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24. Mai 2012
Beinahe hätte man Bodo Buhl vergessen. Nun widmet die Galerie Tanit dem Münchener Neo-Geo-Künstler, der vor zwei Jahren verstarb, eine sehenswerte Schau – ein Muss für Fans der coolen Achtziger.
2007
Oktober
Aus Design und Architektur wird durch Rahmung noch keine Kunst, wie eine Berliner Ausstellung Zaha Hadids beweist.
In den letzten Jahren ist zeitgenössische indische Kunst zum Renner auf dem Weltmarkt geworden, allen voran Anish Kapoor.
Wie nahe ist Japan? Darauf sucht die aktuelle Wolfsburger Ausstellung „Japan und der Westen“ eine Antwort.
Von Zhang Huans zerrieselnder Buddha-Statue bei Haunch of Venison bleibt sehr viel mehr als nur ein würziger Duft in Erinnerung.
Dass es manchmal besser ist, das eigene Ausstellungsthema zu ignorieren, beweist ein Heimat-Projekt der Berlinischen Galerie.
Design als moralische Angelegenheit: Die Ausstellung „100 Jahre Deutscher Werkbund“ in der Akademie der Künste in Berlin.
Im Programm der Asien-Pazifik-Wochen glänzt die Galerie Aedes mit einer Ausstellung, die Einblicke in die chinesische Kunst- und Kulturproduktion bietet.
Sterling Ruby im Berliner Doppelpack: als Solokünstler bei Christian Nagel, als Kurator im Kunsthaus Lempertz.
Im Werk des Kölner Malers Michael Krebber geht es nie um Malerei. In seinen aktuellen Arbeiten in der Galerie Daniel Buchholz malt er tatsächlich überhaupt nicht.
Mit 40 Arbeiten von Joachim Brohm aus den Jahren 1979 bis 2002 präsentiert die Berliner Galerie Kicken die Werkübersicht eines beeindruckenden Fotografen.
Mike Kelleys neue Arbeit in der Berliner Jablonka Galerie ist eine Reise in die imaginierte Stadt Kandor, Hauptstadt des Planeten Krypton.
September
Ami Barak richtet der Kunst mit einer Sonderausstellung beim Art Forum Berlin 2007 einen Schutzraum ein.
Mit seiner Ausstellung „New York – States of Mind“ im Berliner Haus der Kulturen der Welt wird Kurator Shaheen Merali zum tragischen Helden.
Berlin schafft sich mit dem Projektraum :emyt ein weiteres Labor für unabhängige Inhalte.
Die Ausstellung „Bonjour Russland“ im Düsseldorfer Museum Kunst Palast ist nichts weniger als eine Sensation.
Düster, brünstig und undurchdringlich ist die Stadt in den Schwarzweiß-Fotografien des japanischen Künstlers Daido Moriyama.
Fiona Banner verwandelt Bilder in Sprache und Sprache in Bilder. Ihre neuesten Arbeiten zeigt Barbara Thumm in ihrer Berliner Galerie.
Silvie Fleurys neue Arbeiten sind gleichzeitig Kommentare zu Klassikern der zeitgenössischen Kunst wie zu ihrem eigenen Werk.
Nick Mauss prunkt in der Galerie Neu mit Eleganz und inszeniert nebenbei seine Künstlerrolle.
Das Museum Weserburg in Bremen zeigt, wie die Kunst sich ein Bild von der Wissenschaft macht.
Die Galerie Remmert und Barth widmet der großen Förderin der rheinischen Künstler-Avantgarde, Mutter Ey, eine Ausstellung zum 100. Geburtstag.
Die populärste Arbeit der diesjährigen Skulpturenprojekte in Münster stammt zweifellos von Mike Kelley.
Die „Illustrative 07“ zeigt angewandte Grafik – und mag es gerne mal fantastisch.
August
Die Kunsthalle Wien widmet dem chinesischen Skulpteur Chen Zhen sieben Jahre nach seinem Tod eine Retrospektive.
Das Museum Ludwig zeigt die erste deutsche Einzelausstellung von Arbeiten des französischen Malers Balthazar Klossowski, genannt Balthus.
Andreas Siekmann betreibt reflexive Praxis als Exzess, zu sehen derzeit bei den Münsteraner Skulpturprojekten.
Die aktuelle Ausstellung in der Berliner Galerie Zwinger formuliert mit Arbeiten von Terry Atkinson und Susi Pop das Politische ganz anders.
Allzu populistischer Leichtigkeit weiß sich Gustav Metzgers Beitrag in Münster gekonnt zu verwehren und beeindruckt damit nachhaltig.
John Bocks Filme mischen Aktionskunst und Film, ihre Entstehung ist selbst schon Performance.
Die Galerie Esther Schipper betreibt selbstvergessene Bildwissenschaft.
Amüsante Boshaftigkeit und schöne Skepsis machen aus der „Ortsbegehung“ im Neuen Berliner Kunstverein ein Vergnügen.
Hedi Slimane macht in der Berliner Galerie Arndt & Partner aus Mode Kunst und aus Kunst Dekor.
Juli
In ihrer momentanen Einzelausstellung im Kölner Stammhaus von Monika Sprüth Philomene Magers geht Jenny Holzer neue Wege.
Im Deutsche Guggenheim in Berlin schickt Phoebe Washburn uns durch ihre Gras produzierende Bretterfabrik auf Sinnsuche.
Das Frankfurter Museum für Moderne Kunst imponiert mit neu erworbener Minimal Art und überzeugt im Kleinen als bessere documenta.
Nach vierzehn Jahren hat das Landkunstprojekt „Rohkunstbau“ eine lange Tradition, lässt aber keine tieferen kuratorischen Absichten mehr erkennen.
Positionen der Farbfeldmalerei: Karola Grässlins Initiationsausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden.
Martha Rosler versucht, aus hartnäckigen Fragen geschichtliche Wahrheit zu schöpfen.
Die documenta 12 wollte sich besondere Mühe bei der Vermittlung der Werke geben. Die Frage ist, wie das der Kunst bekommt.
Mark Wallinger ist ein Verwandlungskünstler. Für die Skulpturprojekte hat er Münster in einen Gemeindebezirk verwandelt.
Das K20 zeigt eine Retrospektive des japanischen Künstlers Hiroshi Sugimoto. Dem Auktionsmarkt ist er schon lange lieb und teuer.
Auch ohne eigenen Pavillon ist die chinesische Kunst auf der 52. Biennale in Venedig gut vertreten. Man muss sie nur finden.
Auf der Biennale in Venedig bietet Mrdjan Bajić eine künstlerisch-analytische Bestandsaufnahme der Geschichte des jungen Staates Serbien.
Eine Skulptur von Nairy Baghramian auf einem Parkplatz mitten in Münster als ein Stück überraschenden, utopischen Eigensinns während der Skulptur Projekte.
Noch vor Eröffnung des Deutschen Pavillons auf 52. Venedig Biennale wurde Isa Genzken als die Wiederentdeckung des Kunstsommers 2007 gefeiert.
Juni
Hyung-Koo Lee traf das Minderwertigkeitsgefühl so abrupt, dass er ihm sein gesamtes Schaffen unterordnete. Nun bespielt er damit den koreanischen Pavillon der Venedig-Biennale.
Das Kunsthaus Graz überrascht in diesem Sommer mit einer Ausstellung zeitgenössischer chinesischer Kunst.
Die Ikonenkiste des Künstlers Sarkis wirkt wie eine Sendung aus einer anderen Welt, gelandet mitten im Berliner Bode-Museum.
Bilder über Bilder: Eine Retrospektive im Martin-Gropius-Bau zeigt Cindy Shermans fotografische Inszenierungen.
Ein zweites Mal auf der Shortlist des „Turner Prize“: Mark Wallinger.
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