CRMBanner

27. Juni 2012
Der 1988 verstorbene Künstler Paul Thek ist so aktuell wie nie zuvor. Nun erinnert das Duisburger LehmbruckMuseum in einer konzentrierten Kabinettsausstellung an den Ausnahmekünstler aus Brooklyn.
2008
Februar
Was ist Malerei, die nichts sein will als das, was sie ist? In Berlin zeigt der Maler Bernd Ribbeck einen Anschlag auf die Spaßkultur der Postmoderne.
Was ähnlich ist, passt nicht immer zusammen. Eine Berliner Ausstellung zeigt, wie Kitsch und ernste Selbstbefragung einander unfreiwillig gleichen können.
Stephen Willats ist ein Wanderer zwischen den Subkulturen. In Berlin konzentriert sich eine Ausstellung auf seine Zeichnungen.
Peter Friedl zeigt eine Ausstellung voller Fährten und Spuren und führt in einem neuen Buch zugleich die Alternative zu seiner eigenen Arbeit vor.
Das Neue Museum Weserburg in Bremen präsentiert die erste institutionelle Einzelschau des Minimalisten Frank Gerritz in Deutschland.
Anderswo werden Bilder zum Look verschweißt und geglättet. Bei Susanne Paesler entsteht aus dem Interesse am Bild Distanz.
Dem Rave-Rausch der beginnenden 1990er Jahre widmet der britische Künstler Matt Stokes seine Schau in der neuen Berliner Galerie Lüttgenmeijer.
Januar
Das Verhältnis der digitalen Künste zur Politik und dem Rest der Kunst ist unklarer denn je. Auch die transmediale.08 leistet leider keine Revision.
Beate Gütschow zeigt, wie aus stillgestellten Landschaftsfotografien und konstruierten Stadtansichten eine subtile Medienreflexion werden kann.
Mit seinen animierten Architekturfantasien beschwört Manuel Graf in der Berliner Galerie Johann König eine merkwürdige Nostalgie herauf.
Die Berliner KunstWerke bieten dem Publikum Kunstwerke an, die sich in fünf Minuten realisieren lassen und präsentieren ein anregendes Spiel mit dem Qualitätsbegriff.
In der Mongolei, zwei Flugstunden von Peking entfernt, eröffnete der Industrielle Cai Jiang im August 2007 das Ordos Art Museum.
Heinz Emigholz deutet unsere visuelle Umwelt, indem er sie artifiziell chiffriert. Der Hamburger Bahnhof präsentiert ein Lebensprojekt.
Unter dem Titel „Mutti ist böse“ hat die Kuratorin Angelika Richter in der Berliner Galerie Barbara Thumm eine Menge ungezogene Kinder versammelt.
Nicht nur Liebhaber der Zahlenmystik kommen in der esoterisch-geisterhaften Schau „MD 72“ am Berliner Mehringdamm auf ihre Kosten.
So viel Busch war nie! Das Landesmuseum im Schleswiger Schloss Gottorf wartet mit einer kleinen Sensation auf: Wilhelm Busch als Maler.
Vor gut zwei Monaten öffnete in Peking das Ullens Center for Contemporary Art seine Tore.
Wenn Guy Ben-Ner mit seiner Familie bei Ikea einzieht, ist das mehr als die weltweit erste Hausbesetzung eines Möbelmarktes.
Es gibt nur cool und uncool und wie man sich fühlt. Fragen des Stils widmet sich Roman Schramm in seiner Berliner Ausstellung bei croy nielsen.
Immer mehr Sammler zeigen ihre privaten Bestände der Öffentlichkeit, seit kurzem auchAxel Haubrok in seinem Showroom in Berlin.
Kirsten Pieroth stellt in der Berliner Galerie Klosterfelde erst die Dinge und dann unsere Wahrnehmung auf den Kopf.
Drei Berliner Fotoausstellungen beschäftigen sich derzeit mit dem Spiel zwischen Realität und Fiktion.
Der riesige Saal im Dresdener Lipsiusbau bietet einer klug zusammengestellten Sigmar-Polke-Retrospektive den idealen Rahmen.
In Lynne Cohens neuer Fotoserie „Clear Arrangements“ Wilma Tolksdorf ist nichts arrangiert.
Widersprüchliche Elemente zeigen sich in Münchens Galerien – ein Spiel aus Licht und Schatten, Gut und Böse, Raum und Zeit, Malerei und Skulptur.
So, wie derzeit in der in der Zürcher Galerie Bischofberger, sah man Jiri Georg Dokoupil noch nie.
Drei Künstler aus dem „Roma-Pavillon“ der 52. Venedig-Biennale gehen in der Münchner Galerie Steinle der Frage ihrer Herkunft nach.
2007
Dezember
Was vom Kunstjahr 2007 bleiben wird, zeigt die Geschichte. Zunächst aber fragen sich die artnet-Autoren, woran man sich Ende Dezember überhaupt noch erinnern kann.
Lüge und Wahrheit werden von Maßnahmen der Täuschung flankiert – auf deren Gebiet die Kunst sich stets als Meisterin erweist.
Mit „Assorted Cocktail“ präsentiert C
Optische Faszination gepaart mit Nachdenken bieten die Fotografien, Filme und Installationen von Alicja Kwade bei Lena Brüning in Berlin.
Wenn der geschichtliche Aberwitz fasslich werden soll, wird die Miniatur zum idealen Medium – wie einige Kleinplastiken Peter Sauerers in Köln zeigen.
Wenn Kunst Politik macht, hagelt es Behauptungen. Im Berliner Haus der Kulturen findet eine Gegenausstellung zu diesem Prinzip ständiger Kommentierung statt.
Dass der Verzicht auf Figuration kein Verzicht auf die Traditionen der alten Malereigeschichte ist, lässt sich an Frank Nitsches neuesten Arbeiten studieren.
Malerei wird zu selbstverständlich als Bestseller hingenommen. Es lohnt sich ein neuer Blick darauf, was die heutige Abstraktion im Innersten zusammenhält.
Was macht die Wiederholung zur Kunst? Sven Drühl zeigt in seiner Falkenrot-Preisträgerausstellung Malerei über Malerei.
Auf eine ganz eigene, höchst reizvolle Art lässt Erik Niedeling in der Frankfurter Galerie Rothamel Fotos nicht mehr nur Fotos sein.
Der Kunstverein Hannover zeigt Aernout Miks visuell opulent zwischen Dokumentarismus und Fiktion inszenierte Videoinstallationen.
Die Gebrüder Lehmann sind Ironiker – das kann man ihnen nach dem Besuch der aktuellen Ausstellung in ihrer Berliner Dependance getrost attestieren.
Tim Rollins und K.O.S. zeigen in Zürich, dass der Kunstmarkt zuweilen ein wirksames Werkzeug des sozialen Aktivismus sein kann.
In Berlin demonstriert Tilman Wendland, wie man formale Strategien zum Entgleisen bringt.
Danh Vo hat den Kunstpreis „blau orange“ gewonnen und spielt nun sein Spiel um Identität im Brandenburgischen Kunstverein Potsdam.
Michael Kalmbach kokettiert in der Berliner Galerie Wohnmaschine mit dem Niedlichen und zielt auf ein abgründig zersetzendes Welttheater.
November
In poppig-bunten Bildern läutet der kalifornische Maler Thaddeus Strode in der Berliner Galerie neugerriemschneider die unsichtbare Totenglocke.
In Guido W. Baudachs mächtiger Berliner Industrie-Etage inszeniert Markus Selg eine überzeugende Schau, ohne dabei in die Spektakelfalle zu geraten.
Man hat es mit der Politik in den Kölner Galerien – so scheint es zumindest beim Spaziergang durch einige ausgewählte Ausstellungsräume.
Bei Konrad Fischer Berlin wagt Wolfgang Plöger einen Brückenschlag zwischen Medienbild und Bildmaterial.
Im neuen Berliner Kunstverein zeigt das Star-System seinen Realitätsverlust und verkennt Matthias Weischers Fingerübungen als Meisterwerke.
Verstörend, obsessiv und abgrundtief neurotisch präsentieren sich die Zeichnungen und Videoarbeiten Chloe Pienes bei Barbara Thumm.
Als Test über das Verständnis der Kunst von Norbert Bisky deklariert das Haus am Waldsee seine Ausstellung neuester Arbeiten des Künstlers.
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