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2/5 BZ aka Serhat Köksal
FOKUS NO EXOTIC
2005
Collage
Courtesy Serhat Köksal

„Urbane Realitäten: Fokus Istanbul“ im Berliner Martin-Gropius-Bau

Ein Muezzin flog übers Kuckucksnest

Isgard Kracht
8. August 2005
Die Ausstellung „Urbane Realitäten: Fokus Istanbul“, die sich derzeit im Erdgeschoss des Martin-Gropius-Baus auf weitläufigen 2000 Quadratmetern erstreckt, will, so kündigt es zumindest der Katalogtext an, künstlerische „Tiefenforschung“ betreiben. Ziel sei es, den Blick für eine inzwischen fast 12-Millionen-Metropole zu schärfen, die uns so fern wie nah zugleich ist. Istanbul, wuchernder Großstadtmoloch und geschichtsträchtiges Erbe von Konstantinopel und Byzanz, wo nicht nur Okzident auf Orient trifft, sondern auch westliche Moderne auf traditionellen Islam. Nur, welche Lehren die aus 20 Ländern eingeladenen Künstler aus ihrer Untersuchung schließlich gezogen haben, bleibt dem Besucher am Ende genauso verborgen wie die Arbeiten jener Türken, die bereits im Vorfeld die Schau boykottierten – wie sich nun zeigt, vermutlich sogar zu ihrem eigenen Glück.
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