Search the whole artnet database

Das artnet Fotoglossar

Eric Aichinger

Auskopierpapier (1880 – 1920)

wurde im 19. Jahrhundert für die meisten positiven Abzüge benutzt. Anders als beim Entwicklungspapier, bei dem das (latente) Bild erst in einem eigenen Arbeitschritt entwickelt werden muss, entsteht es bei diesem Papier während der Belichtung und muss anschließend nur noch fixiert werden. Dazu wird das Auskopierpapier mit dem Negativ in einen so genannten Kopierrahmen gespannt und dem Tageslicht ausgesetzt. Der Prozess des sich allmählich aufbauenden Positivs auf dem Papier wird als Auskopieren bezeichnet. Unterschieden werden – je nach Kolloid, in welches das Halogensilber und das Silbersalz eingebettet sind – die Papierarten: Albumin- (Eiweiß), Aristo- (Gelatine) und Zelloidinpapier (Kollodium).
   1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  
26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38