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Das artnet Fotoglossar

Eric Aichinger

Digitale Fotografie (1991 bis heute)

Bei der digitalen Fotografie wird das Bild nicht auf Film, sondern auf einem lichtempfindlichen Chip festgehalten, der es in Daten umwandelt und in einem entsprechenden Speichermedium ablegt. Auch analog entstandene Bilder werden digital bearbeitet, doch vor allem sind es solche aus digitalen Stillkameras, Videofilmen und Camcordern sowie eingescannte Vorlagen verschiedenster Herkunft. Die Digitalisierung der Bildfläche gestattet mittels einer entsprechenden Bildbearbeitungssoftware umfassende Möglichkeiten der Optimierung und Gestaltung. Neben traditionellen Bearbeitungstechniken wie Aufhellung, Farbretusche oder Kontrastierung stehen dem Fotografen alle Mittel der Computergrafik zur Verfügung, die es dem menschlichen Auge im Prinzip unmöglich macht, die Bearbeitung zu erkennen. Darüber hinaus können digital gespeicherte Bilder beliebig oft ohne Qualitätsverlust auf entsprechenden Bildträgern wiedergegeben werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind für den Fotokunstmarkt aufgrund ihrer Qualität und Haltbarkeit insbesondere der Tintenstrahldruck und der Laserdruck (Lambda-Print) von Interesse.
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