15. Januar 2008
Fotografie ist überall – auch dort, wo man sie nicht sieht. Denn wo Malerei auf Bildvorlagen zurückgreift oder der Bildjournalismus Konflikte und Krisen zusammenfasst, gelten unangefochten die uralten Gesetze der Geometrie. Der fotografische Apparat bringt die Zentralperspektive als allgegenwärtige Ideologie in Umlauf. Die Perspektive bestimmt die Bedeutung. In seinem Editorial schildert Thomas W. Eller, warum die Kunst gut daran täte, diese Konventionen der Fotografie nachdrücklicher in Zweifel zu ziehen.
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Thomas W. Eller