, Collagierens und späteren Abfotografierens vollzieht sie einen Abstraktionsprozess und bereitet eine fiktionale Ebene, die eine Verbindung herstellt zu Bildern und Geschichten in der Erinnerung des Betrachters.

Galerie Karin Guenther Nina Borgmann, Fleetinsel, Admiralitätstraße 71, 20459 Hamburg.
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Bis 10. Mai 2006
Keine Puppenposen: Arno Fischer und Sibylle Bergemann bei Morat in Hamburg
Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl der wichtigsten Arbeiten für die Frauenzeitschrift „Sibylle“ sowie neue Arbeiten von Sibylle Bergemann und ist die erste gemeinsame Ausstellung des Ehepaares Arno Fischer und Sibylle Bergemann. Fischer und Bergemann sind prominentee Vertreter der ostdeutschen Fotografie und arbeiteten in den 60er, 70er und 80er Jahren in der ehemaligen DDR regelmäßig für die Redaktion der „Sibylle“. Für die beiden ging es darum, unabhängig von den Entwicklungen im Westen eine eigenständige, ostdeutsche Modefotografie zu entwickeln.

Robert Morat, Galerie für Photographie und Buchhandel, Kleine Reichenstraße 1 (Reichenhof), 20457 Hamburg.
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AUSSTELLUNGEN


13. April – 17. September 2006
Werke der Klassischen Moderne aus der Sammlung DaimlerChrysler
Die Werkgruppe der klassischen Moderne in der Sammlung DaimlerChrysler, die 1977 mit dem Ankauf eines Gemäldes von Willi Baumeister begründet wurde, umfasst vorrangig Malerei, aber auch Skulptur, Wandobjekte und Graphik. Sie zeichnet ein Bild der Entwicklung der Kunst bis in die 1960er Jahre des 20. Jahrhunderts mit schwerpunktmäßigem Bezug zum südwestdeutschen Raum. Die thematisch gegliederte Ausstellung „Classical : Modern“ im Haus Huth mit Werken aus der Sammlung DaimlerChrysler zeigt monochrome Gemälde und colour-field paintings von u.a. Adolf Fleischmann und Josef Albers aus den Jahren 1950 - 1987, aber auch Werke der Konstruktivistischen und Konkreten Kunst u. a. von Richard Paul Lohse und Max Bill. Des Weiteren werden Werke der Klassischen Moderne und der Nachkriegszeit in einen Dialog mit zeitgenössischer Kunst gesetzt.

Daimler Chrysler Contemporary, Haus Huth Berlin, Alte Postdamer Straße 5, Berlin Potsdamer Platz.
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16. April – 25. Juni 2006
Bill Violas Videos in der Kunsthalle Bremen
Anlässlich der Verleihung des Kunstpreises der NORD/LB an Bill Viola zeigt die Kunsthalle Bremen eine signifikante Auswahl aus dem Schaffen des renommierten Videokünstlers. Bedeutende Werke Bill Violas wie die großformatige Projektion Ascension, die auf einem Plasmabildschirm zu sehende Video-Installation Observance und Anima, ein Triptychon aus LCD-Monitoren werden in dieser Ausstellung präsentiert. Die Bilder faszinieren durch ihre einprägsame Klarheit und sind nicht selten in Anspielung an mittelalterliche Gemälde oder Renaissancebilder inszeniert worden.

Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, 28195 Bremen.
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30. April – 1. Oktober 2006
Eröffnung der Sammlung Pinault im Palazzo Grassi Venedig
François Pinault, französischer Inhaber von Christie’s und einer der größten Sammler zeitgenössischer Kunst, eröffnet diesen Monat eine Galerie im Palazzo Grassi in Venedig. Nach nur fünfmonatigen Umbauarbeiten wird die Galerie Ende des Monats mit einer Ausstellung minimalistischer Kunst aus Pinaults Sammlung eingeweiht. Unter dem Titel „Where are we going?“ werden rund 200 Arbeiten von etwa 50 Künstlern gezeigt, ausgewählt von Alison M. Gingeras, einer Kuratorin des Guggenheim Museums in New York. Auf 5.000 Quadratmetern werden dem Publikum Werke von Damien Hirst, Jeff Koons, Mark Rothko, Piero Manzoni, Donald Judd, Cindy Sherman und vielen anderen präsentiert. Mehr Information im Artikel auf artnet von Roswitha Erbslöh zur Neueröffnung des Palazzo Grassi in Venedig.

Palazzo Grassi, Campo San Samuele 3231, 30124 Venedig.
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13. Mai – 24. September 2006
Tacita Dean und Francis Alÿs im Schaulager Basel
Die bisher umfangreichste Präsentation von Tacita Deans Oeuvre wird in der kommenden Ausstellung „Analogue“ im Schaulager Basel zu sehen sein. Gezeigt werden zwanzig Filminstallationen, zahlreiche Fotoarbeiten sowie großformatige Zeichnungen der britischen Künstlerin. Parallel wird erstmals eine Zusammenstellung einiger Bilder des Belgiers Francis Alÿs aus The Sign Painting Project: A Revision ausgestellt, die in Kooperation mit professionellen Malern von Reklametafeln in Mexico City über einen Zeitraum von vier Jahren entstanden ist.

Eröffnung 12. Mai, ab 18:30 Uhr, Schaulager, Ruchfeldstraße 19, 4142 Münchenstein/Basel.
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9. April – 9. Juli 2006
Sonderausstellung „ZERO“ eröffnet im museum kunst palast in Düsseldorf
Das museum kunst palast widmet sich derzeit mit einer international ausgerichteten Retrospektive über die Gruppe ZERO der bedeutenden Künstler-Avantgarde der 50er und 60er Jahre. Die Überblicksschau beinhaltet Gemälde, Plastiken, Objekte, Installationen, Environments und Raum-Rekonstruktionen. Thematisiert werden die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen ZERO-Künstlergruppen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden und Japan. Somit bietet die Ausstellung mit 250 Werken von 48 europäischen und japanischen Künstlern einen umfassenden Einblick in die künstlerische Bewegung, u. a. mit Werken von Heinz Mack, Otto Piene, Günther Uecker und Jiro Yoshihara.

museum kunst palast, Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf
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8. April – 26. Mai 2006
„Stipendium“ im Hamburger Kunstverein
Wer schon immer einmal woanders hin wollte, heftiges Fernweh empfindet und die schöne Stadt Hamburg für sechs Monate verlassen möchte, der bewirbt sich um eines der Reise- und Ausstellungsstipendien, die die Freie und Hansestadt Hamburg seit 1996 vergibt. Alle zwei Jahre erhalten fünf oder sechs Künstler die finanzielle Unterstützung für einen Aufenthalt an einem fremden Ort ihrer Wahl. Ausgesucht werden sie von einem Kurator. Dieses Jahr entschied Jens Hoffmann vom Londoner ICA über die Vergabe. Tjorg Douglas Beer, Hamburger shooting star und einer der Gewinner der diesjährigen Armory Show in New York besuchte Pariser Vororte, Arbeiterviertel in Glasgow und die Sierra Nevada. Ulla von Brandenburg wählte Montreal, Kanada, zum Ziel, und produzierte zwei 16mm-Filme. Maren Grimm ließ sich nach Brüssel schicken, um sich einem Gebäude im Herzen der Stadt zu widmen. Annette Kelm kam bis Los Angeles, um zu fotografieren. Daniel Megerles Zeichnungen entstanden in Neapel. Dirk Stewen besuchte New York. Der Katalog zur Ausstellung ist im Revolver Verlag erschienen und kostet 14,- Euro. (ff)

Kunstverein Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg.
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MESSE


21. – 24. April 2006
Die Art Brussels eröffnet am nächsten Wochenende mit Kunst und Design
Für 2006 hat die Art Brussels, Messe für zeitgenössische Kunst in Belgien, 141 Teilnehmer aus 20 Ländern eingeladen. Die noch jungen Galerien aus dem Bereich „First Call“ und „Young“ sollen zu einem dynamischen und innovativen Charakter der Messe beitragen, ebenso wie die „one man shows“. Außerdem will die Messe mit der Präsentation von modernem und zeitgenössischem Design einen neuen Bereich einführen. Beide Formen wenden sich an ein ähnliches Publikum und besetzen damit einen identischen Markt. Im internationalen Auswahlkomitee für die teilnehmenden Galerien sitzen Albert Baronian – Baronian-Francey (B), Elena Buchmann (D/CH), Rebecca Camhi (GR), Helga Conrads (D), Jo Coucke – Deweer Art Gallery (B), Rodolphe Janssen (B), Nathalie Obadia (FR) und Tanya Rumpff (NL). Erwartet werden in diesem Jahr 32.000 Besucher.

Brussels Expo - Halls 11 & 12, Place de Belgique, 1, 1020 Brüssel.
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19. April – 23. April 2006
Im Vorfeld zur Brüsseler Messe läuft die Galerienshow „Extra City“ in Antwerpen
Die in diesem Jahr erstmalig stattfindende fünftägige Galerienshow „Extra City“ wirkt zwar wie eine Kunstmesse, stellt jedoch eine Ausstellung dar. Zeitgleich zur Art Brussels ist das Projekt als unabhängige Plattform für Kunstvermittlung „im 21. Jahrhundert“ angelegt. Eingeladen sind 22 internationale Galerien für zeitgenössische Kunst, die als „curatorial agents“ auftreten. Das Projekt will das Potential von Kunstmessen befragen sowie dasjenige der dort auftretenden Galerien – als innovative Agenten der zeitgenössischen Kultur. „Extra City“ wird organisiert von den Kuratoren Wim Peeters und Marie Denkens.

Eröffnung 19. April, 18 Uhr, Centre for Contemporary Art, Mexicostraat, Kattendijkdok Kaai 44, 2030 Antwerpen.
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AUKTION


29. April 2006
Vorbericht: Hannoversche Sachlichkeit bei Kastern
In den großen Auktionen deutscher und österreichischer Kunst trifft man die Werke der hannoverschen Künstler der Neuen Sachlichkeit eher selten an. Während bekannte Veristen wie George Grosz oder Otto Dix in ihren Arbeiten teils drastische Gesellschaftskritik formulierten, schufen die Künstler der Neuen Sachlichkeit in Hannover meist beschauliche Szenen menschlichen Daseins, die einen gewissen Grad an malerischer Naivität aufweisen. Das Auktionshaus Kastern in Hannover bietet mit regelmäßiger Beständigkeit Arbeiten der Künstlergruppe um Grethe Jürgens, Gerta Overbeck, Erich Wegner, Ernst Thoms und Friedrich Busack an. Auch für das Angebot vom 29. April hat man einige davon akquirieren können. Der Autodidakt Ernst Thoms, der nur rund ein halbes Jahr lang die Grafikklasse von Fritz Burger- Mühlfeld an der Kunstgewerbeschule Hannover besuchte und 1928 in der Galerie Neumann- Nierendorf ausstellen konnte, schuf 1929 das Portrait seiner Malerkollegin und -freundin Gerta Overbeck (Schätzpreis 10.000,- bis 12.000,- Euro). Aus den Skizzenbüchern der Porträtierten wiederum stammen die vielen Zeichnungen großstädtischen Lebens, die für Schätzpreise zwischen 780,- und 1.300,- Euro angeboten werden. Von Friedrich Busack schließlich hält man die 1924 entstandene, fast naive Ansicht einer Dorfstraße bereit (Schätzpreis 5.200,- bis 7.000,- Euro). Daneben offeriert Kastern ein leuchtendes Aquarell von Karl Schmidt- Rotluff mit dem Bild einer Anthurie (Schätzpreis 13.500,- bis 15.000,- Euro), eine repräsentative Gaststättendarstellungen Heinrich Zilles zu einem recht happigen Schätzpreis von 55.000,- bis 60.000,- Euro sowie eine eher untypisches Aquarell von August Macke, das wohl dessen Frau Elisabeth und den Sohn Walter darstellt (Schätzpreis 25.000,- bis 30.000,- Euro). (hs)

Auktion am 29. April, Kastern Kunst und Auktion, Hildesheimer Straße 7, 30169 Hannover.
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3. – 4. Mai 2006
Vorbericht: Impressionist and Modern Art Sale bei Sotheby’s New York
Mit einem hochkarätigen Angebot wartet der Impressionist and Modern Art Sale bei Sotheby’s New York am 3. Mai auf. Erstmals überhaupt bei einer Versteigerung im Angebot ist eines der wichtigsten Werke von Matisse mit dem Titel Nu couché vu de dos. Das Ölgemälde entstand 1927 in der koloristischen Schaffensphase des Künstlers in Nizza und soll schätzungsweise 12-15 Millionen US-Dollar erzielen. Es zeigt Henriette Darricarrère, ein Modell des Künstlers, in Rückenansicht, die hier wohl zum letzten Mal für ihn posierte. Einen weiteren Höhepunkt der Frühjahrsauktion bildet ein Porträt Dora Maars mit Katze von Pablo Picasso, für das man spektakuläre 50 Millionen US-Dollar angesetzt hat. Herausragende Kunstwerke der Offerte sind zudem das Pastell La Danse Grecque von Edgar Degas, für das der Zuschlag bei 5-7 Millionen US-Dollar erwartet wird sowie Chagalls farbenfrohe Soldatendarstellung zu einem Schätzpreis von 1,8 bis 2,5 Millionen US-Dollar. Gemälde von André Derain, Vincent van Gogh, Raoul Dufy, Claude Monet und Berthe Morisot ergänzen das Angebot. Die Vorbesichtigung findet vom 28. April bis 2. Mai 2006 statt. (kb)

Impressionist and Modern Art Sale bei Sotheby’s New York, 1334 York Avenue at 72 nd Street, New York.
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6. – 8. April 2006
Nachbericht: Rekord für Gemälde von J.P. Hackert bei Van Ham
Darüber ob die Tatsache, dass das Gemälde aus der ehemaligen Sammlung von Hitlers Rüstungsminister Albert Speers stammt (FAZ v. 8.4.) dazu beigetragen hat, dass Jakob Philipp Hackerts großformatige Landschaft mit Motiven des Englischen Gartens von Caserta am vergangenen Wochenende bei Van Ham zum Renner der Auktion wurde, lässt sich nur spekulieren. Fakt ist, dass das auf 70.000,- Euro geschätzte Werk nach internationalen Bietgefechten nun für insgesamt 526.000,- Euro seinen Weg in den englischen Kunsthandel findet und die bisherigen Rekorde für Arbeiten von Hackert (Sotheby’s 2002) damit um mehr als 20 Prozent übertroffen hat. Zahlreiche Arbeiten aus der Offerte der Altmeister ereilte ein ähnliches Schicksal. Mit zum Teil weit über der Schätzung liegenden Ergebnissen wurden auch Werke weniger oder gar unbekannter Meister zugeschlagen. Für einen Bacchus eines namenlosen holländischen Malers bewilligte der englische Handel 77.000,- Euro mitsamt Aufschlägen, was die Vermutung nahe legt, dass ob der Abstammung des drallen Gottes eventuell Vermutungen bestehen. Unter Schätzwert zugeschlagen wurde hingegen ein großformatiges Historienbild des Kölner Barockmalers Johann Hulsmann. Trotz mehrfacher Aufforderungen des Auktionators, man sei schließlich in Köln und solle nun doch mal ein bisschen Lokalpatriotismus walten lassen, fiel der Hammer bereits bei 45.000,- Euro. Ein wahres Schnäppchen für den neuen, am Ende doch noch rheinischen Eigentümer, der das großformatige Gemälde mit der mythologischen Darstellung für insgesamt rund 56.000,- Euro mit nach Hause nehmen durfte. Im Bereich der Neueren Meister begehrte man vor allem nach zwei bisher unbekannten Studien Caspar David Friedrichs, die auf 10.000,- Euro geschätzt, für 82.000,- bzw. 74.500,- Euro abgegeben werden konnten. Erst bei 28.000,- Euro stieg ein sich laut auf Russisch per Handy mit seinem Kunden verständigender Zwischenhändler im Saal im Bietgefecht um August Bluncks Markttreiben auf dem Gendarmenmarkt von 1887 ein. Für 48.000,- Euro geht das glatte Gemälde nun in die Hände eines russischen Privatsammlers. Auch für das Kölner Auktionshaus zeichnet sich der Aufwärtstrend des Kunstmarktes deutlich ab. Mit einem Gesamtergebnis von über 4 Mio. Euro hat die Frühjahrsauktion ihre vorjährige Schwesterauktion um mehr als über eine Millionen Euro übertroffen. (hs)
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10. April 2006
Nachbericht: Altmeister-Auktion im Dorotheum übertrifft alle Erwartungen
Hochkarätige Gemälde alter Meister hatte das Dorotheum in Wien bei seiner Auktion am vergangenen Freitag zu bieten, die einen Gesamterlös in Höhe von rund 5 Millionen Euro erzielte. Das Ergebnis ist zugleich das beste, das das Auktionshaus mit seiner Sparte Alte Meister jemals einspielen konnte. Das hohe Käuferinteresse erklärt sich Dorotheum-Experte Dr. Peter Wolf durch die Marktfrische vieler der Kunstwerke. Bei einem feurigen Bietergefecht kletterten die Gebote zu Pieter Brueghels Dorflandschaft mit Suche nach Herberge auf einen Rekordpreis von 696.000,- Euro (Schätzpreis 200.000,- bis 300.000,- Euro). Auch zahlreiche italienische Meisterwerke wurden zu einem Vielfachen des Schätzpreises versteigert, darunter ein Gemälde von Defendente Ferrari detto Ferrari da Chivasso. Seine Pietà-Darstellung erzielte mit 312.000,- Euro das Zwölffache des Schätzpreises. (kb)
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VORTRAG


12. April 2006
It’s more possible that you can possibly imagine: Hans-Ulrich Obrist im Gespäch mit Yona Friedman
An diesem Mittwoch lädt Hans-Ulrich Obrist, neuer Direktor der International Projects der Londoner Serpentine Gallery, den ungarisch-französischen Architekten Yona Friedman zum Gespräch ein. Friedman (1923) erlangte durch sein Werk L’Architecture Mobile sowie seine Idee zu La Ville Spatiale Bekanntheit. Im Gespräch stellt Friedman seine Praktiken, Prinzipien sowie die Visionen für sein zukünftiges Projekt in London, eine Zusammenarbeit mit der North Westminster Community School, vor. Weitere Gesprächsgäste Cerith Wyn Evans und Liam Gillick.

Gespräch im Goethe-Institut, 50 Princes Gate, Exhibition Road, London SW7 2PH.
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SYMPOSIUM


12. – 16. Juli 2006
Frankfurt plant einen Kulturkongress
Gerade hat Michael Neff die Kunstmesse „Art Frankfurt“ zur „Fine Art Fair“ umgewandelt, jetzt soll im Sommer ein großer Kulturkongress in der Stadt am Main stattfinden. Unter dem Titel „Kulturzone 06“ plant die Frankfurter Messegesellschaft gemeinsam mit der Kunsthalle Schirn ein fünftägiges Symposium zur „aktuellen kulturellen Wirklichkeit“. Vom 12. bis 16. Juli werden auf dem Messegelände rund 120 Wissenschaftler, Publizisten, bildende Künstler, Schriftsteller, Schauspieler und Designer mit dem Publikum über Themen wie „Goodbye Subkultur, hello Erfolgskultur“ und „Rethinking Spirituality – Die Wiederkehr des Religiösen“ diskutieren. Zu den Teilnehmern gehören der Medientheoretiker Boris Groys, die Philosophin Elena Esposito, Modedesignerin Veronique Branquinho und der Kulturhistoriker Thomas Macho. Michael Peters, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH, begründet das verstärkte Kulturengagement so: „Unser Auftrag als Unternehmen ist es, Werte zu schaffen. Dabei kann es nicht nur um ökonomische Werte gehen, denn Wirtschaft ist kein Selbstzweck. Nachhaltige Werte werden durch Kultur geschaffen und Kultur ist selber der nachhaltigste Wert.“
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PUBLIKATION


März 2006
Die „Kreative Klasse“: Publikation von Adrienne Goehler soeben erschienen
Wir leben in einer Zeit des umfassenden gesellschaftlichen Übergangs, in einer Zeit des „nicht mehr und noch nicht“. Doch die Politik hat kein tragfähiges Konzept, um diesen Wandel zu gestalten, sie hält unverändert an Großlösungen fest. Die jüngst aus dem Kuratorenamt des Hautstadtkulturfonds geschiedene Adrienne Goehler fordert in ihrer Publikation Verflüssigungen. Wege und Umwege vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft die Verflüssigung der Grenzen zwischen Politik und Kultur. Sie beschreibt die gesellschaftliche und ökonomische Relevanz der Künste und der Wissenschaften für diesen Wandel, zeigt das Potenzial einer „Kreativen Klasse“ und entwirft die Grundzüge einer Kulturgesellschaft. Die Publikation erscheint unter der Mitarbeit von Mareike Dittmer und Sophie Krempl.

Campus Verlag GmbH, Kurfürstenstr. 49, 60486 Frankfurt/Main.
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April 2006
Your Engagement has Consequences: Olafur Eliasson gibt Bildband heraus
Aus Anlass dreier Ausstellungen zu Olafur Eliasson im Herbst und Winter 2005 in der Malmö Konsthall in Malmö, Schweden, dem Museum Boijmans van Beuningen in Rotterdam, Niederlande, sowie dem Hara Museum for Contemporary Art in Tokyo, Japan, erscheint bei Lars Müller Publishers im schweizerischen Baden nun ein Bildband, herausgegeben von Eliasson selbst, der die drei Ausstellungen thematisiert. Während die Schauen in sich sehr verschieden waren, überlappten sich doch ihre Ideen in Vorbereitung und Materialwahl. Aus einer Diskussion mit Michael Heinemann und Caroline Eggel ergab sich dann das Konzept zu dem Buch. Angelegt als Dokumentation zeigt es die Experimente, die Eliasson in Vorbereitung zur Ausstellung in seinem Berliner Studio durchführte. (as)

Lars Müller Publishers, 5401 Baden/Schweiz.
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PERSONALIEN


11. April 2006
Gagosian Gallery eröffnet neue Dependance in Rom
Larry Gagosian, der bereits Galerien in New York, London und Los Angeles betreibt, wird Ende des Jahres eine weitere Galerie in Rom eröffnen. Geschäftsführerin wird die Kunsthistorikerin Pepi Marchetti Franchi vom Guggenheim Museum in Bilbao. In der neuen Galerie sollen Werke zeitgenössischer, in Italien noch wenig bekannter Künstler präsentiert werden.
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10. April 2006
Jean-Hubert Martin verlässt Düsseldorf
Wie die Stadt Düsseldorf bekannt gibt, verlässt der künstlerische Direktor des museum kunst palast, Jean -Hubert Martin, „nach mehr als fünf Jahren erfolgreicher Arbeit auf eigenen Wunsch zum 30. September dieses Jahres die Stiftung museum kunst palast.“ Dies teilte der Düsseldorfer Oberbürgermeister Joachim Erwin als Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung museum kunst palast nach einer Sitzung des Gremiums am 7. April mit. Martin sei es in dieser Zeit gelungen, dem Museum mit Ausstellungsschwerpunkten auch jenseits bekannter westlicher Kulturen ein eigenes Profil zu verleihen. Die Tatsache, dass das Museum heute für Weltoffenheit und Internationalität stehe, sei vor allem seiner „hohen Integrationskraft für unterschiedliche Kulturen zu verdanken. Sie ließ Raum sowohl für große publikumswirksame Ereignisse, als auch für bewusst das Experiment wagende Ausstellungen.“ Ob die lobenden Worte auf Sympathie der Gegenseite stoßen, darf bezweifelt werden. Martin gab seine Entscheidung 24 Stunden vor Eröffnung der Ausstellung „ZERO“, siehe obiger Bericht in den News, bekannt, nur zwei Jahre nach der Verlängerung eines eigentlich fünfjährigen Vertrages. Wenn er im September nach Paris zurückkehrt, mag das also eher etwas mit der zunehmenden Beeinträchtigung seiner Autonomie als künstlerischer Leiter zu tun haben. Seit der Düsseldorfer Kulturdezernent Grosse-Brockhoff mit dem Wahlsieg der CDU 1999 in die Staatskanzlei gewechselt hatte, schickte der Energiekonzern E.on, der für die Stiftung museum kunst palast eine „public-private-partnership“ mit der Stadt eingegangen war, regelmäßig einen Betriebsprüfer zur Leitung des Hauses. Der Weggang von Jean-Hubert Martin erscheint vor diesem Hintergrund eher als Absage an die Finanzpolitik der Düsseldorfer Stadt. Wie es zukünftig um die pekuniäre Politik des Hauses bestellt sein wird, bleibt als Frage bestehen. (as)
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7. April 2006
Hauser & Wirth nun mit zwei Galerien in London
Die Zürcher Galerie Hauser & Wirth wird in London eine zweite Dependance eröffnen. Besitzer Iwan Wirth, einer der einflussreichsten Galeristen Europas, fühlt sich eingenommen von Londons kreativer Energie und war seit langem auf der Suche nach einem neuen und anderen Kunstraum, mit dem er seine Londoner Galerie in einer ehemaligen Bank in der Nobelstraße Picadilly ergänzen wollte. Die Galerie Coppermill ist ein 25.000 Quadratmeter großes Industriegebäude in der Brick Lane im Herzen des East End. Hier will Wirth experimentieren und Kunst in einem neuen Umfeld zeigen. Die Eröffnungsschau bringt zum ersten Mal Arbeiten von Dieter Roth und Martin Kippenberger zusammen und wird am 26. Mai eröffnet.

Galerie Coppermill, 78-90 Cheshire Street, London.
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3. April 2006
Christina Weiss im Vorstand des Vereins der Freunde der Nationalgalerie
Die ehemalige Staatsministerin für Kultur und Medien, Christina Weiss, wurde am 3. April einstimmig in den Vorstand des Vereins der Freunde der Nationalgalerie gewählt. Weiss, die sich während ihrer Amtszeit u.a. für experimentelle Kunst und die Kultur stark gemacht hat, ist bereits seit dem vergangenen Jahr Mitglied des Vereins.

Verein der Freunde der Nationalgalerie, Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin.
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5. April 2006
„Wir müssen uns verwirren lassen“: Allan Kaprow ist gestorben
Eben noch hatte er an seiner großen Retrospektive für den Herbst 2006 im Münchener Haus der Kunst mitgewirkt. Die Ausstellung, eine „Nicht-Ausstellung“ versteht sich, wird seine wichtigsten „Happenings“ neu realisieren. Am vergangenen Mittwoch ist Allan Kaprow 78jährig in Encinitas, San Diego, verstorben. In den letzten Jahren hat es nur selten Ausstellungen zu Kaprow gegeben. Die Rückblicksschau in München reagiert auf das neu erwachte Interesse an der Aktions- und Performancekunst. Für eine jüngere Künstlergeneration, etwa Tino Sehgal oder Roman Ondak, ist Allan Kaprow wesentliche Referenzfigur. Nach einem Beginn als Maler in der expressionistisch-abstrakten Phase der 50er in den USA lernt Kaprow 1956 John Cage kennen. Mit ihm kommt die Wende; fortan erschafft er „Environments“ und begründet 1959 mit einer künstlerischen Aktion in der Reuben Gallery in New York die Kunstform des „Happening“. 18 Happenings in 6 Parts bildet eine Synthese zwischen dem Action Painting sowie Cages Kompositionen und Performances. Ausgehend von einer Partitur erschafft er ein interaktives Umfeld, das das Publikum in einem für das 20. Jahrhundert beispiellosen Maße manipuliert. Kaprow gilt bis heute als bedeutendster Vertreter dieser Kunstform, mit der er den „Gegenstand“ seiner Arbeit, die Kunst, in Frage stellen und Leben und Kunst miteinander verbinden wollte. Das Museum verstand er als „agency of action“: eine lebendige Stätte, einen Ort der Erziehung und aktiven Kunstproduktion. Ob sich die Happenings in diesem Herbst auch ohne ihren Urheber aufführen lassen? Das Manifeste des Fluxus würde hierin bestätigt. (as)

Retrospektive im Haus der Kunst München, 18. Oktober 2006 – 21. Januar 2007.
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5. April 2006
Karl Ruhrberg, 9. November 1924 – 5. April 2006
81 Jahre alt ist Karl Ruhrberg geworden. Mittwoch vergangener Woche verstarb er nach langer Krankheit: Was wäre die Kunst ohne Karl Ruhrberg, dem Museumsmann und Publizisten? Wir alle verdanken Karl Ruhrberg viel, die meisten ohne es zu wissen. Zwischen 1965 und 1972 machte er als Gründungsdirektor der Kunsthalle Düsseldorf diese zu einem der führenden Häuser internationaler Kunst; 1978 bis 1984 dirigierte er als Direktor das Museum Ludwig in Köln; das daad-Künstlerprogramm prägte er nachhaltig. Zu einem Standardwerk ist die mit Kollegen herausgegebene Publikation „Kunst des 20. Jahrhunderts“ geworden. Zwischen 1970 bis 1975 führte der Kritiker Ruhrberg die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes an. Nun können sich alle bemühen, seinem Geist zu folgen.
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