28. Juni 2012
Schmelzen und Fließen als Haltung zur Welt: Kein Künstler hat die Skulptur der Pop-Art wohl so beeinflusst wie der heute 83-jährige, in New York lebende Künstler Claes Oldenburg. artnet traf ihn in Köln zum Interview.
2005
Februar
Nicht nur in Belgien tut sich derzeit ein Abgrund zwischen den internationalen und lokalen Ambitionen von Museen, Kulturpolitik und Künstlern auf.
Was macht eigentlich die lettische Kunst? Protokoll einer kurzen Spurensuche in Riga.
FUTURE7: „Wir sehen unsere Bilder in der Tradition von Portrait-, Historien- und Genremalerei.“
Der Kunsthistoriker Sven Beckstette stellt die Frage nach den Gründen für die unterschiedliche Rezeption der RAF-Arbeiten von K.R.H. Sonderborg und Gerhard Richter.
Januar
Im Kontrast zur RAF-Ausstellung in Berlin steht Gerhard Richters AuftragsarbeitSchwarz Rot Gold im Reichstagsgebäude. In seinem Aufsatz setzt sich Prof. Dr. Uwe Fleckner mit den Mitteln gegenstandsloser Malerei zu künstlerischer Repräsentation von Demokratie auseinander.
Auch diesmal wieder haufenweise Shows, die keiner gesehen hat. Knut Ebeling über den Kunstwinter in Berlin.
Sind die Bilder nun filmisch? Oder politisch? Bedeutungsebenen im Werk Luc Tuymans’ beleuchtet und hinterfragt der zweite Teil des Features.
Bedeutsamkeit oder inhaltliche Leere? Ein kritischer Blick auf das Werk des Malers Luc Tuymans.
Wer „Bilder“ sieht bei lebendigem Leib, dem stockt der Atem wie der Sinn. Doch was sehen wir, wenn wir sehenden Auges ein Bild sehen?
Die Galerie Nicolas Krupp eröffnete im Herbst 2000 auf dem ausgedienten Areal der Deutschen Bahn in Basel und repräsentiert seitdem neue Positionen der Schweizerischen und Internationalen zeitgenössischen Kunst.
2004
Dezember
Kurz vor Weihnachten frage ich mich, was gibt es Gefahrloseres und Schöneres, als Kunst zu kaufen und zu sammeln? Doch die wahren Spezialisten der Risikoverarbeitung, die Banken, wissen, dass die wahrgenommenen Risiken und die effektiven Risiken des Kunstkaufens sehr weit auseinander liegen. Kunst zu kaufen, ist hochriskant und das wirtschaftliche Risiko liegt jenseits aller statistischen Modellberechnungen.
John Baldessari spricht über die Farbe Orange, das Kino, Kunst und Bars in New York.
November
Raimund Kummer macht den Auftakt in der Reihe von Künstlerprofilen, mit der wir Künstler im Kontext ihrer Arbeit vorstellen werden. Dabei ist der Beginn mit Raimund Kummer äußerst passend und geradezu exemplarisch, denn sein komplexes Werk präsentiert sich als ein präzises und gleichzeitig sensibles Cross-over zwischen Atelier, Straße und Museum einerseits und Installation und Konzept, sowie Fotografie und Skulptur andererseits.
Oktober
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - so heißt es. Zwischen Sprechen und Zeigen, zwischen Bild und Text verläuft eine Demarkation, die die besondere Spannung unserer Kultur ausmacht. Der Macht der Bilder steht die Macht der Sprache gegenüber und nicht wenige vermuten, wahrscheinlich nicht zu Unrecht, eine Komplizität zwischen Bild und Macht. “Image” aber ist genauso als abgekürzte Kommunikation zu verstehen, die tieferes Verständnis nicht voraussetzen will. Bilder sind so erfolgreich, weil sie schneller als der Gedanke sind.
Vor meinem inneren Geldauge entfaltete sich die glitzernde Aura des Kunstmarktes und die magische Attraktivität der Kunstwerke. Ich wollte diesmal zeitgenössische Kunst kaufen. Doch quälte mich noch die Frage: Macht es ökonomisch Sinn, Kunst zu kaufen?
Muss man Ausstellungen wirklich sehen, um darüber zu schreiben? Aufschlussreich und mit bissiger Ironie analysiert Knut Ebeling in seiner neuen Kolumne die Chancen zeitgenössischer Kunstkritik.
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