11. September 2010
In der Kunst sind radikale politische Gesten vergänglicher als der Klatsch von gestern. Schockstrategien überleben nur selten die Zeiten, wenn sie nicht formal so revolutionär sind wie die Aussage, die sie verbreiten. Doch die feministische Kunst beweist, dass politische Interventionen aktuell bleiben können. Annika Karpowski erkennt in der Ironie eine Geheimwaffe politischer Künstlerinnen.
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Annika Karpowski