Jungkuratorenworkshop der 6. Berlin Biennale: Gespräch mit Lourdes Morales

Die Notrufnummer der Kunst

Paz Aburto Guevara, Astrid Mania
3. Juli 2010
Dieser Text erscheint als Beitrag zum Jungkuratorenworkshop der 6. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Internationale Experten diskutieren dort mit herausragenden Nachwuchskuratoren über den Kunstbetrieb und die Künstler von morgen. artnet unterstützt das Projekt als Medienpartner.

Paz A. Guevara: Lourdes, du hast mit Daniela Wolf und Javier Toscano das Kollektiv Laboratorio Curatorial 060 gegründet. Euer Name erklärt sich überwiegend selbst. Aber was bedeutet die Zahl?

Lourdes Morales: 060 ist die Notruf-Nummer in Mexiko-Stadt. Allerdings kann es passieren, dass niemand den Anruf annimmt, oder die Polizei viel zu spät eintrifft. Mexiko-Stadt, als Megalopolis mit gewaltigen sozialen und wirtschaftlichen Problemen, befindet sich im permanenten Ausnahmezustand. Uns scheint es, als sei auch die Kunst in einer Krise. Die Kunstszene in Mexiko wird von der politischen Situation in Mexiko schlicht überwältigt.

Astrid Mania: Überwältigt im Sinne von Hilflosigkeit? Sprachlosigkeit?

Lourdes Morales: Wir hatten das Gefühl, dass die Kunst nur über sich selbst spricht. Diese Situation wollten wir aufbrechen. Wir sehen Kunst als Experimentierfeld. Daher haben wir uns nach der Notruf-Nummer benannt, 060, weil wir nicht sicher sind, ob die Kunst in der aktuellen sozialen Situation in Mexiko überhaupt helfen kann. Kann sie auf den Notruf reagieren?

Paz A. Guevara: Um es aber ernsthaft zu versuchen, habt ihr euch entschlossen, den Raum der Repräsentation, im wahrsten Sinne des Wortes, zu verlassen und im öffentlichen Raum zu arbeiten.

Lourdes Morales: Richtig. Anfangs haben wir im White Cube gearbeitet, sogar große Namen ausgestellt. Aber wir wollten nicht in der Sicherheitszone bleiben, wo Kunst keinerlei Risiko eingeht, selbst wenn sie eine Botschaft hat. Also haben wir das Projekt „Traffic“ initiiert. Damals, 2004, wurde gerade die Autobahn ausgebaut, der sogenannte Periférico. Der ein typisches Beispiel dafür ist, wie die mexikanische Moderne aussieht: Das Leben soll verbessert werden, aber das Gegenteil wird erreicht. Was wir, vor allem wegen des Smogs, wirklich bräuchten, wäre mehr öffentlicher Nahverkehr.

Astrid Mania: Aber es gibt doch auch Leute, die dieser absurden Verkehrssituation etwas abgewinnen können?

Lourdes Morales: Ja, die Straßenverkäufer. Der Verkehr ist so langsam, dass sie in Ruhe alles Mögliche – Wasser, Obst, Zigaretten – verkaufen können. Natürlich ist das verboten. Sie riskieren, wenn sie von der Polizei gefasst werden, sogar Gefängnis. Also müssen sie gut organisiert sein. Uns haben die Straßenverkäufer als Gemeinschaft interessiert und wir haben sie gefragt, ob sie an unserem Projekt, einer Demonstration auf der Autobahn, teilnehmen wollten. Die Autofahrer sitzen doch in ihren Wagen fest, sind im Grunde also die perfekten Rezipienten.

Paz A. Guevara: Ihr habt also die Strategie dieser Verkäufer übernommen, um eure Botschaft zu übermitteln.

Lourdes Morales: Genau. Wir haben mit Künstlern, vor allem aber mit Fotojournalisten gearbeitet und deren Bilder mit aktuellen politischen Zitaten und Kommentaren kombiniert.

Astrid Mania: Im Grunde wart ihr damit ja eher künstlerisch tätig, denn ihr habt die Bilder und die Texte ausgewählt und auch die Zusammenstellungen.

Lourdes Morales: Wir haben uns für den Begriff „kuratorische Aktion“ entschieden, denn wir haben uns ja außerhalb des White Cube bewegt. Die Ausstellung war eine Demonstration, eine Ausstellung auf Beinen, wenn man so will, aber die Bilder stammten von den Künstlern und Fotografen, etwa von Miguel Ventura, Marco Antonio Cruz, Ernesto Ramírez und Francisco Mata.

Paz A. Guevara: Aber die gesamte Aktion steht doch unter der Autorschaft von 060?

Lourdes Morales: Nicht wirklich, die Zuschreibung ist unklar. Wir suchen diese Mehrdeutigkeit. Ein Kurator ist immer ein Vermittler. Selbst wenn man ein Gemälde in eine Galerie hängt, sagt man als Kurator etwas darüber aus. Wir wollten aber genau diese Fragen provozieren: Wer seid ihr, Künstler oder Kuratoren? Welche Rolle spielt wer?

Paz A. Guevara: Dabei muss man bedenken, dass in Mexiko die Kunst schon länger im öffentlichen Raum stattfindet. Seit dem Muralismus geht die Kunst auf die Straße.

Astrid Mania: Ihr habt dann ja kein „Kunstpublikum“. Eure Betrachter waren ja die Autofahrer. Wie haben sie auf Euch reagiert?

Lourdes Morales: Reagiert haben alle, irgendwie. Manche haben gefragt, was los ist, andere haben wohl bloß gedacht, dass sie jetzt noch länger im Stau stehen.

Paz A. Guevara: Vielleicht hat ja jemand 060 gewählt.

Lourdes Morales: Gut möglich, die Polizei ist nämlich gekommen. Wir hatten vorher nicht darüber nachgedacht, aber die ganze Aktion war illegal. Die Straßenverkäufer haben uns dann gerettet. Im Grunde haben sie das ganze Projekt gelenkt. Sie haben uns gezeigt, wann und wo man die Autobahn am besten betritt. Und als die Polizei kam, haben wir die Schilder hingeworfen und sind gerannt. Die Polizei hat alles eingesammelt, aber weil die Schilder nicht in den Kofferraum passten, haben sie sie später weggeworfen und wir sie wieder aufgesammelt. (lacht)

Astrid Mania: Habt ihr die Straßenverkäufer entschädigt? Weil sie an dem Tag nicht arbeiten konnten?

Lourdes Morales: Das hatten wir geplant, aber die Verkäufer haben am Ende abgelehnt, weil jemand sie endlich einmal ernst genommen hatte.

Astrid Mania: Es gibt ja eine ausführliche Dokumentation dieses Projektes. Wie geht ihr mit dem Zwiespalt um? Auf der einen Seite die unmittelbare Aktion auf der Straße, und dann die Dokumentation, die ja doch wieder zurück in den White Cube geht. Das ist doch eigentlich inkonsequent.

Lourdes Morales: Darüber denken wir viel nach und haben noch immer keine Lösung für dieses Dilemma. Im Grunde betrachten wir alle unsere Aktionen als kunstimmanent, also verlassen wir den White Cube nie wirklich. Wir sind keine Aktivisten. Für uns geht es immer vorrangig um Fragen der Kunst. Die physische Rückkehr in den White Cube trägt dann zur Schaffung einer Narration bei, zum Diskurs. Die Übung sowohl außerhalb wie auch wieder innerhalb des Systems zu arbeiten, ist für uns von großer Bedeutung, um unterschiedliche ästhetische Momente zu schaffen, um einen offeneren Dialog über das, was innerhalb des Kunstsystems passiert, zu fördern.

Astrid Mania: Es geht euch also in erster Linie darum, nicht nur den Kunstbegriff, sondern den „Ausstellungsbegriff“ zu erweitern.

Lourdes Morales: Wir glauben sowieso nicht, dass es feste Grenzen gibt. Hier ist die Kunst, da ist etwas anderes. Wir versuchen, Kunst als etwas zu sehen, das permanent konstruiert wird. Der kuratorische und der künstlerische Diskurs sind ständig in Bewegung.

Paz A. Guevara: Aber ihr überschreitet ja auch kulturelle Grenzen mit euren Projekten. Als ihr beispielsweise 2006 nach Frontera Corozal im Grenzgebiet von Mexiko und Guatemala gegangen seid, um das Projekt „Frontera“ zu realisieren.

Lourdes Morales: Dabei ging es uns um zwei Dinge: Wir wollten wissen, was es bedeutet, ein Kunstwerk zu aktivieren. Und wir wollten die Perspektive auf die indigene Bevölkerung Mexikos verändern, die immer noch als homogene Gruppe gesehen wird, als etwas „Reines“, das von der Moderne „kontaminiert“ wird. Deshalb sind wir nach Frontera Corozal gegangen. Dort leben überwiegend Ch’oles, die aber aus vielen unterschiedlichen Volksgruppen bestehen und so große kulturelle Unterschiede aufweisen, dass ein friedliches Zusammenleben schwierig ist. Die Ch’oles wurden in den 1970er-Jahren von der Regierung nach Frontera Corozal umgesiedelt, in eine Retortenstadt, weil die Regierung große Gebiete des Regenwalds an nationale und internationale Konzerne verkauft hatte.

Paz A. Guevara: Wie hat die Bevölkerung auf eure Ankunft reagiert?

Lourdes Morales: Uns war bewusst, dass wir in gewissem Sinne als Eindringlinge kamen. Wir hatten diesen Leuten nichts zu geben. Wir wussten anfangs nicht, ob wir überhaupt ins Gespräch kommen würden. Die Ausgangslage war sicher sehr ungleich, denn wir waren mit spezifischen Absichten da. Also mussten wir erst einmal aushandeln, was es für die Bewohner bedeutete, dass wir eine Zeitlang bei ihnen leben, aber nicht bleiben wollten.

Paz A. Guevara: Ihr hattet also kein „Regierungsprogramm“. Die Länder Latein- und Südamerikas sind ja mit einem sehr klaren politischen, sozialen und kulturellen Programm gegründet worden, das auf dem Unterschied zwischen „Barbarei“ und „Zivilisation“ beruht. In diesen modernistischen Programmen hat die ursprüngliche Bevölkerung weder einen Ort noch eine Stimme. Sie ist ideologisch in der Vergangenheit angesiedelt, was eine fürchterliche Strafe ist. Nicht das Recht auf Zeitgenossenschaft zu haben. Ihr habt also den zeitgenössischen Brückenschlag gewagt, was keine Regierung in dieser Region tut. Aber wie sah dieser Austausch aus?

Lourdes Morales: An dem Projekt haben 20 Künstler teilgenommen, aus Spanien, Mexiko, Guatemala, den USA. Mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Kunst. Dabei sind Arbeiten entstanden, die in unseren Augen künstlerisch ein völliger Fehlschlag waren, von der Bevölkerung aber mit Begeisterung aufgenommen wurden.

Astrid Mania: Zum Beispiel?

Lourdes Morales: Isabel de Naverán & Jon Mantzisidor haben die Verpackung von Feuerwerkskörpern gefunden, die aber in der Stadt verboten sind, vor allem aus religiösen Gründen. Sie haben dann ein Wandgemälde nach dieser Verpackung geschaffen, und zwar auf dem Marktplatz, einem sehr sonderbaren Ort, da die Ch’oles keinen Markthandel betreiben und der Platz somit immer leer ist.

Paz A. Guevara: Also eine Form von Neo-Muralismus.

Lourdes Morales: Ja, wahrscheinlich. Die Bevölkerung jedenfalls fand die Arbeit toll und die Künstler mussten daraufhin zahllose Schilder für Geschäfte und Läden malen. Also haben sie sich in der Gemeinde engagiert. Das Wandbild selbst war für mich nicht gerade aufregende Kunst. Aber was daraus geworden ist, ist definitiv eine der erfolgreichsten Arbeiten dieses Projekts.

Astrid Mania: Das Projekt hat ja 2006/07 stattgefunden. Aus heutiger Sicht, was habt ihr erreicht?

Lourdes Morales: Wenn man es nur von unserer Seite aus sieht, haben wir viel über Narration als Kommunikationsform gelernt. Das Nachrichtensystem in Frontera Corozal ist großartig. Es gibt einen Sprecher, mit Lautsprecher, der Verabredungen öffentlich und laut verkündet: „Juana möchte Juan um 5 Uhr an der und der Ecke treffen“. Außerdem werden alle Entscheidungen gemeinsam getroffen, und zwar in Versammlungen und Diskussionsrunden.

Paz A. Guevara: Da habt ihr also die Wurzeln eures eigenen Projekts gesehen. Euer kollektiver Ansatz, eure interne Debatte im Großen ...

Lourdes Morales: Stimmt. Vor allem hat das Narrative uns bei der Entscheidung geholfen, wie wir dieses Projekt wieder in den Kunstdiskurs einführen könnten. Wir haben uns für die mündliche Geschichte entschieden. Als wir das Projekt in New York vorgestellt haben, hat ein Erzähler dem Publikum berichtet, was wir ihm berichtet hatten. Da sind natürlich auch Fragen nach dem Dokumentarischen im Spiel. Fernsehdokus misstraut man, aber wenn ein Künstler etwas für sich in Anspruch nimmt, glauben wir ihm doch zumeist. Was aber, wenn ich all das hier gerade erfinden würde? Euch belügen würde?

Paz A. Guevara: Erzähl uns doch noch von eurem aktuellen Projekt.

Lourdes Morales: Im Moment arbeiten wir mit Gewerkschaftsmitgliedern in Mexiko. Die aktuelle, rechte Regierung privatisiert die meisten Staatsbetriebe. Da braucht man über die Rechte der Arbeiter gar nicht mehr zu reden. Kürzlich wurden die Elektrizitätsbetriebe verkauft und sämtliche Mitarbeiter gefeuert. Sie sind dann in den Hungerstreik getreten. Das Problem ist, dass niemand diesen Arbeitern Aufmerksamkeit schenkt. Der Service der Elektrizitätsversorger war nämlich immer sehr schlecht, also sind die ehemaligen Angestellten nicht sehr beliebt.

Astrid Mania: Haben sie nirgendwo Rückhalt.

Lourdes Morales: Genau. Dabei ist das Problem viel größer. Wir meinen, dass man über Arbeitsrecht diskutieren muss, gerade in Zeiten des Neoliberalismus. Deshalb haben wir einen Round Table mit mexikanischen Gewerkschaften, von denen einige schon aufgelöst wurden, ins Leben gerufen.

Astrid Mania: Im Grunde vollzieht ihr ja mit eurer kuratorischen Praxis die Entwicklung der Kunst nach. Vom Objekt zum Prozess, von der Ausstellung zur flüchtigen Aktion.

Lourdes Morales: Sicher. Dabei findet das nicht jeder gut. Unsere Professoren waren sehr skeptisch, besonders Cuauhtémoc Medina. Der übrigens jetzt auch ein Kuratorenkollektiv gegründet hat.

Astrid Mania: Er sorgte sich wahrscheinlich um eure finanzielle Zukunft. Denn mit einem solchen kuratorischen Ansatz dürfte man es schwer haben, in einer konventionellen Institution unterzukommen.

Lourdes Morales: Uns wurden sogar schon Museumsjobs angeboten. Aber wir wollen unabhängig bleiben, mobil.

Paz A. Guevara: In eurem Fall sehe ich da auch Konfliktpotenzial, gerade in staatlichen Institutionen, wo ihr doch an der Regierungspolitik so viel Kritik übt.

Astrid Mania: Wie finanziert ihr euch dann? Über projektgebundene Mittel?

Lourdes Morales: Im Moment über Stipendien, aber was danach kommt, wer weiß. Daniela arbeitet allerdings für Institutionen. Einige unserer Projekte wurden von mexikanischen Stiftungen gefördert, „Traffic“ haben wir selbst finanziert, und einmal haben wir Geld von der Prins Claus Foundation bekommen.

Astrid Mania: Euren Projekten kann man ja auch schwerlich ein schönes Firmenlogo aufdrücken.

Lourdes Morales: Manchmal arbeiten wir auch zeitweise in Institutionen. Das sind Schiffe, auf denen wir eine Weile mitfahren, ehe wir wieder von Bord gehen.

Astrid Mania: Aber ihr wollt euch beruflich in Mexiko engagieren, oder?

Lourdes Morales: Unbedingt. Wir arbeiten natürlich auch in anderen Ländern, aber die Situation in Mexiko ist das, was uns umtreibt. Die Gewalt ist ein großes Thema. In Mexiko gibt es inzwischen mehr zivile Tote durch Bandenkriege als Zivilisten im Irak-Krieg gestorben sind. Mexiko-Stadt war einmal die gefährlichste Stadt des Landes, jetzt ist sie eine der sichersten.

Astrid Mania: Ich nehme an, die Gewalt ist dort nicht zurückgegangen, sondern im gesamten Land gestiegen?

Lourdes Morales: Richtig. Und wir wollen zu diesen Themen arbeiten. Zumindest ein Nachdenken in der Kunst darüber anstoßen.

Astrid Mania: Gibt es unter diesen Umständen überhaupt noch eine funktionierende Infrastruktur für Kunst? Oder verlassen die, die können, das Land?

Lourdes Morales: Beides trifft zu. In Mexiko-Stadt gibt es eine funktionierende Kunstszene. Aber es gibt keine Institutionen, die sich mit den sozialen Problemen beschäftigen. Da werden meist Ausstellungen von außerhalb importiert.

Astrid Mania: Dann kommt die Rolle der „sozial engagierten Institution“ Mexikos wohl Teresa Margolles zu. Sie wird mit ihrer Thematisierung von Tod und Gewalt ja zu einer Sprecherin für dieses Thema. Wie siehst Du das?

Lourdes Morales: Sie ist sehr sichtbar, das stimmt. Aber sie ist nicht die einzige, die zu diesem Thema arbeitet. José Antonio Vega Macotela wäre nur ein anderer Name, der in diesem Kontext genannt werden sollte. Aber ich habe den Eindruck, dass Teresa Margolles' Werk durch die lingua franca des Minimalismus „normalisiert“ wurde.

Astrid Mania: Die Form schränkt die Macht des Inhalts ein?

Lourdes Morales: Wenn man in einem lokalen Kontext arbeitet, trifft man auf sehr chaotische Formen. In der Arbeit von Teresa Margolles, und auch der von Minerva Cuevas, bekommt man davon nur einen kleinen Eindruck, ein Häppchen gewissermaßen. Und seit Teresa Margolles sich für eine „schöne“ Form entschieden hat, damit die Betrachter sich dem Thema Tod ohne Angst und Schrecken nähern können, geht genau das verloren. Mit der Thematisierung von Schönheit aber schließt sie an einen internationalen Diskurs an. Und genau das meine ich mit dem Wort „normalisieren“. Der lokale Bezug geht verloren.


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