Michael Mayer

Dr. habil. Michael Mayer, freier Autor und Privatdozent für Medienwissenschaft an der Universität Potsdam.
Publikationen: „Humanismus im Widerstreit – Versuch über Passibilität“, Wilhelm Fink Verlag, München 2012. „Tarkowskijs Gehirn. Essay zur Aktualität des Kinos“, transcript Verlag, Bielefeld 2012. „Zone. Medienphilosophische Exkursionen“, 2012.
2007
Januar
Susanne Reimnitz und Thomas Wöhrmann in einer gemeinsamen Ausstellung in der Galerie Grashey, Konstanz
2006
Dezember
Es wäre voreilig, den Kunstphilosophen Jean-François Lyotard in post-avantgardistischen Zeiten für überholt zu erklären.
November
Die Berliner Tagung „Ähnlichkeit und Entstellung“ arbeitete vom 16. bis 18. November an einer Reflexion des Porträts.
Das eindrückliche Panorama einer ebenso historisch wie systematisch ausgerichteten Medienwissenschaft breitet diese Anthologie aus.
Jugendliche sind das Sujet der holländischen Fotografin Hellen van Meene. Ein Bildband zeigt jetzt ihre Arbeiten.
In ihrer Anthologie spüren Horst Bredekamp und Pablo Schneider „visuellen Argumentationsstrategien“ der frühen Neuzeit nach.
Zwei Ausstellungen in Berlin – im Hamburger Bahnhof sowie in der Akademie der Künste am Pariser Platz – widmen sich Walter Benjamin.
Der französische Philosoph und Sinologe François Jullien kontrastiert die chinesische Kunstphilosophie mit der des Abendlandes.
Oktober
Das Gespenst der gescheiterten Manifesta 6 geht um: Eine einjährige Schule fürs künstlerische Leben wurde jetzt in Berlin eröffnet.
Volkmar Mühleis widmet der Sehschwäche in der Kunst eine längst überfällige Studie.
Gerhard Richter umkreist in seinem Buch ästhetische Vermittlung und das Ereignis.
August
Als erster Papst besucht Benedikt XVI. das „Heilige Antlitz“ in Manoppello – eine Reliquie mit dem Abbild Jesu Christi. Zur Bildpolitik der katholischen Kirche.
Ein Atlas versucht, die Theorie des Bildes zu schultern und bietet dabei hohes Reflexionsniveau und argumentative Eloquenz.
Juli
Eine Einführung in die Ordnungen der Bildwissenschaft, auch für unbedarfte Leser.
Juni
„Die akademische Ästhetik ist abgeschrieben“, sagt Niklas Luhmann. Eine Ästhetik nach Luhmann entwirft Harry Lehmann.
Mai
In der Neuen Nationalgalerie Berlin hausen Genie und Wahnsinn.
Februar
Unzertrennlich und doch kein Paar: Bild und Text im neuen Buch des französischen Philosophen Jean-Luc Nancy.
Kann man, wenn man die Autonomie des Bildes akzentuiert, einen Diskurs über das Bild führen wie je zuvor? Hans Belting über die Perspektive als Bild.
Januar
„Gibt es ein Patrimonium der Deutschen?“ – Die Staatlichen Museen zu Berlin im Verbund mit der Kulturstiftung der Länder stellen eine Frage.
Fast nichts falsch gemacht. Der Hamburger Bahnhof zeigt Minimalistisches aus der Flick Collection.
2005
November
Zur ersten Bedingung des Kinos Yasujiro Ozus gehört der Bruch mit der so mächtigen wie stillschweigend eingesetzten Allianz zwischen Gesicht, Person und Charakter.
In „Materie und Melancholie“ sucht Alexandra Stäheli das Bild nach der Postmoderne.
Menschliche Gestalt, zur Kenntlichkeit, nein zur Wirklichkeit verzerrt. Die Porträts Francis Bacons in einer Ausstellung der Hamburger Kunsthalle.
Der Sammelband Bilder-Denken wäre der Versuch, das Verhältnis von Bild und Denken, von Bildlichkeit und Argumentation zu klären.
Es war wohl wieder mal an der Zeit. Duftmarke setzen. Die Staatlichen Museen zu Berlin geben sich gelehrt und luden zum Kolloquium.
September
Ein Gespräch mit Doreet LeVitte Harten, Kuratorin der Ausstellung „Die Neuen Hebräer“ im Martin-Gropius-Bau in Berlin.
Juni
Der Martin-Gropius-Bau Berlin präsentiert Die Neuen Hebräer - 100 Jahre Kunst in Israel.
Mai
Anmerkungen zu „Shadows of War - A German Soldier’s Lost Photographs of World War II“, Willi Rose, herausgegeben und eingeleitet von Thomas Eller, mit einem Essay von Petra Bopp.
März
Das Begehren der Kunst im Kernschatten des Kreuzes, das einmal nicht als T-Träger heilsökonomischer Dividendenausschüttung funktioniert, wäre ein Begehren nach Erde, nach Asche und Staub, nach Gras.
Februar
Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin über den 1999 verstorbenen Regisseur Stanley Kubrick.
Januar
Wer „Bilder“ sieht bei lebendigem Leib, dem stockt der Atem wie der Sinn. Doch was sehen wir, wenn wir sehenden Auges ein Bild sehen?
2004
November
Das „Haus am Waldsee“ zeigt Benjamins Einfluss auf die Kunst der Gegenwart.
Oktober
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - so heißt es. Zwischen Sprechen und Zeigen, zwischen Bild und Text verläuft eine Demarkation, die die besondere Spannung unserer Kultur ausmacht. Der Macht der Bilder steht die Macht der Sprache gegenüber und nicht wenige vermuten, wahrscheinlich nicht zu Unrecht, eine Komplizität zwischen Bild und Macht. “Image” aber ist genauso als abgekürzte Kommunikation zu verstehen, die tieferes Verständnis nicht voraussetzen will. Bilder sind so erfolgreich, weil sie schneller als der Gedanke sind.
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