Belinda Grace Gardner

lebt als freie Kunstkritikerin und Autorin in Hamburg; Essays u. a. zum Werk von Meret Oppenheim (Die Pelztasse war nur der Anfang - From Breakfast in Fur and Back Again) und zum "Spiegel"-Motiv in den Arbeiten von Luis Camnitzer (Diesseits und Jenseits der Spiegel – On Both Sides of the Mirror). Rundfunk-Features u. a. zu Santiago Sierra und Gregor Schneider sowie Identitätsentwürfen von Künstlerinnen und Künstlern im Schwebezustand postkolonialer Entwurzelung.
2011
April
Exotisch wirkende Masken aus Stroh oder Wellpappe, sprießende Kartoffeln als Liebesherzen: Mariella Mosler überrascht immer wieder mit rätselhaft erscheinenden Dingen, die aus ungewohnten Materialien gefertigt sind. Ihr Werk spannt einen Bogen von der ethnologischen Erforschung von Ornament und Maske bis ins heutige Computerzeitalter.
März
Seit über vier Jahrzehnten tritt das britische Künstlerpaar Gilbert & George als lebendes Gesamtkunstwerk auf. artnet sprach mit beiden über ihre opulente Freakshow, die nun in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen ist.
Februar
„Freedom of Speech“ nimmt im Hamburger Kunstverein die Frage nach der Meinungsfreiheit ins Visier. Was nach Kuratieren aus dem Lehrbuch klingt, ist tatsächlich eine lebendige Ausstellung, die nachdenklich stimmt.
Januar
Was tut man nicht alles fürs gute Image – und sei es zunächst nur für ein Jahr: In diesem Zeitraum dürfen die Deichtorhallen probeweise mit der Sammlung Falckenberg spielen. Dass eine Dauerleihgabe vor allem Marketing für die gebeutelte Hansestadt bedeutet, erklärt Direktor Dirk Luckow im Gespräch mit artnet.
2010
Dezember
Spießbürger oder Revoluzzer? Als Prototyp der Sechziger konnte sich Uwe Lausen nicht entscheiden. Auch seine Bilder mixen die Stile – und nehmen Banksy und Kippenberger vorweg. artnet sprach mit dem Sammler Harald Falckenberg, der Lausens Werk zum 40. Todestag ausstellt.
November
Bewegte Bilder, die seltsam unbewegend bleiben: Die achte Ausgabe der Manifesta verliert sich im Selbstgespräch.
2008
April
Einen Tag, einen Monat und manchmal auch Jahre umfassen die temporalen Bildwelten von Sharon Lockhart, die zurzeit in Hamburg zu sehen sind.
Die 5. berlin biennale ist fragmentarischer, punktueller, aber auch  unprätentiöser. Lohnt sich das Vertrauen in die Kunst?
2007
Juni
Die documenta 12 sucht sich im Netzwerk bedeutsamer Muster zu verorten.
Mai
Die documenta 12-Teilnehmerin Yael Bartana.
März
Artur Żmijewski war einer der ersten offiziell genannten documenta-Künstler. Mittlerweile weiß man genauer, was er zeigen wird.
2006
Oktober
Adam Szymczyk, Direktor der Kunsthalle Basel und frisch gekürter Kurator der 5. berlin biennale 2008, setzt auf Kunst mit konzeptuellem Biss. Ein Interview.
September
Neue Arbeiten von Walid Raad mit und ohne „Atlas Group“ in der Hamburger Galerie Sfeir Semler und im Hamburger Bahnhof in Berlin.
August
Ein temporärer Skulpturenparcours verwandelt Hamburgs Bürostadt City Nord in poetisches Reflexionsgebiet.
Germany’s capital has become the epicenter of the international art scene.
Juli
Knallt rein: Die 3-D-Malerei von Richard Jackson in der Berliner Präsentation der Friedrich Christian Flick Collection.
Tania Bruguera setzt in der Kunsthalle zu Kiel auf eine Aktivierung der Sinne.
Den eigenen Rücken im Blick: Peter Weibel ist zu Gast in der Sammlung Falckenberg und dabei ungebrochen vital und spaßtauglich.
Mai
Zwischen Utopie und Abgrund: „Ballermann. Die Ausstellung“ in der Kunsthalle zu Kiel.
Jonathan Meese lässt in seiner aktuellen Großschau „mama johnny“ in den Hamburger Deichtorhallen nichts aus.
April
Die Galerie Sfeir-Semler in Hamburg zeigt neue Malerei von Christian Hahn.
Februar
Gestern, morgen und so weiter: Die Jonathan-Monk-Schau im Kunstverein Hannover gibt Einblick in die Fülle seines facettenreichen Werkes.
„Lassen Sie sich überraschen“ - Roger Buergel präsentiert auf der ersten offiziellen Pressekonferenz zur documenta 12 Künstler.
Der polnische Künstler Wawrzyniec Tokarski zeigt neue Arbeiten in der Galerie Vera Munro in Hamburg.
„Kunst soll nicht heilig sein“, sagt Hans-Peter Feldmann und setzt auf die poetische Kraft des Alltäglichen.
Januar
Der Schweizer Unternehmer und ehemalige Diplomat Uli Sigg besitzt die bedeutendste Sammlung chinesischer Gegenwartskunst. Wie es dazu kam, erzählt er im Interview.
2005
Dezember
Ingvild Goetz und Harald Falckenberg lassen in den Hamburger Phoenix-Hallen ihre Sammlungen facettenreich aufeinander prallen.
November
Fragen an die Widersprüche der Post-Apartheid-Gesellschaft formulieren Zwelethu Mthethwa & Beezy Bailey in der Hamburger Galerie Hengevoss-Dürkop.
Als charmantes, schräges Wunderkabinett offenbart sich die Schau „Folk Archive: Contemporary Popular Art from the UK“ in der Kunsthalle Basel.
Oktober
„Flashback – Eine Revision der Kunst der 80er Jahre“ im Museum für Gegenwartskunst Basel.
Die subversive Kunst der Worte: Allen Ruppersberg gastiert mit seinen multiplen Erzählsträngen in Hamburg.
September
Als risikobereite Plattform für neue Positionen hat sich das ART FORUM inzwischen international einen Namen gemacht. 1996 hat alles begonnen…
August
Deutsche Privatsammler mischen die Bestände der Kieler Kunsthalle auf.
Juli
Die erste umfassende Sarah-Lucas-Retrospektive macht in Hamburg Station: Zeit für eine Bestandsaufnahme.
Mai
Eine große Georg-Herold-Werkschau zeigt der Kunstverein Hannover.
Fulminanter Start: MARTa Herford eröffnet mit der Schau (my private) Heroes.
April
Secret-Service-Auftritt sorgt in Chicago für Massenandrang bei der Schau Axis of Evil.
Die 3. Triennale der Photographie eröffnete in Hamburg.
Zum 20jährigen Jubiläum startete Andrée Sfeir-Semler eine Galerie-Zweigstelle in Beirut.
März
Minimale Vehikel, maximaler Realitätsschock: Santiago Sierras Wandel vom provokanten Aktionskünstler zum Raumsprenger.
James - Rosenquist - Retrospektive im Kunstmuseum Wolfsburg.
Die Strukturen des urbanen Alltags zeigt Gerold Tagwerker mit alphaville/zero5 in der Hamburger Galerie Artfinder.
Februar
Die hybriden Nachtschattengewächse des Rumänen Miron Schmückle in der Galerie Dörrie*Priess.
Der Auftakt eines mehrstufigen „Akademie“-Projekts im Hamburger Kunstverein.
Aktuelle Positionen stellt das „Levy Art Lab“ vor und startet mit junger Malerei aus Berlin.
Januar
Die Gruppenausstellung „No Money“ in der Kunsthalle zu Kiel.
Licht und Raum: Installation von Jürgen Albrecht in der Galerie der Gegenwart / Hamburger Kunsthalle.
Neue Skulpturen und Bilder von Clay Ketter in der Galerie Vera Munro.
2004
Dezember
„Formalismus. Moderne Kunst, heute“ im Hamburger Kunstverein
Oktober
Der Titel der Ausstellung „Porträt ohne Antlitz“ wirkt zunächst paradox. Schließlich ist das traditionsschwere, in der Malereigeschichte fest verankerte Porträt engstens verknüpft.