8. September 2006
Die museale Provenienzforschung nach NS-verfolgungsbedingt verbrachten Kulturgütern soll, so besteht seit 1998 die kulturpolitische Anforderung, schnellstens die Herkunft der Kunstwerke erforschen und publik machen. Noch schneller soll sie solches leisten, wenn Ansprüche angekündigt oder Anspruchsstellungen von Erbberechtigten erhoben werden. Bis heute jedoch bleibt eine finanzielle und koordinierende tatkräftige Unterstützung der Museen aus – stellt Ute Haug fest.