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27. Juni 2012
Der 1988 verstorbene Künstler Paul Thek ist so aktuell wie nie zuvor. Nun erinnert das Duisburger LehmbruckMuseum in einer konzentrierten Kabinettsausstellung an den Ausnahmekünstler aus Brooklyn.
2009
August
Mit Atlantis hat sich das Rohkunstbau-Festival in Brandenburg ein großes Thema ausgesucht. Doch es bemäntelt kuratorische Konventionalität.
In seiner aktuellen Ausstellung stellt Ivan Bazak verschiedene Formen historischer Aufbereitung nebeneinander. Er erinnert so an die Relativität jeglicher Geschichtsschreibung.
Die Türkei schreibt sich auf die Landkarte des Kunstbetriebs ein. Eine Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg stellt nun Istanbuler Projekträume vor. Eine gelungene Innenansicht.
Geht es um Kunst, hat Köln einen höchst streitbaren Kardinal. Ausgerechnet das bischöfliche Museum aber befreit die Kunst nun von ideologischen Zwängen.
Eine Gruppenschau in der Berliner Akademie der Künste widmet sich dem Alltag im Postsozialismus. Konflikte werden dabei ausgeblendet.
Juli
Auf der Hitliste der Ausstellungsthemen steht die Urbanismuskritik ganz oben. Im Künstlerhaus Stuttgart nähert sie sich der Kulturkritik an.
Es wird viel über Form geredet in der jüngeren Kunst. Peter Downsbrough erinnert in Köln daran, wie radikal sich Zeichen in Frage stellen lassen.
Das Münchener Lenbachhaus hat Tom Burr und Monica Bonvicini zu einer Doppelausstellung verführt. Burr bekommt der Vergleich gut.
Die Rezession macht auch Künstler erfinderisch. In Wien zeigt Claire Fontaine wie die Kunst in der Not Werte schafft.
Rezessionen sind gute Zeiten, um die Nase zu rümpfen. Ein Dokumentarfilm erklärt den Kunstmarkt unreflektiert mit Spekulantenklischees.
Rirkrit Tiravanija war der Meister der Publikumspartizipation. Sein neues Filmprojekt dreht den Spieß um. Es zeigt die Celebrities des Kunstbetriebs.
Die Zeiten ändern sich, aber in der Kunst bleibt manches tröstlich gleich. Dazu zählt auch Paul McCarthy, ein Meister des klassischen Standbildes.
Die Politik liebt einfache Bilder, doch die Wahrheit ist meist weniger schlicht. In Berlin nun reduziert Thomas Kilpper die Geschichte zu einem bildhaften Brei.
Oft versteckt sich Konzeptkunst hinter abstraktem Tiefsinn. Bei Vincent Vulsma ist sie ein Bekenntnis zur künstlerischen Transparenz.
In Zürich inszeniert Philippe Parreno seine Retrospektive als konzeptuelles Spielzeugland. Am Ende belohnt eine doppelbödige Utopie das Publikum.
Eine Ausstellung macht, was sie von ihren Exponaten behauptet: „1968. Die Große Unschuld“ blendet den politischen Kontext aus und beharrt auf Kunst als Selbstzweck. Damit scheitert sie auf ganzer Linie.
Bei Claudia Märzendorfer ist nichts, wie es scheint. Ihre Objekte sind weder, was sie vorgeben, noch bedienen sie die Diskurse, die man ihnen so gerne zuschreiben möchte.
Die Ausstellung „Source Codes“ bei Sprüth Magers Berlin erscheint wie ein Club der Gentlemen. Doch sie hat das Potenzial zu einer Befragung historischer Kategorisierungen.
Ein Roman ist die kuratorische Klammer der „Pamphile Show“ bei Jet: ein Lehrstück in Sachen Ausstellungskonzeption, eine klug-vergnügliche Reflexion über Malerei.
Auf den ersten Blick wirken Monika Brandmeiers Skulpturen minimalistisch und selbstgenügsam. Bis man die kleinen Spannungsmomente entdeckt, die anekdotisch und erzählerisch sind.
Ann Cotten und Johannes Vogl leben in künstlerisch getrennten Welten. Bei Martin Janda verschmelzen ihre Praktiken zu eindringlichen Apparaturen der Ich-Befragung.
Plötzlich reden alle vom Rhythmus. Allora & Calzadilla verwandeln die Temporäre Kunsthalle in eine Klangskulptur mit Ortsbewusstsein.
Die Schering Stiftung war bekannt dafür, Künstler und Wissenschaftler zum Dialog zu verführen. In einem neuen Ausstellungsraum unterfordert sie sich nun selbst.
Modernereflexion allerorten. Doch selten so konsequent wie in einer Gruppenschau bei SEPTEMBER. Hier finden Kunst und Handwerk, Akademisches und Autodidaktisches wieder zusammen.
Wo die Gruppenschau auf das kuratorische Konzept verzichtet, geraten die einzelnen Werke umso stärker in den Blickpunkt. Die Ausstellung bei Supportico Lopez hält das nur bedingt aus.
Eine Ausstellung im Berliner Georg-Kolbe-Museum verspricht romantische Maschinen. Zu sehen ist aber nur heitere kuratorische Uhrmacherkunst.
Biografische Kunst ist ein Irrgarten. Das Labyrinth der Bezüge wird zum Unterhaltungsangebot. Danh Vo markiert Fluchtwege aus diesem Kunstbetriebsspiel.
Konzeptkunst kann wie Trockennahrung sein, karg und aromafrei. Nina Canell macht es anders und verwickelt ihre Werke in einen verführerischen Dialog.
Die Arbeiten von Jan Timme sind nicht zu greifen. Sie reißen viele Verweise an, wollen sich aber auf keine Deutung festlegen. Das Schwinden der Aussagefähigkeit ist ihr Prinzip.
In Zeiten, in denen sich auch die konventionellste Malereiausstellung den Anstrich des Ortsspezifischen gibt, überzeugt Monika Sosnowska mit einer selbstgenügsamen Schau.
Juni
Es gibt Künstler, die Widerspruch wecken, gerade weil ihr Werk so eindeutig ist. Jorge Pardos fröhliche Dekore sind solch ein Fall.
Kunst unter autoritären Regimes hat es doppelt schwer. Erst wird sie verfolgt, später oft vergessen. Der Württembergische Kunstverein arbeitet auf.
In Frankfurt fragt eine Ausstellung nach dem „Making of“ der Kunst. Herausgekommen ist ein kurzweiliger Essay über Künstlerposen.
Das Spiel mit der Moderne ist nicht mehr modern. Es beherrscht die Hitparaden der Gegenwartskunst. Manchmal wird dennoch das Klischee besiegt.
Großausstellungen sind Flottenverbände. Sie werden von einer Veranstaltungsarmada begleitet. Nun beginnt die Istanbul Biennale bei Tanas in Berlin.
Es geht doch! „The Collectors“ von Elmgreen & Dragset macht den Pavillon zum Austragungsort künstlerischer und familiärer Dramen. Ein Highlight der Biennale von Venedig.
Alle reden vom Ende der Rekordjagd: kleinere Preise, handlichere Kunst. Ausgerechnet jetzt aber baut sich der Sammler Pinault ein künstlerisches Pharaonengrab.
Ein großes Projekt verfolgten Hans-Ulrich Obrist und Philippe Parreno in Basel. Kunst sollte in ein Zeitspiel verwandelt werden – und endete als triviales Theaterstück.
Der palästinensische Auftritt in Venedig überzeugt mit eindringlichen und hoch politischen Werken. Die Vereinigten Arabischen Emirate hingegen betreiben Eigen-PR.
In Hamburg zeigen die Deichtorhallen Cecily Brown und verwandeln sich in ein Einrichtungshaus für die nahe HafenCity.
Bildgewaltige Länder-Pavillons in Venedig: Bruce Nauman erscheint im Museumsformat, Steve McQueen inszeniert die Giardini als irrealen Zwischenort, Fiona Tan folgt Marco Polos Spuren.
Zwei Ausstellungen, die das Verhältnis von Modell und Realisation befragen: Im Kunstverein in Hamburg treffen Tatiana Trouvé und Kostis Velonis aufeinander.
Karla Blacks Skulpturen und Installationen entstehen vor Ort, aus flüchtigen Materialien. Dennoch ist ihre aktuelle Schau im Migros Museum brav und konventionell.
Auf der Biennale in Venedig regiert der Narzissmus. Dennoch finden sich Ausnahmen in den Pavillons. Dort schaut die Kunst über den Tellerrand hinaus.
Der Österreichische Beitrag will einfach zu viel. Gleich mit drei starken Positionen wartet der Pavillon auf. Konzentriert und gelungen dagegen die Auftritte von Polen, Litauen und Mexiko.
Ein heiteres Schauspiel ist die kuratierte Ausstellung der Venedig Biennale. Der Salon der Gegensätze schwebt selbstgenügsam über der krisengeschüttelten Außenwelt.
Liam Gillick hat den Deutschen Pavillon in Venedig in eine Einbauküche verwandelt. Der historische Bezug bleibt vage.
Imi Knoebel im Doppelpack: Die Neue Nationalgalerie Berlin zeigt eine raumbezogene Arbeit, die Deutsche Guggenheim abstrakte Werke. Beides sind Kommentare zur Kunstgeschichte.

Preisträgerausstellungen sind oft Gemischtwarenläden. Der Deutsche Börse Photography Prize dagegen demonstriert die Macht fotografischer Intelligenz.

Mit dem Titel „Cave Painting“ behauptet der Kurator Bob Nickas das Ursprüngliche der Malerei. Doch die Werke seiner Gruppenschau sind tief in der Kunstgeschichte verankert.
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