11. Oktober 2004
Ursprünglich von den Mönchen im 4. Jahrhundert in weltabgeschiedenem Dasein erfunden, sind die sieben Todsünden heute mehr als fern gerückt. Zur Erinnerung: Zorn, Geiz, Neid, Gefräßigkeit, Trägheit, Wollust und Hochmut. Eine spannende Ausstellung im Museion in Bozen greift dieses Thema jetzt auf und fragt nach einer möglichen Verbindung zwischen christlichem Wertesystem und aktuellen künstlerischen Positionen. Sieben Künstler und Künstlerinnen, deren Werke diese Themen umkreisen, wurden eingeladen, je eine Todsünde zu interpretieren.
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Sabine B. Vogel