23. Januar 2006
Fünf zentrale Werke des österreichischen Künstlers Gustav Klimt (1862-1918), die das Herzstück der Sammlung der Österreichischen Galerie im Belvedere in Wien bilden, müssen nach einem jüngst veröffentlichten Schiedsspruch an die Ende 80-jährige Nichte der ehemaligen Eigentümer der Bilder – die in Los Angeles lebende Maria Altmann und ihre Familie – zurückgegeben werden. Vorausgegangen war der Restitution der Gemälde ein mehr als fünf Jahre andauernder Rechtsstreit, in dem die Erbin die Rückgabe der Arbeiten von der Republik Österreich gefordert hatte. Nach erfolglosen und verfahrenen Verhandlungen hatte im Mai 2005 ein Schiedsgericht in Einverständnis beider Parteien seine Arbeit aufgenommen und kam nun zu dem rechtskräftigen Urteil, der Anspruch der Erben sei rechtens und sofort umzusetzen.