3. Dezember 2004
„Ich ist etwas Anderes“, ist kein Zitat von Arthur Rimbaud, sondern war der Titel einer Ausstellung in der Düsseldorfer Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im Jahr 2000. Im Nachhinein erweist sie sich als kulturelle Demarkation der Jahrtausendwende. Waren die 90er Jahre in der Kunst noch hauptsächlich mit Themenfeldern aus dem sozialen Bereich besetzt, häufen sich in letzter Zeit Ausstellungen, die sich mit künstlerischer Selbstvergewisserung beschäftigen. Es sind die menschlichen Begierden und die resultierenden unausweichlichen Konflikte, die häufig die künstlerischen Konstruktionen des „Selbst“ bestimmen. Die Schau in der Hamburger Kunsthalle, Galerie der Gegenwart holt sie an die Oberflächen der Bilder.
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Thomas W. Eller