14. August 2010
Das Militär wird gern als geschlossene Gesellschaft gesehen. Im Frieden hinter Kasernenmauern verborgen, im Krieg in den Ausnahmezustand versetzt. Die Künstlerinnen Maayan Amir und Ruti Sela zeigen am Beispiel Israels, wie eng das Militärische und das Private einander durchdringen. Die Gewalterfahrung prägt auch die intimsten Momente der Wehrpflichtigen. Der Kurator Joshua Simon versteht Amirs und Selas Filme als Gesellschaftsporträt.