Ausstellungsansicht „Zeigen. Eine Audiotour durch Berlin von Karin Sander“ in der Temporären Kunsthalle Berlin, 2009
© Karin Sander, Temporäre Kunsthalle Berlin, VG Bild-Kunst, Bonn 2009
Foto: Jens Ziehe

„Zeigen“ in der Temporären Kunsthalle Berlin

Das Motorgeräusch der Kunstfabrik

Dominikus Müller
12. Dezember 2009
Berlins großer Mythos ist seine Kreativität. Tausende Künstler machen aus der armen Stadt einen Schmelztiegel der Genialität. So geht die Legende, die in der Temporären Kunsthalle auf dem Schlossplatz ihre Heimstatt gefunden hatte. Ausgerechnet dort aber hat die übetriebene Ehrfurcht nun ein Ende. Karin Sander macht aus dem Mythos ein erfrischendes Soundpanorama, das Dominikus Müller sich angehört hat.
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Nährkultur für Berlin-Klischee von Astrid Mania
Der Temporären Kunsthalle läuft die Zeit davon. Doch statt sich neu zu erfinden, kopiert sie ihre Vergangenheit und bedient Klischees vom kreativen Wildwuchs.

White Cube Reloaded von Sven Beckstette
Nach Kämpfen hinter den Kulissen und endlosen Personalquerelen meldet sich die Temporäre Kunsthalle Berlin mit einer neuen Programmplanung zurück.

Commedia dell‘Arte von Gerrit Gohlke
Berlin führt seine Kunsthallendebatte, als ginge es um irgendein Museum. In Wirklichkeit steht die Stadt als Kulturstandort zur Diskussion.

Die Zwischendecke als Zukunftsmodell von Gerrit Gohlke
Plötzlich reden alle vom Rhythmus. Allora & Calzadilla verwandeln die Temporäre Kunsthalle in eine Klangskulptur mit Ortsbewusstsein.

Auf Grund gelaufen von Gerrit Gohlke
Im Richtungsstreit zwischen Populismus und inhaltlichem Anspruch tritt nun der künstlerische Beirat der Temporären Kunsthalle Berlin unter Protest zurück.

Alles auf Anfang von Gerrit Gohlke
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Abgang des Hoffnungsträgers von Gerrit Gohlke
Gerade musste Constanze Kleiner gehen, nun trifft es auch den verbliebenen künstlerischen Geschäftsführer. Thomas W. Eller verlässt die Temporäre Kunsthalle Berlin.

Meditationsreise in die Wüste von Gerrit Gohlke & Stefan Kobel
Nun frisst die Temporäre Kunsthalle ihre Kinder. Die Mitinitiatorin Constanze Kleiner wurde als Geschäftsführerin entlassen und gründet eine Gegenstiftung.


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