Qin Ping (geb. 1961)
Chinesisches Tor, 1991
Holz, Kupfer, Eisen
400 x 360 x 500 cm
Abbildungsnachweis: Die Hälfte des Himmels. Chinesische Künstlerinnen der Gegenwart. Hrsg. Chris Werner, Qiu Ping, Marianne Pitzen. Ausstellungskatalog Frauenmuseum Bonn. Bonn 1998, S. 151
Verlag Frauenmuseum, Bonn
Courtesy of Frauenmuseum Bonn
29. Januar 2007
Fragt man Kuratoren, Galeristen und Sammler chinesischer Gegenwartskunst nach dem Frauenanteil unter den von ihnen repräsentierten Künstlern, so kommt nicht selten Beklommenheit auf: Das Missverhältnis zwischen männlichen und weiblichen Akteuren ist offensichtlich. Das artnet Magazin startet mit einem Eröffnungsbeitrag von Ulrike Münter seine neue Textserie zum längst überfälligen Thema „Künstlerinnen in China“.
Befreiung zum Selbst
von Andreas Schmid
Im China der 1980er Jahre gab es nur wenige Frauen, die sich als eigenständige Künstlerinnen sahen und betätigten.
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Ulrike Münter