Julian Rosefeldt
The Shift, 2008
16-mm-Film übertragen auf HD, 4-Kanal, Farbe, Ton (16:36 Min.)
© VG Bild-Kunst, Bonn 2010
Courtesy of Berlinische Galerie, Berlin
17. Juni 2010
Die Kamera kann nicht nur aufzeichnen. Sie kann auch ausgraben. Wie bei Julian Rosefeldt, der mit ihr ins Verborgene vordringt. Er zeigt Räume als Erinnerungsreservoir, Orte des Vergessens, des Verdrängten. Orte, die nur im Zustand der Selbstvergessenheit erträglich sind. Dominikus Müller hat in Rosefeldts Schau in der Berlinischen Galerie erlebt, wie Kunst zur Erinnerungsarbeit wird.
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Dominikus Müller