28. Juni 2012
Schmelzen und Fließen als Haltung zur Welt: Kein Künstler hat die Skulptur der Pop-Art wohl so beeinflusst wie der heute 83-jährige, in New York lebende Künstler Claes Oldenburg. artnet traf ihn in Köln zum Interview.
2008
August
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Chinesische Kunst hatte bis in die frühen 1990er Jahre im Westen kaum jemand auf dem Radar. Erst danach ging es steil bergauf.
Während Olympia zum Anlass für politische Konflikte wird, eilt die Kunst voraus. Sie versucht Grenzen zu überschreiten und wirbt für eine neue Öffentlichkeit.
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Juli
Susanne Gaensheimer wird die neue Direktorin des MMK Frankfurt. Im Interview verrät sie, auf welche Weise sie das Profil des Hauses zu schärfen gedenkt.
Jan Svenungsson zwingt die Kunst zur nackten Konfrontation. Und zwar nicht mit anderen, sondern mit sich selbst.
Feministische Kunst ist ein Ladenhüter. Hat die Ignoranz des Marktes Einfluss auf die Programme der Ausstellungshäuser?
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Anselm Franke erklärt, wie 150 Kilometer zeitgenössische Kunst bei der Manifesta 7 in Südtirol zwischen den Kulturen vermitteln.
Was genau ist diese "chinesische Kunst", die derzeit international Höchstpreise erzielt? Was sind ihre Rezeptionsbedingungen? Und was gehört nicht dazu?
Juni
Ein wachsender Bereich der Kunst nähert sich Forschung und Wissenschaft an. In Berlin forderten Künstler Eigenständigkeit und Abgrenzung ein.
Im deutsch-chinesischen Galerienhandel zeigen sich erste Kurswechsel. Westliche Kunst könnte sich in China als lukratives Feld erweisen.
Alle Welt liebt den Fußball, dabei hat er seine wahren Fans bereits aus den Stadien vertrieben. Kunstliebhabern erscheint das Problem merkwürdig vertraut.
Wang Jianweis Ausstellung im Schanghaier Zendai Museum of Modern Art setzt auf kritische Inhalte - und damit ein Hoffnungszeichen.
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Die Entwicklung der modernen chinesischen Kunst ist ohne den Künstler Huang Yongping nicht zu denken. Ein Porträt.
Während die Politik in ihren Verhandlungen stecken bleibt, haben Dresdener Museumsleute die Beutekunst vor Ort in Russland besucht.
Im Interview erzählt Marc-Olivier Wahler, Direktor des Pariser Palais de Tokyo, wann eine Ausstellung gelungen ist und welches Budget man dafür braucht.
In den westlichen Zentren wird Kunst zum Spektakel jenseits der Realität. Övül Durmusoglu, vielgelobte Nachwuchskuratorin, beschreibt Wege zurück in die Außenwelt.
Web 2.0 erobert den Kunstbetrieb. Erste Plattformen vermarkten Projekte und Künstler und machen Kuratoren überflüssig.
Wenn sich sakrale Orte mit Fenstern hoch dekorierter zeitgenössischer Künstler schmücken, liegt es nahe, eine Flucht nach vorn zu vermuten.
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Mai
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Die Diskussion des westlichen Bildbegriffs erweist sich als äußerst schwierig. Eine Neuorientierung kann nur die Kunst selbst leisten.
Die Medienkritik mäkelt am falschen Ende der Fotografie herum: Nicht ihre ideologischen Codes, sondern der Kameraapparat selbst verzerrt alle politischen Bilder.
In Darmstadt ist die kontroverse Diskussion um die Frage einer Sanierung und Neueinrichtung der Räume des "Block Beuys" wieder entflammt.
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Im Rahmen des Gallery Weekend Berlin konnte man einen Blick auf die Privatsammlungen einiger Berliner Galeristen werfen.
April
Geben und Nehmen ist ein Patentrezept - auch zwischen Sammlern und Museen. Vorausgesetzt man legt vorher fest, wer gibt und wer nimmt.
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Einen Tag, einen Monat und manchmal auch Jahre umfassen die temporalen Bildwelten von Sharon Lockhart, die zurzeit in Hamburg zu sehen sind.
Die Berliner Galeristen liebäugeln mit China, misstrauen aber der Qualität chinesischer Gegenwartskunst.
Europa klagt über abtrünnige Sammler. Amerika hat es besser: Dort erhalten Sammler mehr Vorteile, legen aber auch mehr Demut an den Tag.
Am Anfang galten die privaten Leihgeber als Rettung der verarmten Museen. Jetzt holen sich die Erben zurück, was den Museen nur scheinbar gehört.
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Eine Ausstellung im Berliner Haus der Kulturen der Welt will einen neuen Blick auf ganz Asien lenken. Kann das gelingen?
Wenn die Utopien nicht mehr gelten, hilft auch die utopische Form nicht mehr. Die 5. berlin biennale reduziert die Moderne zur Kuratorenpoesie.
März
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Die stoische Einäugigkeit der fotografischen Kamera verlangt nach multiperspektivischen Antworten. Das Zentrorama macht sie zum Satelliten des beobachteten Objekts.
Im September 2008 wird in der südchinesischen Stadt Guangzhou die dritte Guangzhou-Triennale eröffnen.
2009
Februar
Der Kunstbetrieb schaut oft mit Ehrfurcht auf teure Werke. Dabei ist der Preis kein Naturprodukt, sondern Gegenstand strategischer Manipulation.
2008
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Fotografie verengt den Blick zur Zentralperspektive. Einige Künstler aber bemühen sich um eine multiperspektivische Gegensicht zum vereinheitlichenden Kamerauge.
Der Wettbewerb wird härter, Messen ohne klares Konzept drohen unterzugehen. Der deutsche Standort steht deshalb vor einer Neuformierung.
„­Yi Hao Di“ oder auch „Artbase1“ wird Pekings nächstes Kunstquartier heißen. Es ahmt Erfolgsprojekte wie das Quartier „798“ nach.
Die Bilder, mit denen die NASA den Planeten Erde porträtiert, sind hochartifizielle Montagen – und Exempel unseres postmodernen Zeitempfindens.
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Das neue Passgesetz zwingt Künstler zur Aufspaltung ihrer Identität – ein Dilemma mit katastrophalen Folgen.
Mit der digitalen Fotografie ist plötzlich alles möglich und auch die Künstler entdecken die unendlichen Möglichkeiten der neuen Technik.
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