heißt eine von Gustave le Gray (1820-1882) entwickelte Variante der
Kalotypie, bei der das Papier vor der Sensibilisierung mit Bienenwachs eingerieben wurde. Das erhöhte die Transparenz des Aufnahmematerials und ermöglichte damit eine Auflösung bis ins feinste Detail. Selbst nach dem Aufkommen des
Nassen Kollodiumverfahrens wurden Wachspapiernegative insbesondere von Landschafts- und Reisefotografen verwendet, da sie leichter sowie weniger zerbrechlich waren und vor allem nicht sofort verwendet werden mussten, sondern bis zu vierzehn Tage im voraus präpariert werden konnten.