Friederike Gräfin von Brühl

Friederike Gräfin von Brühl studierte Jura und Kunstgeschichte in Freiburg, Bonn und Paris und promovierte anschließend über die „Marktmacht von Kunstexperten“ an der Universität Lausanne, Schweiz. 2006 wurde sie als Rechtsanwältin zugelassen. Nach anfänglicher Anwaltstätigkeit in Hamburg ist sie seit 2008 bei der internationalen Anwaltssozietät K&L Gates LLP in Berlin tätig. Sie ist Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht und Lehrbeauftragte der Freien Universität Berlin für das Seminar „Kunst und Recht“. Regelmäßig veröffentlicht sie zu kunstrechtlichen Themen in Fachzeitschriften.“
2011
Juni
Jedes Metier hat seine Tücken. Auch der Kunsthändler auf dem Sekundärmarkt läuft gelegentlich Gefahr, unter Risiken und Altlasten in Sorge oder gar massive Probleme zu geraten. Dabei hat die Rechtsprechung längst festgelegt, wie die Spielregeln lauten.
April
Joseph Beuys polarisierte nicht nur zu seinen Lebzeiten. Seine Kunst und sein – oftmals missverstandener – erweiterter Kunstbegriff sorgen bis heute für kontroverse Diskussionen. Nun beschäftigt er erneut auch die Gerichte, dieses Mal mit seinen Performances. Der Streit könnte zu einem Meilenstein in der Geschichte des deutschen Urheberrechts werden.
Januar
Welchen Wert ein Kunstwerk besitzt, hängt nicht zuletzt von der Aufnahme ins Werkverzeichnis ab. Arbeiten, die darin fehlen, wecken Echtheitszweifel – und sind damit praktisch unverkäuflich.
2009
Oktober
Ein spektakulärer Polizeierfolg wirft ein Schlaglicht auf die Fälschungsproblematik bei Bronzegüssen.