Felix Schramm
Missit, 2006
Foto: Roman März, Berlin
Courtesy of Hamburger Bahnhof, Staatliche Museen zu Berlin
3. August 2006
Zersetzungsprozesse sind oft schleichend. Der Zahn der Zeit nagt im Verborgenen, bis Brückenpfeiler einknicken oder ein Förderturm einstürzt. Felix Schramm, Träger des Piepenbrock Förderpreises für Skulptur 2006, überführt das Schwächeln der Konstruktion, die Hinfälligkeit allen Menschenwerks ins Ästhetische. Raum und Skulptur fallen, gleiten ineinander, vertraute Orte kippen aus dem Lot, wie der Künstler in seiner Ausstellung „Soft Corrosion“ vorführt. Jens Hinrichsen schwankte zwischen Angst und Lust.
Quick and Dirty
von Thomas W. Eller
Warum ist „Müll-Kunst-Produktion“ so populär? Diese und andere Fragen stellt Thomas W. Eller an die Arbeiten von Felix Schramm.
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