17. August 2005
Aufgrund der großen Resonanz bietet das ART FORUM BERLIN in seinem Jubiläumsjahr Galerien, die erstmals an der Kunstmesse in der Kategorie „Freestyle-Stände“ teilnehmen, die Gelegenheit, sich im direkten Vergleich miteinander zu messen. In zusätzlichen Präsentationsmöglichkeiten bilden die neuen Gesichter in der Halle 17 das Entrée zu der von Susanne Titz kuratierten Sonderausstellung
Temporary Import – DAAD, Bethanien et al., deren Ausstellungsarchitektur der dänische Künstler Simon Dybbroe Møller gestaltet.
Halle 17: Ein internationales Kräftemessen mit außergewöhnlichen Standkonzeptionen von Artfinder, Hamburg; Dina4 Projekte, München; Dvir Gallery, Tel Aviv; Frehrking Wiesehöfer, Köln; Kai Hilgemann, Berlin; Kuttner Siebert, Berlin; Christine Mayer, München; MC, Los Angeles; The leisure club Mogadishni, Valb y; Ouellette, Montréal; Perugi, Padua; Jette Rudolph, Berlin; Spielhaus Morrison, Berlin; Ursula Walbröl, Düsseldorf; Stephanie Bender – wandergalerie, München; Jan Winkelmann, Berlin; Jocelyn Wolff, Paris
Trendsucher werden begeistert sein. Mit Spannung erwartet das 10. ART FORUM BERLIN junge Talente und Entdeckungen der internationalen Kunstszene: Brandneues aus Los Angeles zeigen MC projects – Michele Maccarone und Christian Haye – mit einem interdisziplinären Projekt von Andy Alexander. The leisure club Mogadishni, Valby, präsentiert unter anderem Arbeiten von Nathalie Djurberg. Die 27jährige Schwedin erstellt Animationsfilme, in denen Knetfiguren die dunklen Seiten des menschlichen Daseins erforschen. Ursula Walbröl, Düsseldorf, stellt einen Ausschnitt des Projektes The book of soundings von Simon Lewis vor.
Stef Burghard entwickelt die Konzeption des Standes von Jan Winkelmann, Berlin. Die strukturellen Bestandteile präsentativer und repräsentativer Semantiken eines Messestandes werden dabei reflektiert. Mit dem Projekt Waiting bespielt Diango Hernández den Stand der Galerie Frehrking Wiesehöfer, Köln. Der Künstler möchte einen Kommentar zum Provisorischen und Unfertigen realisieren und so einen Bezug zu Prozessen der Gegenwart aufbauen. Stephanie Bender, wandergalerie München, kommt mit einer Gegenüberstellung der Installation 110 - 270 von Christian Engelmann zu Fotoarbeiten aus der Serie Meridiane und Sonnenfinsternisse von Alicja Kwade nach Berlin. Spielhaus Morrison, Berlin, unterstreicht die Bedeutung des ART FORUM BERLIN als Schnittstelle zwischen der nordischen und Berliner Kunstszene: Arbeiten der Berliner Malerin Sophia Schama werden mit Fotografien des Norwegers Mikkel McAlindens und Werken der Isländischen Künstlerin Gabriela Fridriksdottir kombiniert. Jocelyn Wolff, Paris, zeigt das Berliner Künstlerduo Prinz Gholam sowie den Künstler und Filmemacher Clemens von Wedemeyer (GASAG-Kunstpreisträger 2005). Jette Rudolph, Berlin, wird Tine Benz Raum für eine Einzelpräsentation geben.
Halle 17 ist ein weiteres Highlight des ART FORUM BERLIN und bildet den Auftakt zur Sonderausstellung Temporary Import – DAAD, Bethanien et al..