Annika Karpowski

Studium der Kunstgeschichte und Angewandten Kulturwissenschaften in Karlsruhe, Rom und Berlin. Seit Juni 2010 für das artnet Magazin tätig. Als Junior Editor zuständig für redaktionelle Beiträge und Produktion.
2012
Juni
Wiens Galerienlandschaft hat ein Problem: Höchste Qualität auf engstem Raum. Wie soll man sich da entscheiden? Ein Rundgang.
Mai
Viel zu lesen gibt es noch nicht über die diesjährige documenta. Doch zwei leichtgängige Unterhaltungsbücher zum Thema liefern den ersten Gesprächsstoff.
April
Turner-Preisträger Martin Boyce setzt bei Johnen alles auf die eine Form. Und die erzählt, wie gegenwärtig die Moderne sein kann.
Gino de Dominicis zählt zu den großen alten Helden. Die Galerie Supportico Lopez verpasst in Berlin die Chance, ihn neu zu lesen.
Für Angeber waren die Arbeiten Dieter Roths noch nie etwas. Doch wie steht es eigentlich um dessen kommerzielle Seite? Ein Marktcheck.
März
Es ist nicht immer das Junge, das Zeitgenössische, das auf der art Karlsruhe erfreut. Die Messe im starken Sammlerland Baden-Württemberg überzeugt durch Wiederentdeckung älterer Positionen.
Februar
Alle reden vom Burnout. Nun hat sich das Kunstmuseum Wolfsburg der Sache angenommen. „Die Kunst der Entschleunigung“ ersetzt so manches Klischee einfach durch ein anderes.
Januar
Julius von Bismarck ist schon jetzt eine kleine Celebrity im Kunstbetrieb – zu Recht. Nun sind seine Arbeiten erstmals in einer Galerie zu sehen.
2011
Dezember
Neue Perspektiven: Anne Schwarz und Tanja Wagner gehören zum vielversprechenden Nachwuchs im Berliner Galerienbetrieb.
Nach Miami lockt nicht mehr nur alleine die Art Basel Miami Beach. Doch der Besuch der Messe bleibt oberste Kunstliebhaberpflicht. artnet hat erste Eindrücke gesammelt.
November
20 Jahre am Puls der Szene: Die Kunst-Werke sind der Schrittmacher Berlins als Kunstmetropole und Türöffner für globale Trends. artnet sprach mit der Kuratorin Susanne Pfeffer.
Im Gespräch mit artnet erzählt der Sammler Heiner Wemhöner vom MARTa in Herford und darüber, was Rockmusik mit chinesischer Gegenwartskunst zu tun hat.
Oktober
Die neue Riege Berliner Galeristen ist fachlich versiert und übt sich im Understatement. Mit dabei: soy capitán und Thomas Fischer.
September
Er war der Pop-Art-Pionier schlechthin. Am Dienstagmorgen ist der Brite Richard Hamilton im Alter von 89 Jahren gestorben.
Die abc ist neuerdings das zentrale Ereignis im Berliner Kunstherbst. Wie auch ohne art forum berlin ein Stimmungshoch gelingt, erklären Joanna Kamm und Jochen Meyer im Interview.
August
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Der nichtkommerzielle Berliner Projektraum AUTOCENTER hält am 8. September eine Benefizauktion ab. 36 Künstler haben dazu ihre Werke gespendet.
Wohlgefallen ist anderswo. Hans Haacke ist der pointierte Querdenker der Konzeptkunst. Heute wird er 75 Jahre alt.
Ein Jahr vor der dOCUMENTA (13) bringt Hatje Cantz die Schriftreihe „100 Notizen – 100 Gedanken“ heraus: Künstler, Naturwissenschaftler, Politologen und Poeten umkreisen Namen, Ideen und Orte der Ausstellung. Am Ende soll es 100 Notebooks geben: Für jeden Ausstellungstag ein Gedanke.
Juli
Am Wochenende war wieder Tag der offenen Tür in den Berliner Kunsthochschulen. artnet hat mit der Kamera einen Streifzug durch die Ateliers, Werkstätten und Flure der Universität der Künste gemacht.
Ob klimatisiert oder nicht: Galerien und Museen sind die idealen Ausflugsziele an heißen Sommertagen. Während anderer Leute Gehirne in der Mittagssonne dahinschmelzen wie Eis am Stiel, reichern Sie Ihres lieber an! Zwölf Streifzugtipps.
Juni
Wer Design nur im Möbelhaus vermutet, sollte häufiger die Auktionskataloge durchblättern oder spezialisierte Galerien konsultieren. Neue Tendenzen, unter anderem im Bereich „Stuhl“, und eine Künstler-Design-Gruppenausstellung liefert dagegen der Primärhandel.
Lili Dujouries Werke erkennt man erst auf den zweiten Blick. In ihrem vierzigjährigen Œuvre schuf sie avantgardistische Videos, enigmatische Collagen und barocke Skulpturen. Alte und neue Arbeiten sind nun in der Berliner Galerie Michael Janssen ausgestellt.
Mai
Die VIENNAFAIR hat das, was andere nicht haben: eine geografische Mission. Ihren Schwerpunkt setzt die Messe in ihrer siebten Ausgabe traditionell wieder auf die osteuropäischen Länder. Auch die heimische Szene findet sich zunehmend wieder ein. Diese eine berauschende Woche im Mai versöhnt Wien mit dem Rest des Jahres.
April
Diese Ausstellung sollte man einplanen: In der Galerie KOW werden Cady Noland und Santiago Sierra gegenübergestellt, die so noch nie zusammengedacht worden sind. Was erstaunlich ist. Denn beide widmen sich einer vergleichbaren Problematik: der realen und sozialen Gewalt in den kapitalistischen Gesellschaften.
Eins ist nun gewiss: Ai Weiwei wird nicht wie geplant an der Eröffnung seiner Berliner Ausstellung teilnehmen. Speziell für die Räume der Galerie neugerriemschneider hatte Ai zuvor zwei völlig neue Arbeiten konzipiert. Nun kann das erste Mal auf der gartenähnlichen Installation Platz genommen werden.
In Deutschland hat er das Image eines Märtyrers, der sich furchtlos gegen das chinesische Regime stemmt. Doch wer ist Ai Weiwei eigentlich wirklich?
Messe- und Galeriengänger haben im April volles Programm: Selbst um Ostern herum eröffnen Ausstellungen, die sich zu besuchen lohnen.
März
Von Nolde bis Meese ist alles dabei: Die art Karlsruhe lockt zum achten Mal und hat sich inzwischen zur zahlenmäßig größten deutschen Messe gemausert. Dass sich die Kunstmesse in der badischen Provinzstadt nicht hinter ihren Weltstadtkonkurrenten verstecken muss, zeigen nicht nur glückliche Galeristen und zufriedene Sammler, sondern auch der große Andrang an Besuchern.
Februar
Jedes Bild braucht eine Geschichte. Vor allem, wenn es sich um gegenständliche Malerei handelt. Valérie Favre spricht gerne über ihre Kunst und lud ein zum Atelierbesuch.
Januar
In ihrem radikalen Werk zeigt Teresa Margolles Leichenwaschwasser, Körperflüssigkeiten und wertlose Reliquien. Sie polarisiert und schafft doch einen Moment der Stille. Ihr Material entnimmt sie den blutigen Straßen Mexikos und bedient sich damit den Spuren einer Wirklichkeit, die keine Zukunft kennt.
2010
November
Elf verloren geglaubte Skulpturen, von den Nazis einst als „entartet“ diffamiert, sind wie Phönix aus der Asche wieder aufgetaucht.
September
In der Kunst verblassen radikale politische Gesten schnell. Die Ironikerinnen unter den feministischen Künstlerinnen sind jedoch bis heute aktuell.
August
Die rheinische Galerienszene hat sich die Ruhe vor dem heißen Herbst verordnet. Die Institutionen aber locken mit großen Namen und großen Projekten.
Im vitalen München braucht man im August keine Museen. artnet zeigt dennoch die Highlights des sommerlichen Ausstellungsbetriebs.