Search the whole artnet database


Heinrich Kühn
Ringelreihe, 1903 -
Medium Gum Bichromate on tissue
11,8 x 13 in. / 29,9 x 33 cm
   1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  
26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  
Gummidruck (1894 – 1925)

Bei diesem Verfahren wird ein Gemisch aus Gummiarabikum, Kalium- oder Ammoniumbichromat, Pigmenten und Wasser dünn auf Papier aufgetragen und nach dem Trocknen unter Negativ-Kontakt belichtet. Die Entwicklung findet in kaltem Wasser statt, wodurch sich die nicht belichteten, ungehärteten Gummipartikel lösen. Gummidrucke können in einer oder mehreren Farben hergestellt werden, letzteres geschieht durch ein zweites Auftragen des entsprechend pigmentierten Gemischs und erneutes Belichten des Papierträgers. Gummidrucke weisen meist weiche Töne sowie eine geringe Detailauflösung auf und ähneln eher Zeichnungen oder Skizzen. Da sie kein Silber enthalten, sind sie in der Regel relativ haltbar.