Michael Schirner
Bye bye, Tra72, 2006-2009
Digigraphie(R) by Epson
207 x 160 cm; 97 x 77 cm
Courtesy of Galerie Crone, Berlin

Michael Schirner in der Galerie Crone, Berlin

Visuelle Phantomschmerzen

Eric Aichinger
21. Mai 2010
Hätte er doch einen anderen Titel gewählt. „Bye Bye“ nennt Michael Schirner gaghaft seine Fotoserie und löscht die Personen von bedeutenden Pressebildern. Dabei ist sein Verfahren ebenso simpel wie wirkungsvoll. Die Leerstellen zwingen den Betrachter zu einer Durchforstung seines Gedächtnisses. Mehr noch: Die Lücken schaffen Raum für das kollektive Unbewusste. Eric Aichinger hat sich auf das Memoryspiel mit der Fotogeschichte eingelassen.
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