Anne Haun-Efremides

Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften in Berlin; promoviert derzeit an der Freien Universität Berlin; über mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Berlinischen Galerie - Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur; Tätigkeiten im Galeriewesen und Kunsthandel sowie in der Kulturredaktion des Zweiten Deutschen Fernsehens; zahlreiche Aufsätze zur modernen und zeitgenössischen Kunst; lebt als freie Autorin in Berlin.
2012
Februar
Boris Mikhailov dokumentiert sie wie kein Zweiter: Die conditio humana des ausklingenden 20. Jahrhunderts – seine Fotografien zeigt zurzeit die Berlinischen Galerie.
2009
Juni
Es geht doch! „The Collectors“ von Elmgreen & Dragset macht den Pavillon zum Austragungsort künstlerischer und familiärer Dramen. Ein Highlight der Biennale von Venedig.
Bildgewaltige Länder-Pavillons in Venedig: Bruce Nauman erscheint im Museumsformat, Steve McQueen inszeniert die Giardini als irrealen Zwischenort, Fiona Tan folgt Marco Polos Spuren.
2008
November
Am Beispiel Martin Kippenberger lässt sich ablesen, wie verwechselbar Kunst und Künstlermythos für den Kunstbetrieb sind.
Mai
Wenn in der Kunst der Witz zur Methode wird, droht die formale Trivialität. Meusers Werk kennt beides, Gewinn und Risiko der Komik.
April
Wenn die Utopien nicht mehr gelten, hilft auch die utopische Form nicht mehr. Die 5. berlin biennale reduziert die Moderne zur Kuratorenpoesie.
März
Kann Pop auch politische und religiöse Gegenkultur sein? Das Werk einer Ordensschwester legt diesen Schluss nahe, zeigt aber ganz eigene Probleme.
2007
Dezember
Mark Gisbournes Buch deutet die Komplexität, die hinter der Zusammenarbeit von Künstlerduos steckt, allenfalls an.
November
Verstörend, obsessiv und abgrundtief neurotisch präsentieren sich die Zeichnungen und Videoarbeiten Chloe Pienes bei Barbara Thumm.
Marc Camille Chaimowicz zeigt bei Giti Nourbakhsch das Erbe der Subkultur als glimmenden Exzess der Sinne.
Eine Kunsthalle in Berlin-Lichtenberg möchte sich – noch ehe die erste Wand des „White Cube“ auf dem Schlossplatz steht – als Ort für zeitgenössische Kunst in Berlin ausprobieren.
Juni
Venedig tischt auf: Zum 52. Mal öffnete die Urmutter aller Biennalen ihre Pforten.
2006
Dezember
Susanne Pfeffer ist die neue Kuratorin der Berliner Kunst-Werke. Über ihre Zukunftspläne ließ sie sich im Interview befragen.
November
Kunst gewordene Alpträume, atemberaubend schön, erzählt Claude Lévêque im Hamburger Bahnhof in Berlin.
Oktober
Eine Immigrationswelle Kölner Galeristen schwappt derzeit auf den Berliner Markt und belebt die Kunstszene der Hauptstadt.
Allerhand Neuzuwachs verzeichnet die Kunstlandschaft im Westen Berlins, die damit als neues Mekka für etliche Neu-, Jung- und Altgaleristen gilt.
Die Liste der Galerie-Neueröffnungen pünktlich zum diesjährigen Art Forum liest sich wie ein „Who is who“ der internationalen Galerienwelt.
September
Warum der Sammler Jean Mairet sich als Bogenschütze der Kunst betrachtet, erklärt er im Interview.
Hinter die repräsentativen Fassaden schaut Franka Hörnschemeyer in ihren Arbeiten zwischen Skulptur und Architektur, Fotografie und Film. Die Künstlerin rebelliert nicht und dekoriert nicht – sie macht sichtbar.
August
113 aus Holz gefertigte Mikrofone des Künstlers Oliver van den Berg fordern bei Kuckei + Kuckei in Berlin eine Stellungnahme.
Juli
Eine Schau bei Jan Winkelmann / Berlin beleuchtet die Sammelobsession Andy Warhols und kommt dabei ohne ein einziges Original aus.
Juni
Auch das Berliner Haus am Waldsee ködert mit Fußball-Vokabular: Mit “Anstoß Berlin” präsentiert es die zeitgenössischen Kunstszene der Stadt.
Mai
ZERO zündet noch heute! Im Düsseldorfer museum kunst palast lebt die Künstler-Avantgarde der 1950er/60er Jahre wieder auf.
April
Bojan Sarcevic verlangt Unmögliches in seiner Schau bei carlier
März
Einer, der das Leben von beiden Seiten abbrannte und im Alter von 44 Jahren verstarb: Martin Kippenberger war vielleicht der vielseitigste „artiste maudit“ des ausgehenden 20. Jahrhunderts.
Februar
Martin Kippenberger bewirbt sich in London. Die Tate Modern zeigt seine erste große Einzelausstellung in Großbritannien.
2005
November
Malerei und kein Ende: Das Kunstmuseum Wolfsburg versammelt in einer großen Retrospektive circa 100 Arbeiten von Eberhard Havekost.
Oktober
Gleich zwei Galerien und eine Brandmauer präsentieren die irritierend-hybriden Zeichnungen des Venezolaners Arturo Herrera in Berlin.
September
Dem Drang zur Veranschaulichung des Unsichtbaren geht die Ausstellung „Ansichten Christi“ im Kölner Wallraf-Richartz-Museum nach.
Würde gegen Massenspektaktel, Bildung gegen Entertainment – hehre Hoffnungen ruhen auf Roger M. Buergel, dem Leiter der documenta 12.
August
Über die aufstrebende Kunstszene Athens und den Kunstsammler Dakis Ioannou.
Mai
In ihrer Unmittelbarkeit und Klarheit hinterfragen Brandmeiers Installationen, Zeichnungen, Fotografien und Videoarbeiten die tradierte, kontextgebundene Sehkultur und stellen das „Ding“ auf den Boden seiner eigenen formal-ästhetischen Tatsachen zurück.
April
Genau ins Schwarze trifft der Pfeil, den Olav Westphalens Installation in der Berliner Galerie Klosterfelde abschießt.
Pae Whites trügerisches Spiel mit der Schönheit zeigt neugerriemschneider in Berlin.
März
Viel angestrebte Transzendenz in der Ausstellung „Heiliges Land“ des Münchners Philipp Schönborn im Museum für Fotografie in Berlin.
Februar
Von den Grenzen und Möglichkeiten des alltäglichen Lebens erzählen Karin Sanders „Gebrauchsbilder“ in der Berliner Galerie Nordenhake.
FUTURE7: „Wir sehen unsere Bilder in der Tradition von Portrait-, Historien- und Genremalerei.“
Januar
Der Isländer Hreinn Fridfinnsson zwischen Konzeptkunst und Mythologie in der Galerie Nordenhake in Berlin.
2004
Dezember
John Armleders Installation „Nothing“ in der Berliner Galerie Mehdi Chouakri.