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Zusammengestellt von Birgit Hopfener

2010
August
Die chinesischen Sammler kaufen gegenwärtig eifrig Kunst. Dabei geht es aber vor allem um Alte Kunst, Antiquitäten und Kunsthandwerk.
März
Bewohner und Künstler protestieren gegen den drohenden Abriss ihrer Viertel. Doch der Protest offenbart die Ohnmacht der Betroffenen, analysiert der Kurator Zhu Qi.
Februar
Die zeitgenössische chinesische Kunst ist zwar ein Markterfolg, ringt aber im Westen wie im eigenen Land um eine Anerkennung jenseits der Ökonomie.
Januar
Mit Chinas Wirtschaft wächst auch die Bedeutung von Kultur. Die Regierung entdeckt den Film als Exportware, chinesische Sammler beflügeln den Kunstmarkt.
Ai Weiwei fordert in einem Interview unverblümt mehr Demokratie. Eine Architektur-Biennale zielt auf ein soziales Verständnis von Stadt.
2009
Dezember
Der chinesische Kunstmarkt expandiert und ist weltweit auf den dritten Platz vorgerückt, hinter den USA und Großbritannien.
November
Sinnbild neuer Offenheit oder Kontrollinstanz? In Peking wurde das erste Institut zur Erforschung der chinesischen Gegenwartskunst gegründet.
Chinesische Sammler dominieren zunehmend den internationalen Auktionsmarkt. Gleichzeitig will die Regierung den lokalen Kunstmarkt ankurbeln.
Oktober
Chinas Kunstszene sucht den Dialog mit dem Ausland. Umgekehrt auch. So fand das „Global Collecting Forum“ erstmals nicht in London, sondern in Peking statt.
Nachhilfe in Sachen Marketing fordert Wang Tongwei für junge Künstler. So etwas brauchen die Auktionshäuser nicht. Zum Saisonstart wird Optimismus verordnet.
September
Die VR China stimmt sich auf ihren 60. Geburtstag ein – mit einer Ausstellung konservativer Werke. Die Vertreter kritischer Kunst haben es derzeit schwer.
Pekings erste, regierungsunabhängige Biennale kämpft mit der Zensur, Schanghais Kunstmesse ShContemporary mit Krise und Ausstellerschwund.
August
Zwei grundverschiedene Werke chinesischer Kunst reisen nach Deutschland. Ai Weiweis Mahnmal für die Erdbeben-Opfer von Sichuan und ein Monumentalwerk aus der Kulturrevolution.
Pekings Kunstszene gerät in Bewegung. Steigende Mieten vertreiben die Galerien aus dem Kunstviertel 798. Doch schon bildet sich ein neuer Hotspot.
Juli
Die Kunstdebatte ist in vollem Gange. Aktuell werden auf chinesischen Webseiten zwei Pekinger Ausstellungen heiß diskutiert: „Yi Pai“ und die „Biennale“ im Kunstviertel 798.
Juni
Der chinesische Beitrag zur diesjährigen Biennale von Venedig wird von der Presse kaum rezipiert. Dies führt in China zu heftiger Kritik an Konzept und Kuratoren.
Die Internationalisierung der chinesischen Gegenwartskunst geht weiter. In Peking fand ein Kongress zum Thema statt, in Venedig steht der Chinesische Pavillon kurz vor der Eröffnung.
Mai
Die Hong Kong International Art Fair ging gerade zu Ende. Der Kunststandort gibt sich selbstbewusst. Überhaupt denkt China zunehmend globalisiert über Kunst als Geldanlage nach.
In Chinas Kunstdiskussion werden neue Töne angeschlagen. So gerät zunehmend das Ökonomische als vorherrschender Wertmaßstab für Künstler und Werke in die Kritik.
April
Aufwind an Hongkongs Auktionsmarkt für Gegenwartskunst. Die Zahl der verkauften Lose ist hoch, und es gibt auch wieder Rekorde zu vermelden.
China entdeckt die Gegenwartskunst neu. Ihre ökonomische Rolle ist anerkannt, nun aber wird sie auch als Mittel zur Bildung gesehen. Jenseits aller Ideologie.
März
Künstler und Kuratoren sind aus Venedig zurückgekehrt. In China bekommt die kritische Aufarbeitung der Biennale neuen Schwung.
Chinas Regime verfolgt immer noch eine restriktive Informationspolitik. Das bekommt aktuell auch Ai Weiwei zu spüren, der einen regierungskritischen Dokumentarfilm drehen will.
Cai Mingchao ersteigerte im Rahmen der Yves Saint Laurent Auktion zwei Tierköpfe, weigert sich aber, zu zahlen. In China wird der Vorfall heftig, und zumeist zustimmend, diskutiert.
Februar
Chinas Regierung wird nervös. Denn es naht der Jahrestag des Tian‘anmen-Massakers am 4. Juni 1989. Darunter muss momentan auch die Kunst leiden.
In China verbessert sich das Klima für zeitgenössische Kunst. Deren Vertreter bekommen zunehmend wichtige Posten, viele kehren aus dem Ausland heim.
Januar
In China wird umgedacht. Die Regierung entdeckt das bekannte Kunstviertel 798 und die kreative Szene als Wirtschaftsfaktor.
2008
Dezember
In China wird eine neue Diskussion über Kunstkritik losgetreten. Verantwortungsgefühl lautet das Gebot der Stunde.
Zeitgenössische chinesische Kunst lief und lief und lief. Nun stottert der Markt, dafür gibt es andere Erfreulichkeiten: Man achtet wieder auf Inhalt.
November
Der chinesische Markt bröckelt, und die Galerien richten sich auf magere Zeiten ein. Währenddessen beginnt in Chinas Museumslandschaft parallel zu neuen Großprojekten die überfällige Professionalisierung.
Während alle hoffen, dass der asiatische Kunstmarkt hält, setzt die Regierung ein Zeichen und plant das größte Museum für Zeitgenössische Kunst.
Oktober
Künstlerische Kritik ist in China weniger problematisch als literarische. Der China-Überblick im artnet Magazin.
Die chinesische Kunstszene ist hektischen Veränderungen unterworfen. Neue Institutionen treffen auf neue Künstler. Ost reagiert auf West. China entwirft seine eigene Moderne. Birgit Hopfener notiert sich regelmäßig die letzten Neuigkeiten für das artnet Magazin.