ErrorYou are using an unlicensed and unsupported version of DotNetNuke Professional Edition. Please contact [email protected] for information on how to obtain a valid license.

Thomas Demand
Raum, 1994
C-Print, Diasec
183,5 x 270 cm
© Thomas Demand; VG Bild-Kunst, Bonn
Courtesy of Neue Nationalgalerie, Berlin

Phänomen Gegenwartskunst – Thomas Demand

Der Reinlichmacher

Hans-Jürgen Hafner
23. Oktober 2009
Thomas Demand ist ein Exorzist. Er baut im Studio die Welt in Pappmodellen nach und reinigt so die Wirklichkeit von Zufall und Banalität. So wird aus der alltäglichen schmutzigen Außenwelt eine theaterhafte Abstraktion. Hans-Jürgen Hafner hat Demands Ausstellung in der Berliner Neuen Nationalgalerie gesehen und beschreibt, wie eine solche Standardisierung zur staatstragenden Pose werden kann.
Zum gesamten Artikel

Ewig schwitzt die Blutwurst von Anne Haun-Efremides
Am Beispiel Martin Kippenberger lässt sich ablesen, wie verwechselbar Kunst und Künstlermythos für den Kunstbetrieb sind.

Cosmos, Kaikai und Mr. Pointy von Peter Lähn
Ist Murakami ein Warenzeichen, ein Produkt für Museums-Shops oder eine giftige Gegen-Mutation des westlichen Zeichensystems?

Ein deutscher Komödiant von Gerrit Gohlke
Das Publikum bewundert Jonathan Meese wie es einer Las Vegas Show applaudiert. Das vergrößernde Format ist die Erfolgsrezeptur seiner Kunst.

Das kleine Wunder der Bequemlichkeit von Gerrit Gohlke
Wolfgang Tillmans zeigt die Welt als Bilderparty, als Atlas abstrahierender Fotografie. Ist das ein Gesamtkunstwerk oder Verführung zur Banalität?

Hohlgelaufenes Perpetuum Mobile von Dominikus Müller
Manche Künstler sollte man vor dem Kunstbetrieb schützen. Olafur Eliasson etwa baut den Menschen Kaleidoskope. Doch alle Welt interpretiert Tiefsinn in sie hinein.


Weitere Artikel von Hans-Jürgen Hafner


Feedback abgebenFeedback abgeben
Artikel druckenArtikel drucken