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Das artnet Fotoglossar

Eric Aichinger

Zelloidinpapier / Kollodiumpapier (1865 – 1950)

Zelloidinpapier (Celloidin = Kollodiumwolle) wurde mit einer Emulsion aus Chlorsilberkollodium beschichtet und wies eine glatte, gegenüber mechanischer Einwirkung sehr empfindliche Oberfläche auf. Aufgrund seiner größeren Haltbarkeit sowie höheren Lichtempfindlichkeit ersetzte es das Albuminpapier. Bilder auf diesem Material entstanden für gewöhnlich als auskopierte Kontaktkopien und haben einen warmen, rötlich-braunen Ton. Kopien von Bildern auf Zelloidinpapier sind optisch von solchen auf Gelatineauskopierpapier (Aristopapier) nicht zu unterscheiden. Da das Papier extrem dünn ist, wurde es in der Regel auf Karton kaschiert.
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