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ART FORUM BERLIN 2007
Newcomer
Neu ist nicht gleich besser: Eine Auswahl der Newcomer auf dem ART FORUM BERLIN
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Guy Bärtschi, Genf Standansicht Art Forum Berlin 2007 Foto: Sofia Tachias
Guy Bärtschi, Genf Die Galerie Guy Bärtschi hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1990 auf die Kunst der 80er Jahre bis heute konzentriert, wobei sie versucht, etablierte mit jüngeren Positionen zu mischen. Bei letzteren liegt der Schwerpunkt vor allem auf solchen Ansätzen, die mit neuen Technologien experimentieren. Zum ART FORUM BERLIN hat die Galerie ein recht umfangreiches Programm mit Künstlern wie Marina Abramović, Cory Arcangel, Per Barclay, Wim Delvoye, Nan Goldin, Hervé Graumann, Jennifer & Kevin McCoy, Samuel Rousseau und Georges Rousse mitgebracht. Halle 20, Stand 116
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Marianne Boesky, New York Standansicht Art Forum Berlin 2007 Foto: Sofia Tachias
Marianne Boesky, New York 1996 in SoHo gegründet, inzwischen jedoch in Chelsea angesiedelt, vertritt die New Yorker Galerie Marianne Boesky aufstrebende internationale Künstler der verschiedensten medialen Bereiche, darunter regelmäßig sechs frisch graduierte Kunststudenten. Erste Erfolge auf dem internationalen Parkett konnten mit Sarah Sze, Takashi Murakami und Yoshitomo Nara sowie später mit Rachel Feinstein, Barnaby Furnas, Liz Craft und Donald Moffett verbucht werden. Dazu kamen seit 2001 bereits anerkannte Größen wie Sue de Beer, John Waters und erst kürzlich Alexander Ross. Halle 20, Stand 105
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Coma, Berlin Standansicht Art Forum Berlin 2007 Foto: Sofia Tachias
COMA, Berlin Nicht nur neu auf der Messe sondern auch im Kunstbetrieb ist COMA, Centre for Opinions in Music and Art, das im Juni 2006 von Kolja Gläser und Thomas Hug ins Leben gerufen wurde. COMA versteht sich nicht nur als Galerie, sondern spielt zugleich eine Rolle als Projektraum für Künstlerinnen und Künstler, die multimedial und grenzüberschreitend arbeiten. Einen Schwerpunkt bildet das Zusammenkommen von visuellen und akustischen Ausdrucksformen. Stark interdisziplinär ausgerichtet, beansprucht COMA zudem, aktiv an der „Meinungsbildung“ über die Kunst der Gegenwart und durch sie mitzuwirken. Auch hier also fusionieren Verkauf und Diskurs. Halle 20, Stand 111
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Erna Hécey, Brüssel/ Luxemburg Standansicht Art Forum Berlin 2007 Foto: Sofia Tachias
Erna Hécey, Brüssel/Luxemburg Anfangs in Luxemburg ansässig, expandierte Erna Hécey nach einer Dekade erfolgreicher Galeriearbeit im Jahr 2005 in größere, eigens entworfene Räume in Brüssel, die seither ein Ausstellungs- und Projektprogramm in größerem Stil ermöglichen. Parallel dazu wurde in der alten Heimat eine „Project & Consulting Agency“ für die Ent- und Abwicklung von Ausstellungskonzepten ins Leben gerufen, die sich auch um die Förderung groß angelegter ortspezifisch und architektonisch bezogener Projekte bemüht. Zuvor hatte die Galerie bereits einschlägige Namen wie Sophie Calle, Thomas Hirschhorn, Nan Goldin, Nedko Solakov, Peter Friedl oder Lawrence Weiner auf ihrer Künstlerliste. Aufs ART FORUM BERLIN bringt Hécey Pierre Bismuth, Ivan Moudov, Eleanor Antin und Peter Friedl mit. Halle 20, Stand 134
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Nathalie Obadia, Paris Standansicht Art Forum Berlin 2007 Foto: Sofia Tachias
Nathalie Obadia, Paris 1993 eröffnete Nathalie Obadia ihre erste Galerie im Pariser Stadtteil Marais, wo sie junge französische Künstler wie Carole Benzaken, Valérie Favre und Pascal Pinaud zeigte. An ihren derzeitigen Standort im 4. Arrondissement zog die Galerie 1995, als auch bedeutendere Künstler wie Shirley Jaffe, Wim Delvoye und Albert Oehlen hinzukamen. Die Galerie hat für viele ausländische Künstler erstmals Einzelausstellungen in Frankreich organisiert, so Georges Adéagbo, Geneviève Cadieux, Rosson Crow, Charles Long, Frank Nitsche, Manuel Ocampo, Chloe Piene, Fiona Rae, Mindy Shapiro, Jessica Stockholder und Nicola Tyson - oder denjenigen eine Plattform gegeben, die zuvor in keiner französischen Galerie gezeigt worden sind. Die Galerie kommt mit neuen Arbeiten von Frank Nitsche, Chloe Piene und Lorna Simpson nach Berlin. Halle 18, Stand 120
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Rubicon, Dublin Standansicht Art Forum Berlin 2007 Foto: Sofia Tachias
Rubicon, Dublin Die Galerie Rubicon aus Dublin versucht sich seit 1995 an einem spannenden Programm, das alle Genres streift, aber einen Schwerpunkt bei Malerei und Zeichnung setzt. Vom ART FORUM BERLIN als Neuentdeckung gefeiert, ist die Galerie allerdings vor allem im internationalen Ausstellungsbetrieb kein unbeschriebenes Blatt mehr und präsentiert mit jährlich zehn Ausstellungen in Dublin nicht nur einzelne Künstler, sondern auch kuratierte Projekte. Rubicon fährt zudem zweigleisig und will sowohl den Sammlern neue Positionen vorstellen als auch Privatpersonen ermutigen, eine eigene Sammlung zu beginnen, indem sie im „FLIX-Archiv“ Werke zu erschwinglichen Preisen anbietet. Am Stand von Rubicon sind Arbeiten von Tom Molloy und Liam O’Callaghan zu sehen, sowie Zeichnungen und Aquarelle von Stephen Brandes. Halle 18, Stand 123
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29. September 2007
Mehr im Dossier ART FORUM BERLIN 2007
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