Olav Westphalen
Lady In Pain/2,592.22$ Per Square Inch (nach Max Beckmann: „Die Hunde werden Grösser“, 1947), 2007
Acryl auf Papier
91 x 66 cm
Courtesy of Milliken Gallery, Stockholm

The Fate of Irony (5): Die deutsche Ironie wird globalisiert

Der Humor lernt Esperanto (Teil 1)

Gregory Williams
5. Juni 2010
In der Postmoderne wurde die Ironie zur Ideologie. Dann fiel die Mauer, und die politische Realität war ironischer als die Kunst. Die Political Correctness machte Schluss mit lustig, und die Globalisierung schickte den Witz auf Reisen. Gregory Williams über das Schicksal der Ironie in der deutschen Kunst seit 1980 und die Frage, ob Humor Lokalbezug braucht.
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Staatskunst in Anführungszeichen (Teil 1) von Astrid Mania
Der sozialistische Realismus war ideologisch eindimensional. Der Soz Art hingegen gelang seine Doppelcodierung und schaffte ironisch Distanz.

Das Erbe des Lachens (Teil 1) von Jörg Heiser & Sarah Khan
Ob es deutschen Humor gibt, ist unter Fachleuten umstritten. Martin Kippenberger aber half den Deutschen, ihren Sinn für Ironie zu radikalisieren.

Deadpan 2.0 (Teil 1) von Olav Westphalen
Es gibt nicht zu viel Ironie in der Kunst, sondern die Falsche. Die Kunst muss deshalb ein aufgeklärteres Verhältnis zu Witz und Komik entwickeln.

Die Jagd nach dem eigenen Schatten von Carsten Probst
Wer sich gegen Ironie verwahrt, weil sie tänzelt und gaukelt, vergisst, unser Leben im Medienzeitalter von Beginn an völlig ironisch ist.

Drei Tage frei von Dominikus Müller & Astrid Mania
Es gibt Künstlergespräche, die Kunstwerke erklären. Vitaly Komar aber erklärt die Welt. Bei ihm ist das Leben spiritueller Marxismus und nackte Ironie.


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