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27. Juni 2012
Der 1988 verstorbene Künstler Paul Thek ist so aktuell wie nie zuvor. Nun erinnert das Duisburger LehmbruckMuseum in einer konzentrierten Kabinettsausstellung an den Ausnahmekünstler aus Brooklyn.
2006
Januar
Die derzeit in den Zürcher Daros Exhibitions gezeigten Paintant Stories von Fabian Marcaccio sind bildnerisches Weltpanorama. Einen festen Standpunkt im Strom der Bilder aber sucht man vergebens.
Fast nichts falsch gemacht. Der Hamburger Bahnhof zeigt Minimalistisches aus der Flick Collection.
Die Ausstellung „Fast nichts“ im Hamburger Bahnhof in Berlin will mit Werken aus der Flick-Sammlung den Weg zu minimalistischen Tendenzen in der Gegenwartskunst weisen.
In einer „Esposizione Universale” zeigt das Westfälische Landesmuseum das Schaffen des italienischen Konzeptualisten Giulio Paolini.
Der junge lettische Künstler Jānis Avotiņš gilt manchen bereits als Geheimtipp. Die derzeitige Ausstellung in der Galerie Johnen + Schöttle in Köln war binnen kurzer Zeit ausverkauft.
Die Künstler Liam Gillick und Florian Pumhösl, die kürzlich in den Wiener Nachbargalerien Meyer Kainer und Krobath Wimmer gezeigt wurden; bringen an den Schnittstellen von Kunst und Design minimales Vokabular zur Anwendung.
2005
Dezember
Für Pier Paolo Pasolini war das Filmemachen die Visualisierung seiner Poesie. Die Münchner Pinakothek der Moderne widmet ihm jetzt eine Ausstellung.
Entwürfe von Männlichkeit und ihre Dekonstruktionen präsentierte die Ausstellung „Masculinities“ im Neuen Berliner Kunstverein.
Augen, Totenköpfe, Muschis, Blumen – Christoph Schellbergs neue Bilder, zu sehen bei Jablonka Lühn in Kölne, enthalten das alles und noch viel mehr.
Man fragt sich, wie die Foto- und Videoarbeiten der jungen türkischen Künstlerin Esra Ersen so lange nahezu unentdeckt bleiben konnten.
Für das „Projekt Migration“ unter dem Dach des Kölner Kunstvereins treten Kunst und Dokumentation gemeinsam an.
Starkult auf Jute: Für seine Frottagen bei Otto Schweins in Köln erkor Lutz Fezer die Schauspielerin Christina Ricci und das britische Ex-Spice Girl Mel C. als Musen aus.
Aktuelle Arbeiten des 1941 in Dublin geborenen Künstlers Michael Craig-Martin zeigt derzeit die Berliner Galerie Haas & Fuchs.
Stadt und Architektur in der neueren Kunst auf Papier zeigt das Berliner Kupferstichkabinett unter dem Stichwort „Wittgenstein in New York“.
Es gibt kaum eine Künstlerin, die die Kunstöffentlichkeit so massiv spaltet wie Shirin Neshat. Gerade ging ihre Ausstellung im Hamburger Bahnhof in Berlin zu Ende.
Gibt es den spezifisch weiblichen oder männlichen Blick auf die Kunst? Die Sammler-Sonderschau „Goetz meets Falckenberg“ führt diesen Dialog mittels Kunstwerken.
Ingvild Goetz und Harald Falckenberg lassen in den Hamburger Phoenix-Hallen ihre Sammlungen facettenreich aufeinander prallen.
In Fabian Marcaccios Arbeiten wird das Bild nicht als Objekt gedacht, sondern als Objektil behandelt, das sich dem Betrachter entgegenschleudert.
November
Im Oktober 2005 wurden die von Jeannot C. mit verstörenden Texten beschriebenen Holzböden in der neuen Pariser Nationalbibliothek François Mitterrand aufgestellt.
120 Skulpturen und Reliefs sowie eine Vielzahl von Zeichnungen dokumentieren das Schaffen des Bildhauers Bernhard Heiliger im Berliner Martin-Gropius-Bau.
Malerei und kein Ende: Das Kunstmuseum Wolfsburg versammelt in einer großen Retrospektive circa 100 Arbeiten von Eberhard Havekost.
Fragen an die Widersprüche der Post-Apartheid-Gesellschaft formulieren Zwelethu Mthethwa & Beezy Bailey in der Hamburger Galerie Hengevoss-Dürkop.
Nach den Stationen Madrid und Barcelona ist nun die größte Ausstellung im Jubiläumsjahr der Künstlergruppe Brücke in Berlin zu sehen.
Gute Kunst ist ewigjung und Florenz ist in Berlin. Zumindest für die Dauer der Sonderausstellung italienischer Goldgrundmalerei in der Gemäldegalerie.
Menschliche Gestalt, zur Kenntlichkeit, nein zur Wirklichkeit verzerrt. Die Porträts Francis Bacons in einer Ausstellung der Hamburger Kunsthalle.
In einem vom Malereihype befallenen Markt, der die Preise ins astronomische getrieben hat, nimmt sich die dritte LOOP Fair in Barcelona extrem vernünftig aus.
Wie Rosemarie Trockel uns den Spiegel vorhält zeigt die umfangreiche Ausstellung ihrer Arbeiten der letzten 20 Jahre im Kölner Museum Ludwig.
Im Themenpark der Frankfurter Schirn wird die Psychedelia der Hochkultur einverleibt.
Und noch einmal China Art – diesmal die Ausstellung „YCCA – Young Chinese Contemporary Art“ im umgebauten Hangar-7 am Salzburger Flughafen.
Als charmantes, schräges Wunderkabinett offenbart sich die Schau „Folk Archive: Contemporary Popular Art from the UK“ in der Kunsthalle Basel.
Die zu den letzten Arbeiten des dänischen Künstlers gehörende „Little Rosa“ ist in der Berliner Dependance der Münchner Galerie Ben Kaufmann zu sehen.
Oktober
„Flashback – Eine Revision der Kunst der 80er Jahre“ im Museum für Gegenwartskunst Basel.
Ein Jahr vor ihrem 40. Geburtstag präsentiert sich die diesjährige Art Cologne in neuen Räumlichkeiten.
Das Museum Ludwig in Köln zeigt mit „Events - Eine Heterospektive“ eine Retrospektive des Werks von George Brecht.
Mit über 800 Künstlerschallplatten und weiteren Tonträgern präsentiert die Ausstellung Vinyl in Bremen die visuellen und klanglichen Facetten des populären Mediums.
Die diesjährige Frieze Art Fair übt sich in Camouflage; als symbolisch-magische Stätte zeigt sie wie Grenzen zwischen Kunst und Kommerz besonders schön verschwimmen.
Die Frieze zeigt sich auch im dritten Jahr jung, frisch und fancy; der boomende Kunstmarkt braucht solche Orte.
Die Londoner Frieze Art Fair präsentierte sich auch in diesem Jahr als ewig Erste.
Die Ausstellung Faites Vos Jeux! Kunst und Spiel seit Dada zeigt um ein weiteres Mal, dass im Liechtensteiner Kunstmuseum in Vaduz etwas passiert.
Gleich zwei Galerien und eine Brandmauer präsentieren die irritierend-hybriden Zeichnungen des Venezolaners Arturo Herrera in Berlin.
Auf das morbid-bemooste Gelände der AaBe-Fabriken im niederländischen Tilburg lädt die Fundament Foundation mit ihrer Ausstellung „Space – Now and Then“.
Zeitgeistigkeit für immer: Die Ausstellung im Amsterdamer Stedelijk Museum zeigt Arbeiten des 2002 verstorbenen Luxemburgers Michel Majerus.
Revolutionäres bei Barbara Thumm in Berlin: Zwei neue Serien mit Zeichnungen von Fernando Bryce.
Fotografien von Christopher Williams zeigt die Galerie Gisela Capitain in Köln.
Interdisziplinäre Möglichkeitsformen zwischen Kunst und Wissenschaft wurden in einem der insgesamt sieben ART FORUM BERLIN TALKS 2005 verhandelt.
September
Dem Drang zur Veranschaulichung des Unsichtbaren geht die Ausstellung „Ansichten Christi“ im Kölner Wallraf-Richartz-Museum nach.
Behaupten kann sich die ART-FORUM-Sonderausstellung „Temporary Import“ ganz besonders durch die Ausstellungsarchitektur des dänischen Künstlers Simon Dybbroe Møller.
Monica Bonvicinis soeben preisgekrönte Arbeit „never again“ bricht einmal mehr mit der konventionellen Ordnung sexueller Konstellationen.
Neues Sehen – seit 1920 Schlagwort für einen rigoros veränderten Blick durch die Kamera und daher Titel der aktuellen Fotografie-Ausstellung in der Berliner Kunstbibliothek.
Anlässlich der Verleihung des Fotopreises Spectrum an Martha Rosler gastiert ihre Schau „If Not Now, When?“ im Berliner Haus am Kleistpark.
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