Marianne von Werefkin
Rote Stadt, 1909
Tempera auf Pappe
74 x 115 cm
Privatsammlung Wiesbaden
Courtesy of Museum Wiesbaden

„Über das Geistige“ im Museum Wiesbaden

Zurück zu den Wurzeln

Gesine Borcherdt
18. Februar 2011
In Wiesbaden zeichnet die Ausstellung „Über das Geistige“ den Einfluss des deutschen Expressionismus auf die „New York School“ nach. Sie schließt damit endlich eine Lücke in den Neuerungen der Kunstgeschichte, die Amerika gern für sich reklamiert.
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Editorial von Gesine Borcherdt
Vor 100 Jahren verfasste Kandinsky den Essay „Über das Geistige in der Kunst“ – ein Text, der heute nicht weniger relevant, aber kaum noch aktuell erscheint. artnet geht dem in den nächsten Wochen auf den Grund.

Vom Wesen der Kunst oder von der Kunst als Wesen von Veit Loers
Kandinsky – ein Okkultist? Einer, der im Geistigen auch die Schatten der „Geister“ miteinbezog? Das will der Kunstbetrieb von heute mit seinem Hang zu Mixed Media und Migrationsthemen nicht wahrhaben. Hier wird das Geistige eher wie ein hochprozentiges Getränk goutiert, während junge Outsider-Adepten mit Harry-Potter-Gesten daherkommen.


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