28. März 2009
Der Mythos, dass Kunst und Geld verschiedenen Sphären angehörten, hielt sich lange und zäh. Dabei ist die Kunstgeschichte voller Beispiele, an denen sich die Überschneidung von ökonomischer und ästhetischer Produktion ablesen lässt. Doch im Turbokapitalismus des 21. Jahrhunderts sind Kunst und Ökonomie einander weitgehend angeglichen, so die Analyse von Piroschka Dossi. Darüber sollte man aber, so ihr Plädoyer, nicht die Eigenarten beider Sphären vergessen.