Aufgrund seiner Detailtreue und Brillanz ist dies seit dem 20. Jahrhundert das gebräuchlichste Verfahren zur Herstellung von Schwarzweiß-Abzügen. Lichtempfindliche Silberkristalle werden in eine Gelatineemulsion (gewonnen aus tierischen Kollagenen in Haut, Sehnen, Knorpel) eingelegt, die bei einer Temperatur unter 30°C zu einer festen Masse erstarrt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem früheren Chlorsilbergelatine-
Auskopierpapier (Aristopapier) und dem seit den 1920er Jahren verwendeten, beständigeren Silbergelatine-Entwicklungspapier (
Barytpapier) mit Chlor-, Brom- oder Chlorbromsilber als lichtempfindlicher Substanz. Letzteres wird in verschiedenen Kartonstärken und mit unterschiedlichen Oberflächen im Handel angeboten. Seine prinzipiell gute Haltbarkeit kann durch Gold- oder Platintonung noch gesteigert werden.