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Herbert Brandl
Ohne Titel
2004
Öl auf Leinwand
170 x 250 cm
Courtesy Galerie nächst St. Stephan, Wien
Foto: Franz Schachinger

Kunst aus Österreich im Shanxi Provincial Art Museum

Abstrakte Exotik

Sabine B. Vogel
11. August 2005
„Neue abstrakte Malerei aus Österreich“ – das ist ein Angebot, das in Xian in der Provinz Shanxi noch exotischer klingt als in Shanghai oder Peking, wo die Schau zuvor Station gemacht hat. Österreich, ja, das kennt man in China, als Land der Musik. Aber Malerei? Noch dazu abstrakt? Dank der wirtschaftlichen Liberalisierung Chinas und dem Bestreben, Supermacht zu werden, ist der bildenden Kunst eine neue Bedeutung – und Freiheit – zugekommen. Eine Konsequenz daraus ist die Möglichkeit, Ausstellungen zeitgenössischer Malerei aus Österreich durch vier Städte touren zu lassen – wenngleich komplett finanziert vom österreichischen Staat. Die neue Freiheit spiegelt sich auch in der facettenreichen aktuellen chinesischen Kunstszene, die allerdings bislang vor allem im Ausland auftritt – etwa in der umfassenden Präsentation der grandiosen Privatsammlung des ehemaligen Schweizer Botschafters in Peking, Uri Sigg, im Kunstmuseum Bern.
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