23. April 2008
Vier Fotografien, im Sommer 1944 von Häftlingen in Auschwitz heimlich aufgenommen, geben Einblick in ein Geschehen, das bislang als undarstellbar galt. Georges Didi-Hubermans Essay gibt diese Bilder nicht nur zu sehen und zu lesen. Er stellt auch das Dogma der Undarstellbarkeit der Shoah überhaupt in Frage und zwingt zur Überprüfung unserer gängigen Konzepte von Bild, Wirklichkeit und Geschichte.
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Michael Mayer