Das Erbe des Lachens (Teil 1)
von Jörg Heiser & Sarah Khan
Ob es deutschen Humor gibt, ist unter Fachleuten umstritten. Martin Kippenberger aber half den Deutschen, ihren Sinn für Ironie zu radikalisieren.
Deadpan 2.0 (Teil 1)
von Olav Westphalen
Es gibt nicht zu viel Ironie in der Kunst, sondern die Falsche. Die Kunst muss deshalb ein aufgeklärteres Verhältnis zu Witz und Komik entwickeln.
Die Jagd nach dem eigenen Schatten
von Carsten Probst
Wer sich gegen Ironie verwahrt, weil sie tänzelt und gaukelt, vergisst, unser Leben im Medienzeitalter von Beginn an völlig ironisch ist.
Staatskunst in Anführungszeichen (Teil 2)
von Astrid Mania
Der sozialistische Realismus war ideologisch eindimensional. Der Soz Art hingegen gelang seine Doppelcodierung und schaffte ironisch Distanz.
Drei Tage frei
von Dominikus Müller & Astrid Mania
Es gibt Künstlergespräche, die Kunstwerke erklären. Vitaly Komar aber erklärt die Welt. Bei ihm ist das Leben spiritueller Marxismus und nackte Ironie.
Der Humor lernt Esperanto (Teil 1)
von Gregory Williams
Kann ein regional verwurzelter Humor international bestehen? Die deutsche Kunst der 1980er- und 90er-Jahre zwischen Lokalironie und globalem Lachen.
Der Humor lernt Esperanto (Teil 2)
von Gregory Williams
Kann ein regional verwurzelter Humor international bestehen? Die deutsche Kunst der 1980er- und 90er-Jahre zwischen Lokalironie und globalem Lachen.
Späte Hoffnung auf Gerechtigkeit
von Astrid Mania
Der Markt als geschichtliche Berufungsinstanz: Haunch of Venison führt die inoffizielle Kunst der Ex-Sowjetunion auf den globalen Kunstmarkt zurück.