16. Februar 2005
fand sich auf der ARCO 2005 für jede Befindlichkeit das richtige Kunstwerk. Nachgespielte Szenen aus dem großen Kino wurden sequenziert, wiederholt und entleert. Bestenfalls als Entlarvung der von Beginn an hohlen Geste stellte sich eine Form von kichernder Überlegenheit beim Betrachter ein. Denunziatorisch wurde die Haltung in der Installation einer Szene aus dem Abu Ghraib Gefängnis . Unsere leichtfertige Faszination an Gewalt und deren beherzte, vorteilnehmerische Umsetzung durch die Künstler, die nicht mehr auf wirkliche Empörung oder Anteilnahme schließen lässt, wirkt einigermaßen bedenklich. Nehmen wir alles hin?
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Thomas W. Eller