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ART FORUM 2007 auf artnet Magzin

Vernissage
28. September, 17 - 21 Uhr

Ort
Hallen 18-20, 11.2 (Sonderausstellung House Trip),
Messegelände Berlin, Masurenallee, Eingang Halle 19 / Homepage

Öffnungszeiten
29. September - 2. Oktober 2007, 12 - 20 Uhr
3. Oktober 2007, 12 - 18 Uhr

TICKET

ART FORUM BERLIN TALKS

COLLECTORS FORUM

Hallenplan und Ausstellerverzeichnis
zum Download




Auch 2007 ist das artnet Magazin wieder der kritische und informative Medienpartner des ART FORUM BERLIN. Die Redaktion berichtet fünf Tage lang live von der Messe, schildert Hintergründe und berichtet über Verkäufe. Fundierte Berichte und schnelle Blog-Meldungen setzen Sie ins Bild und helfen Ihnen bei der Konzentration auf das Wesentliche in der Kunst.

Das ART FORUM BERLIN 2007 sieht sich als Erfolgsgeschichte. Die optimistischeren Galeristen haben Recht behalten
Beim ART FORUM BERLIN wird Bilanz gezogen: Man spricht von „exzellenten Verkäufen“ und „bester Stimmung“, lässt es sich aber auch nicht nehmen, mit Zelebritäten zu prunken. Dabei reicht das Prominenzverständnis der Pressestelle von Katie Holmes bis zu lokalen Seifenopersternchen. Der Weg der Kunstmesse zum Hollywood-Blockbuster will eben auch in seinen Niederungen durchschritten sein. Am Ende jedoch zählen nur die Verkäufe, und die übertrafen vielfach die berlinüblichen Erwartungen.
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Die Verstrickung suchen! Hans-Jürgen Hafner wird nächster Kurator der Sonderausstellung des ART FORUM BERLIN
Noch ist Ami Baraks wohltuend entspannte Sonderausstellung „House Trip“ beim ART FORUM BERLIN 2007 nicht abgebaut, da stellt die Messeleitung bereits dessen Nachfolger vor. 2008 wird Hans-Jürgen Hafner die Aufgabe haben, am Rande des Verkaufsgetümmels der Galerien und Sammler der Kunst einen von Preisschildern freies Reservat einzurichten. Der 1972 geborene Kurator, gelegentliche DJ und freie Autor hat die Messe mit einem ebenso wagemutig erscheinenden wie subjektiv gefärbten Konzept überzeugt.
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Gemäldehafte Präsenz: Dvir reüssiert erneut mit politischer Fotografie
Manchmal scheint Bildjournalismus sich in Kunst zu verwandeln, weil die Wirklichkeit komplexer und widersprüchlicher als die Verkaufsklerheit der Medien ist. Anders als mancher "Magnum"-Fotograf, der mit Ausdauer seinen Aufstieg in die konservatorische Unsterblichkeit der Fotomuseen sucht, präsentiert die Galerie Dvir auf dem ART FORUM BERLIN einen Fotografen, dessen Bilder sich, man möchte fast meinen: automatisch, als Reaktion auf die monströse politische Realität zu einer nahezu gemäldehaften physischen Präsenz verdichten.
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Die Kunstszenen Asiens
Es ist klar, dass man in einem eineinhalbstündigen Panel zur asiatischen Kunstszene nur Oberflächen streifen kann. Zudem bewirkt die Einteilung eines zeitgenössischen Kunstschaffens in Regionen, Nationen und Kontinente eine Vereinheitlichung, die der realen Diversität nicht gerecht wird. Auf die „falschen“ Mechanismen der Repräsentation wies auf diesem Panel Carson Chan hin und untergrub so das vorgegebene Thema.
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Guy Bärtschi: Die Veteranen leben - und spielen Geld ein
Totgesagte kehren auf den Markt zurück. Die klassische Netzkunst, Mitte bis Ende der neunziger Jahre unter dem kryptischen Kosenamen Net.art als Heilbringerin der Medienkunst besungen, ist in Ausstellungen kaum noch präsent. Vorbei die Zeit, in der Netzkünstler im Kunstbetrieb Furore machten, indem sie erklärten, keine Künstler zu sein - und New Yorker Großmuseen 3,5"-Disketten sammelten, um ihr Stückchen Media Hype in die Videoabteilung integrieren zu können.
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Das Gesicht der Biennalen - Besonderheiten kuratorischer Praxis
Seit einigen Jahren ist das Ausstellungsformat Biennale beliebtes Gesprächsthema auf internationalen Podien. Weit über Hundert soll es von den temporären Veranstaltungen mittlerweile geben, wobei die Zahl zunimmt. Gerne wird auf Podien diskutiert, wie sich die politischen und kulturellen Bedingungen vor Ort zur Internationalität und zur Globalität des Ausstellungsformates verhalten.
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Arndt & Partner: Unzufrieden auf hohem Niveau
Wenig zufrieden ist man bei Arndt & Partner. So ist etwa die gesamte Collagenserie von Thomas Hirschhorn noch zu haben. „Und die verkaufen wir normalerweise am laufenden Meter“, war vom Stand ratlos zu vernehmen.
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4. Oktober 2007
Im Rampenlicht
Fotos von Sofia Tachias
Der Vorhang ist hat sich wieder geschlossen und die große Berliner Bühne der Kunst, auch genannt ART FORUM, ist abgebaut. Viele bekannte Gesichter waren auch dieses Jahr  in den gut besuchten Messehallen zu sehen und die Kamera von Sofia Tachias hat sie eingefangen. Ein Rückblick in Bildern.
29. September 2007
Run auf die Kunst
Stefan Kobel
„Der Run auf die Kunst ist da“, fasst Sabrina van der Ley, Künstlerische Leiterin des ART FORUM BERLIN, die Preview und den ersten Messetag zusammen. Gut gelaunt beantwortet sie beim Interviewtermin Stefan Kobels Fragen und stellt zu guter Letzt noch klar: Aus Berlin fortgehen würde sie erst, wenn ihr die Arbeit keinen Spaß mehr mache. Und das scheint noch lange nicht der Fall zu sein…
29. September 2007
Ehre dem Drachen
Stefan Kobel
Unter dem Motto „A warm welcome to China – The ultimate After-Opening-Party” ließ es der Galerist Alexander Ochs am Vorabend zur Eröffnung des ART FORUM BERLIN krachen.
28. September 2007
Raum ohne Überbau
Gerrit Gohlke
„House Trip“ nennt Ami Barak seine Sonderausstellung beim ART FORUM BERLIN 2007 und überspielt so die Stärke seines kuratorischen Konzepts. Das braucht nämlich keine Metaphern und Themen, sondern zeigt, wie Kunst sich auf einer Messe verhält, wenn sie unerwarteten Freiraum bekommt. Gerrit Gohlke beschreibt, wie die Werke sich in Baraks zufälligen Boxen und Kammern ihren Eigensinn zurückerobern.
28. September 2007
Hauptsache schön!
Stefan Kobel
Das einstige Sorgenkind ART FORUM BERLIN ist angekommen im internationalen Messezirkus und hat der Art Cologne wohl vorerst den Rang abgelaufen als führende Leistungsschau der zeitgenössischen Kunst in Deutschland – mit allen Dejà-vu-Erscheinungen und Auswüchsen, die das globalisierte Geschäft so mit sich bringt. Ein erster Stimmungsbericht von Stefan Kobel.
27. September 2007
Künstler-WG
Evelyn Pschak
Was bedeutet Wohnen? Wie definiert und präsentiert sich Privatraum? Diese Fragen stellte Ami Barak sich selbst und 56 Künstlern und zeigt die Ergebnisse in der diesjährigen Sonderausstellung „House Trip“ des ART FORUM BERLIN. Evelyn Pschak wollte von ihm wissen, wie er selbst wohnt und ob Kunst heute noch schockieren kann.
27. September 2007
Das Monster denkt nach
Gerrit Gohlke
Das Monster lebt. Es reibt sich die Hände, es wächst und gedeiht. Es verwandelt Kunst in ökonomischen und sozialen Wert und spricht dabei dankenswert offen über den Zweck seines Daseins. Hat Hanno Rauterberg also Recht? Ist die Kunst ein durchgeknallter Betriebssportverein? Gerrit Gohlke hat sich am Vorabend des 12. ART FORUM BERLIN ein paar Gedanken gemacht.
26. September 2007
Den Ruf überprüfen
Dominikus Müller
Das Stimmungsbild in den Berliner Galerien ist so uneinheitlich wie ihr Programm: Wo die einen das hohe Niveau gerade der Einzelpräsentationen loben, sehen andere Bedarf für weitere Entwicklungsfortschritte. Ist das ART FORUM BERLIN vorn oder die Frieze? Ist die Berliner Messe zu romantisch? Dominikus Müller hat Berliner Galeristen gefragt, wo Berlin steht und wo die Weltspitze beginnt.
26. September 2007
Das Sonnensystem
Stefan Kobel
Wo die helle Sonne einer erfolgreichen Messe leuchtet, sind die Satelliten sofort zur Stelle. Doch die Begleitveranstaltungen sind eher Salons der Refüsierten oder „Me-too-Produkte“ als Sprungbrett. Im Grunde genommen – so stellt Stefan Kobel fest – konterkarieren Satelliten- oder Nebenmessen genau das, was Kunstmessen eigentlich vornehmen, nämlich eine Selektion.
21. September 2007
About Beauty and Brush Strokes
Oliver Klimpel
Es ist ein seltener Angriff aufs grafische Einerlei, wenn eine Kunstmesse ihr grafisches Erscheinungsbild von einem Künstler mitgestalten lässt. In Berlin jedoch macht das Ergebnis einen eher angepassten Eindruck. Oliver Klimpel sieht darin eine verpasste Chance.


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