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dOCUMENTA (13)

Die dOCUMENTA (13) warf im Vorfeld viele Rätsel auf. Über Hunde, über Haare, und darüber, ob Erdbeeren ein Wahlrecht bekommen sollten. Die Künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Barkagiev verstieß gegen alle coolen Codes der Kunstszene – doch sie hatte ihre Gründe. artnet hat für Sie Details rund um die wichtigste Ausstellung der Welt gesammelt.



Erst saß er nur im Komitee. Dann überredete Carolyn Christov-Bakargiev den Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger dazu, auf der documenta Experimente vorzuführen. Dass alles viel zufälliger ist, als wir denken, erzählt der Universitätsprofessor im Interview mit artnet.

Drei Tage lang kamen Presse und Professionals zur exklusiven Preview der dOCUMENTA (13) ins nordhessische Kassel. Seit Samstagabend ist das wichtigste Kunstereignis weltweit offiziell eröffnet. artnet war mit der Kamera vor Ort.

Durch die dOCUMENTA (13) weht ein neuer Wind. Keine Diskurshudelei, keine Blockbuster – sondern die Suche nach der Wahrheit geht von vorne los. Dass dabei Einiges schiefgeht, muss man wohl in Kauf nehmen.

Das Warten hat ein Ende! Vom 9. Juni bis 16. September sind folgende Künstler und Künstlerinnen auf der dOCUMENTA (13) vertreten.

Die documenta expandiert nach Kabul und die Galeristin Andrée Sfeir-Semler ist gleich mit fünf ihrer arabischen Künstler vertreten. Was das Besondere an diesem Kulturaustausch ist, warum das Interesse an der arabischen Kunst weiter wächst und wie sie es mit Spekulanten hält, erklärt sie im Gespräch.

Die documenta-Chefin zensiert Kunst im Kasseler Stadtgebiet. Die katholische Kirche blieb standhaft, weshalb Stephan Balkenhols Figur weiterhin vom Glockenturm herabstarrt. Doch die Protestanten, die Gregor Schneider einluden, sagten seine Schau auf Wunsch von Carolyn Christov-Bakargiev ab.

Gregor Schneider baut gerade sein Haus u r in Sydney auf. Ausgerechnet dort, wo Carolyn Christov-Bakargiev als Leiterin der dortigen Biennale 2008 tätig war. Nun hat sie seine Ausstellung in der Kasseler Karlskirche unterbunden. Im Interview mit artnet äußert sich Schneider zu dem Skandal.

Viel zu lesen gibt es noch nicht über die diesjährige documenta. Doch zwei leichtgängige Unterhaltungsbücher von Kasseler Kunsthistorikern liefern den ersten Gesprächsstoff für Ausstellungsantagonisten, Anekdotenapologeten und Hessenlandpatrioten.

Ein Jahr vor der dOCUMENTA (13) bringt Hatje Cantz die Schriftreihe „100 Notizen – 100 Gedanken“ heraus: Künstler, Naturwissenschaftler, Politologen und Poeten umkreisen Namen, Ideen und Orte der Ausstellung. Am Ende soll es 100 Notebooks geben: Für jeden Ausstellungstag ein Gedanke.

Was bringt die documenta 13? Die Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev verrät ihr Faible für den Geist der 1950er-Jahre, wiederbelebte Kinos, den Aue-Park – und für die Hunde der Künstler.