Margaret Thatcher am 12. April 1990
Courtesy of the United States White House Photo Office

Jungkuratorenworkshop der 6. Berlin Biennale I

Die Kunst nach dem Ende der Gesellschaft

Boris Buden
12. Juni 2010
Margaret Thatcher sagte es drastisch: Es gibt keine Gesellschaft. Wenn sich aber auflöst, was wir als Gemeinwesen kennen, wo steht dann die Kunst? Ist sie ein selbständiges System? Wie funktionieren ihre Institutionen? In seinem kontroversen Diskussionsbeitrag beschreibt Boris Buden die Kunst als Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklungen. Demnach stellen die zeitgenössischen Künstler die soziale Auflösung dar, die unser Zusammenleben immer stärker prägt.
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Editorial von Gerrit Gohlke
13 internationale Nachwuchskuratoren arbeiten in Berlin an den Ausstellungsideen von morgen. artnet unterstützt den Jungkuratorenworkshop der Berlin Biennale.

Die Rückeroberung der Geschichte von Nataša Petrešin-Bachelez
Der ehemalige Ostblock kannte nur eine, staatlich verordnete Kunstgeschichte. Zahlreiche Künstler aus dem früheren Untergrund korrigieren nun deren Bild.

Pädagogische Pusteln von Sofía Hernández Chong Cuy
Der Idealfall kuratorischer Vermittlungsarbeit: Das pädagogische Programm der 6. Mercosul Biennale wirkte weit über den Kunstbetrieb hinaus.

Die Notrufnummer der Kunst von Paz Aburto Guevara & Astrid Mania
Gespräch mit Lourdes Morales, Mitglied im Kollektiv Laboratorio Curatorial 060. Hier wird erprobt, wie die Kunst auf soziale Krisen reagieren kann.


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