Kunst und Restitution

In den vergangenen Jahren hat das öffentliche Interesse an der Thematik der Raub- und Beutekunst aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges international stark zugenommen. Gerade der Kunsthandel verlangt nicht mehr nur vordergründig nach der Bestätigung der Echtheit eines Werkes, sondern vor allem nach Belegen für seine lückenlose Herkunft. Das Dossier „Kunst und Restitution“ soll dazu beitragen, einen Überblick über die Entwicklungen auf dem Gebiet der Provenienzforschung zu ermöglichen und auf bundespolitische und juristische Bedingungen aufmerksam zu machen.

Das Kunstauktionshauses Neumeister leistet mit der Aufarbeitung seiner nationalsozialistischen Vergangenheit Pionierarbeit. Denn gerade der Kunsthandel zeigte sich zur NS-Zeit von seiner perfidesten Seite. Ob die Initiative Nachahmer findet, bleibt abzuwarten.

Die Themen Beutekunst und Restitution enteigneter Werke sind an sich schon heikel. Da beide internationale Dimensionen haben, erschweren diplomatische Verwicklungen und unterschiedliche Rechtsprechungen die Lage noch zusätzlich. Daniel Kletke gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und sieht noch viel Handlungsbedarf, aber auch erste hoffnungsvolle Schritte in Richtung Einigung.

Der Raub von Kulturgütern durch die Nazis und die langwierigen Wege der Rückerstattung scheinen eine unendliche Geschichte, die inzwischen aber auch auf populäreres Interesse stößt. Das ist das Verdienst solcher Ausstellungen, wie sie gerade das Berliner Jüdische Museum zeigt. Anna Blume Huttenlauch hat ein Projekt mit Verdiensten und Lücken gesehen.

Schlagzeilen machen nur die Millionentransaktionen. Die historischen Fortschritte im Bereich Beutekunst und Restitution zeigen sich aber eher  an der Breite der öffentlichen Debatte und den vielen unscheinbaren Fällen. Im zweiten Teil seines Nachrichtenüberblicks zählt Daniel Kletke die wichtigsten Fälle auf.

Vor nicht allzu langer Zeit mussten Rechtsexperten und Betroffene um Aufmerksamkeit für die Themen Restitution und Beutekunst kämpfen. Die Reaktionen waren ausweichend. Diskret und verschämt sah die Öffentlichkeit zur Seite. Doch die Zeiten ändern sich. Daniel Kletke gibt einen Überblick über Ausstellungen und Publikationen, die das Thema Beutekunst in einen Publikumserfolg verwandeln.

Die „Beratende Kommission“ zur Schlichtung bei Restitutionsstreitigkeiten ist noch eine relativ junge Institution. Eingerichtet 2003 unter der Leitung von Jutta Limbach hat sie die Aufgabe, auf einen fairen Interessenausgleich der streitenden Parteien hinzuwirken. Anna Blume Huttenlauch schildert, wie sich im Fall eines Gemäldes aus Schloss Wilhelmshöhe ihre Vermittlung erneut bewähren könnte.

Aus der Sicht der Politik ist die Beutekunst ein juristisches Problem. Genau deshalb erscheint es unlösbar. Die westliche und die russische Position scheinen starr zementiert. Einige Dresdner Museumsleute haben nun die Probe aufs Exempel gemacht und eine Reise an die Ausstellungsorte strittiger Beutekunst unternommen. Daniel Kletke war dabei und plädiert für Arbeitsgespräche unterhalb der staatlich-politischen Ebene.

Das Thema der Rückgabe gestohlener, verlorener oder in ihren Besitzverhältnissen ungeklärter Kunstwerke ist unerschöpflich. Immer neue Fälle mit teils bedenklichen, teils kuriosen Details geraten ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Daniel Kletke erklärt, warum die Moral der Restitution zunächst einmal Transparenz und Beharrlichkeit heißt.

Eine Tagung in New York widmete sich nicht nur den historischen Aspekten von Restitution, sondern besichtigte auch die aktuelleren Tatorte.

In den letzten Wochen sind im Zusammenhang mit Restitutionsforderungen oft laute Stimmen zu vernehmen. Nicht jede Pressemeldung zu diesem Thema aber wird den Schwierigkeiten der Sache gerecht und mancher schrille Ton in der Debatte ist sogar kontraproduktiv. Daniel Kletke erläutert, weshalb er Ruhe, Ausgewogenheit und Gelassenheit in dieser Diskussion für wesentlich angemessener hält.

Restitutionen beschäftigen die Museen unverändert intensiv, wie ein aktueller Fall in Dresdens Gemäldegalerie Alte Meister zeigt. Dorthin konnte das kriegsbedingt verlagerte Werk „Ebene mit Windmühlen“ von Jan Brueghel d. Ä. nun nach sechzigjähriger Odyssee und einem mehrjährigen Rechtsstreit zurückkehren. Daniel Kletke erzählt die Geschichte des Gemäldes.

Die verloren geglaubte Elfenbein-Gruppe von Balthasar Permoser kehrte nach mehr als sechzig Jahren aus den Vereinigten Staaten nach Berlin zurück. Doch ohne die abermals tatkräftige Unterstützung des internationalen Kunsthandels hätte sich diese Rückführung vermutlich nie ereignet.

An den 70. Jahrestag der Eröffnung der nationalsozialistischen Propagandaausstellung erinnerte ein Kolloquium der Berliner Forschungsstelle „Entartete Kunst“ am vergangenen Wochenende. Zum Auftrag der Forschungsstelle gehört es, Provenienzen von Kunstwerken sauber zu erforschen und Licht ins Dunkel nationalsozialistischer Kulturpolitik zu bringen. Daniel Kletke mit Hintergrundinformationen.

Im Rahmen der Diskussion um die deutsche Restitutionspraxis enteigneter Kunstwerke hat man mehrfach über die Einführung von Fristen nachgedacht. Ein Blick in die USA zeigt, dass zwei dortige Gerichte diesen Aspekt jüngst rigoros beantwortet haben – gegen die Herausgabe zweier Werke aus der Sammlung Nathan aus Museen in Toledo und Detroit. Anna Blume Huttenlauch über die Hintergründe.

Die klammheimliche Restitution des Hauptwerkes Berliner Straßenszene von Ernst Ludwig Kirchner durch den Berliner Senat wird in der Chronique scandaleuse des Jahres 2006 sicher zu den herausragenden Ereignissen gezählt werden. Was ist eigentlich aus der Strafanzeige gegen den ehemaligen Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Thomas Flierl, geworden? Anna Blume Huttenlauch erklärt den juristischen Sachverhalt.

2006 war das Jahr der Restitutionen. Und nicht immer ging es dabei ganz sauber zu – auf allen Seiten. Doch spielt es keine Rolle, ob es sich um Omas Häuschen oder eine Ikone der Kunstgeschichte handelt: Jeder kann mit seinem Eigentum nach Belieben verfahren. Skandalös ist allerdings eher der unprofessionelle Umgang mit dem Thema von offizieller Seite aus, meint Stefan Kobel.

Der scharfen Kritik an der deutschen Restitutionspraxis, entfacht am Fall Kirchner, folgte die Forderung nach ihrer Änderung. Welche Maßnahmen sind möglich oder nötig, um – wie es die Washingtoner Konferenz forderte – „fair und gerecht“ zu handeln? In Deutschland wird darüber noch intensiv diskutiert, erst gestern wieder im Kulturstaatsministerium. Wie gehen andere europäische Länder mit dem sensiblen Thema Restitution um? Kristina Diall gibt einen Überblick.

Während sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann mit Georg Heuberger, dem Direktor des deutschen Büros der Jewish Claims Conference, zu einem Gespräch zum Thema Restitution traf, tagte einige hundert Meter weiter das Symposium „Sammeln – Stiften – Fördern. Jüdische Mäzene in der deutschen Gesellschaft“ im Kunstgewerbemuseum Berlin. Eine Zusammenfassung von Henrike Schulte.

Ein weiteres Originaldokument bereichert das Dossier „Causa Kirchner“: die Liste der Gemälde der Sammlung Hagemann von 1947.

Ronald S. Lauder ersteigert bei Christie’s die „Berliner Straßenszene“ für sein New Yorker Museum „Neue Galerie“. Der Preis für den kürzlich restituierten Kirchner? 38 Millionen US-Dollar! Immerhin bleibt das bedeutende Gemälde der Öffentlichkeit auf diese Weise zugänglich, selbst wenn es nun einem Privatsammler gehört. Nicht wenige Beobachter waren für die Auktion eigens aus Berlin angereist. Unter ihnen auch Anna Blume Huttenlauch.

Nun ist es soweit: In New York kommt beim Auktionshaus Christie’s Kirchners „Berliner Straßenszene“ zum Aufruf – ein Gemälde, dessen kürzlich erfolgte Restitution umstritten ist. Kulturstaatsminister Neumann hat währenddessen zu einer Gesprächsrunde zwischen Experten eingeladen, welche die Teilnehmer über bisherige Restitutionspraktiken informieren und Ansätze für die Zukunft bieten soll. Henrike Schulte fasst die wichtigsten Aussagen der letzten Tage zusammen.

Kurz drohte es still zu werden um die „Causa Kirchner“. Das Gemälde „Berliner Straßenszene“ von Ernst Ludwig Kirchner war Ende Juli auf Anweisung des Berliner Kultursenators Flierl an die Erben des ehemaligen jüdischen Eigentümers zurückgegeben worden, was zu einem Sturm der Entrüstung geführt hatte. Ein nie beantworteter Brief des Berliner Kunsthändlers Bernd Schultz an die Bundeskanzlerin bringt nun neuen Wind in die Debatte. Lesen Sie ihn auf artnet.

Die Restitution der Berliner Straßenszene von Ernst Ludwig Kirchner wird weiterhin kontrovers diskutiert. Ist die Rückgabe des Gemäldes rechtswirksam zustande gekommen oder ist dem Senat dilettantisches Verhalten und Veruntreuung von Landeseigentum vorzuwerfen? Zuletzt stellte der Förderkreis Brücke-Museum scharfe Forderungen, so zum Beispiel nach der Einleitung eines Strafverfahrens gegen Staatssekretärin Frau Kisseler. Zu dem Forderungskatalog des Förderkreises nimmt der Senat heute Stellung.

Die museale Provenienzforschung nach NS-verfolgungsbedingt verbrachten Kulturgütern soll, so besteht seit 1998 die kulturpolitische Anforderung, schnellstens die Herkunft der Kunstwerke erforschen und publik machen. Noch schneller soll sie solches leisten, wenn Ansprüche angekündigt oder Anspruchsstellungen von Erbberechtigten erhoben werden. Bis heute jedoch bleibt eine finanzielle und koordinierende tatkräftige Unterstützung der Museen aus – stellt Ute Haug fest.

Nach seiner außerplanmäßigen Mitgliederversammlung am Dienstag fordert der Förderkreis Brücke-Museum nun die Überprüfung der Rechtswirksamkeit des Restitutionsvertrags des Landes Berlin mit der Hess-Erbin Halpin im Fall des Gemäldes „Berliner Straßenszene“. Zudem sieht der Förderverein Grund genug, ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Veruntreuung von Landeseigentum gegen Senator Flierl und seine Staatssekretärin Kisseler einzuleiten. Die Details berichtet Thomas W. Eller.

Der Ausschuss für Kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin tagt zum Restitutionsfall Kirchner, doch viel mehr Licht ins Dunkel bringt er dabei nicht. Die ersten Eindrücke von der Sitzung am 28. August vermittelt Thomas W. Eller.

Die Diskussion um die Restitution des Gemäldes „Berliner Straßenszene“ gerät zunehmend zu einer moralischen Debatte. Besteht die Gefahr, dass der Einzelfall der Rückgabe aus den Augen verloren wird? Nun werden erste Rücktrittsreaktionen bekannt. Thomas W. Eller berichtet über neue Fakten im Fall Kirchner.

Der Streit darüber, ob die Restitution des Gemäldes „Berliner Straßenszene“ von Ernst Ludwig Kirchner hätte erfolgen müssen oder nicht, tobt weiterhin - neuerlich auch als Mittel des Wahlkampfes. Der Senat verhielt sich mit seinen Äußerungen bisher wenig angriffslustig. Dabei empfindet auch er die Ergebnisse der zweijährigen Verhandlungen als unbefriedigend. In Vertretung des Kultursenators Thomas Flierl stand Konrad Schmidt- Werthern artnet für Fragen zur Verfügung.

Die Nachricht von der Restitution des Gemäldes „Berliner Straßenszene“ von Ernst Ludwig Kirchner durch das Land Berlin hat in den letzten Tagen die Gemüter bewegt. Die Berliner Juristin Anna Blume Huttenlauch beleuchtet die Rechtsgrundlagen des Falles und kommt zu dem Schluss, dass man völlig losgelöst von einer moralischen Bewertung die Notwendigkeit der Rückgabe aus rechtlicher Sicht jedenfalls bezweifeln kann.

Hätte die Ende Juli erfolgte Restitution von Kirchners Berliner Straßenszene wirklich erfolgen müssen? Der Unmut gegen die Entscheidung des Berliner Senats wächst. In einem Schreiben weist der Geschäftsführer des Berliner Versteigerungshauses Villa Grisebach, Bernd Schultz, auf die eklatanten Versäumnisse der Behörde bei der Überprüfung der rechtlichen Ansprüche der Erben der Sammlerfamilie Hess hin.

Bis in die Feuilletons, Gazetten und Hochglanzmagazine schafften es die Meldungen über die Restitution von Gustav Klimts „Goldener Adele“ in den vergangenen Monaten. Nun ist das kürzlich zum teuersten Kunstwerk der Welt avancierte Gemälde zusammen mit vier weiteren Klimt-Werken im Privatmuseum des neuen Eigentümers Ronald S. Lauder zu bewundern – zum Eintrittspreis von 50,- US-Dollar. Weitere Ungeheuerlichkeiten kennt Daniel Kletke.

Zwei seit Ende des Zweiten Weltkrieges als verschollen geltende Werke von Adolph von Menzel kehren in das Berliner Kupferstichkabinett zurück. Nach einem Hinweis des Auktionshauses Christie’s konnten die Gouache- Bilder Bauernhof inHofgastein von 1874 und Schmiede zu Gastein von 1879 heute von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz entgegengenommen werden.

Das Anfang dieses Jahres an die rechtmäßigen Erben restituierte Porträt der Adele Bloch-Bauer von Gustav Klimt sei für mutmaßliche 135 Millionen US-Dollar an den amerikanischen Unternehmer Ronald S. Lauder verkauft worden, so berichtet die gestrige Ausgabe der „New York Times“.

Der amerikanische Botschafter in Deutschland, William R. Timken Jr., hat der Stadt Pirmasens heute drei Gemälde des deutschen Malers Heinrich Bürkel (1802-1896) zurück gegeben. Die Bilder waren gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von amerikanischen Soldaten aus einem Museum in Pirmasens entwendet worden und werden auf etwa 125.000,- US-Dollar geschätzt. Zwar seien Diebstahl und Zerstörung von Kulturgütern immer Bestandteil eines Krieges, die Rückgabe der geraubten Werke müsse aber auch weiterhin von hoher Bedeutsamkeit sein, so Timken. Im Amerika-Haus Berlin nahm der Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens, Bernhard Matheis, die Arbeiten Höhle bei Amalfi, Nach der Jagd und Pferdeherde in der Puszta entgegen, lobte dabei die deutsch-amerikanische Freundschaft und kündigte die Restaurierung eines historischen Gebäudes in Pirmasens an, in dem die Gemälde und weitere Arbeiten des Malers ab 2007 untergebracht werden sollen.

Fünf zentrale Werke des österreichischen Künstlers Gustav Klimt (1862-1918), die das Herzstück der Sammlung der Österreichischen Galerie im Belvedere in Wien bilden, müssen nach einem jüngst veröffentlichten Schiedsspruch an die Ende 80-jährige Nichte der ehemaligen Eigentümer der Bilder – die in Los Angeles lebende Maria Altmann und ihre Familie – zurückgegeben werden. Vorausgegangen war der Restitution der Gemälde ein mehr als fünf Jahre andauernder Rechtsstreit, in dem die Erbin die Rückgabe der Arbeiten von der Republik Österreich gefordert hatte. Nach erfolglosen und verfahrenen Verhandlungen hatte im Mai 2005 ein Schiedsgericht in Einverständnis beider Parteien seine Arbeit aufgenommen und kam nun zu dem rechtskräftigen Urteil, der Anspruch der Erben sei rechtens und sofort umzusetzen.

Wichtige Ölgemälde von Adolph Menzel (1815-1905) kommen nicht so oft auf den Markt. Über lange Jahre quasi als Staatskünstler fest im Dienste Preußens, kam nach seinem Tod auch noch der gesamte Nachlass des Künstlers in den Besitz der Berliner Sammlungen. Wo die zeitgenössischen Franzosen gleichen Kalibers schon deswegen mühelos achtstellige Preise erreichen können, weil von ihnen Arbeiten, wenngleich oft exorbitant teuer, so doch verfügbar sind, sieht es bei dem deutschen Großmeister trübe aus. Unlängst hat Dresdens Galerie Neue Meister eines ihrer bedeutenden Menzelgemälde verloren. „Ein Nachmittag im Tuileriengarten in Paris“ (1867) war 1999 durch die Jewish Claims Conference als aus der Sammlung Estella Meyer identifiziert und von deren Erben beansprucht worden. Diese forderten drei Millionen Euro, die der Freistaat Sachsen nicht aufzubringen vermochte. Nachdem der US-Händler Alfred Bader das Gemälde für 2,8 Millionen Euro erworben und noch im Sommer zugesichert haben soll, das Bild werde – mindestens – in Dresden und auch in einem anderen, noch zu bestimmenden Museum zu sehen sein, wanderte es jetzt sang- und klanglos gegen den Preis von 4,7 Millionen Euro an die National Gallery in London.


Ein wahrhaft mammutartiges Kaleidoskop von über 20 Vorträgen in vier klug gewählten Themenkreisen erquickte und ermüdete auch gelegentlich die fachlich zum Teil hervorragenden, rund 100 Zuhörer, darunter zahl- und einflussreiche Provenienzforscherinnen größerer Institutionen.

Als die Eheleute Steinthal 1939 in Folge antijüdischer Repressionen den angestammten Familiensitz in der Charlottenburger Uhlandstraße verlassen mussten, stand auch der eindrucksvollen Kunstsammlung - mit Werken unter anderem Corinths, Sorollas, Segantinis, Pissarros - eine bange Zukunft bevor.