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Das artnet Fotoglossar

Eric Aichinger

Polaroid™ (1948 bis heute)

1947 stellte der Amerikaner Edwin H. Land (1909-91) erstmals ein Verfahren zur Herstellung schwarzweißer Sofortbilder vor, bei dem das Bildergebnis kurze Zeit nach der Aufnahme vorliegt. Möglich wird dies durch das Übereinanderlegen von Negativschicht, Übertragungspapier und dem in einer Paste enthaltenen Fixierentwickler. Beim Herausziehen des belichteten Bildes aus der Kamera wird die Paste gleichmäßig zwischen Übertragungspapier und Negativ gequetscht.  Unbelichtete Silbersalze dringen nach dem Prinzip der Silbersalzdiffusion durch das entwickelte und fixierte Negativ in das Übertragungspapier. Innerhalb von 60 Sekunden hat sich das Bild selbsttätig ausentwickelt, gleichzeitig ist es fixiert worden. Farbige Polaroids – ebenfalls nach dem so genannten Trennblattverfahren – gibt es seit 1963. Das abfallfreie Einblatt-Verfahren SX-70 wurde 1972 auf den Markt gebracht.
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